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ADMA : DIE VEREINIGUNG MARIAS, DER HELFERIN DER CHRISTEN

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Monatliche Nachricht      -     24. Januar 2012

Maria lädt uns ein, den Frieden des Herzens zu bezeugen

Der Monat Januar ist für die ganze Salesianische Familie eine besondere Zeit, vor allem weil wir unseres Vaters und Gründers Don Boscos gedenken. Der Generalobere lädt uns in seinem Leitgedanken ein, die Jugendlichen zum Sendungsauftrag unseres Lebens zu machen, in dem wir den Vater und Lehrmeister der Jugend studieren und nachahmen. "Im Hinblick auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Jugendlichen stellt Gott an jedes Mitglied der Salesianischen Familie die Bitte, sich selbst für sie zu opfern.

Die Sendung zu leben ist nicht leerer Aktivismus, sondern vielmehr unser Herz dem Herzen des Guten Hirten gleichförmig zu machen, der nicht will, dass eines seiner Schafe verloren gehe… Es ist tröstlich zu sehen, wie sich in der ganzen Welt die Salesianische Familie für die ärmsten Jugendlichen einsetzt: Die Straßenjungen, die Emigrantenjungen, die Lehrlinge, die Kindersoldaten, die Arbeiterjugend, die Vollwaisen, die ausgebeuteten Jugendlichen; aber ein liebendes Herz ist immer ein fragendes Herz.

Auch heute, oder besser gesagt, gerade heute stellt Don Bosco an uns Fragen. Durch die Kenntnisse einer Geschichte müssen wir die Fragen Don Boscos hören, die er an uns richtet. Was können wir noch mehr tun für die armen Jugendlichen? Wo sind neue Handlungsfelder in dem Land, in dem wir leben? Haben wir Ohren, um den Schrei der Jugendlichen heute zu hören? Welche anderen Umstände außer der bereits zitierten Armut erschweren heute den Jugendlichen ihren Weg? Wo müssen wir uns ganz neu einbringen? Denken wir nur an die Familien, an die Erziehungsbedürfnisse, an die fragwürdige Sexualerziehung, an das fehlende politische und soziale Engagement, an den Rückzug des persönlichen Lebens ins Private, an die geistlichen Defizite, an das Unglück so vieler Jugendliche. Hören wir den Schrei der Jugendlichen und reagieren wir auf ihre notwendigsten und tiefsten Bedürfnisse, auf ihre konkreten und ihre geistlichen".

Als Vereinigung Marias, der Helferin der Christen, wollen wir beten, damit das Herz jedes Menschen, besonders der Jugendlichen den göttlichen Frieden erfahren darf, den Jesus uns gebracht hat und den niemand zerstören kann. Maria hilft uns, den Frieden zu wahren, den Gott jenen gibt, die ihn lieben und den niemand zerstören kann. Wir sind eingeladen, die Taufgnade zu leben, die nicht etwas Vergangenes oder eine rituelle Formalität war, sondern vielmehr ein sakramentales Zeichen der Liebe Gottes für jeden von uns und ein Aufruf, diese Liebe zu bezeugen. Maria hilft uns Ja zu sagen, damit wir Samenkorn eines neuen Menschseins werden, der Trieb eines neuen Baumes, der seine Äste in die ganze Welt hinausstreckt. Um Wegbereiter dieses neuen Menschseins zu werden, müssen wir zunächst um Vergebung unserer Schuld bitten, damit unser Herz rein werde, frei von jeder Sünde und um reine Augen bitten, um den Weg Gottes zu erkennen und zu gehen.

Wir müssen unser Trachten auf Gott ausrichten, damit seine Liebe in uns wachsen und wohnen kann. Wir müssen jedes einzelne Hindernis ausmerzen: alles, was unsere Sichtweise eingrenzt und was unseren freien Willen schwächt. Wir brauchen den Mut, nicht unseren, sondern seinen Weg zu wählen, nicht unseren, sondern seinen Willen zu tun und jenen Auftrag anzunehmen, den er uns durch seine allmächtige Liebe zuteilt. Wir müssen uns zur Entscheidung durchringen, unseren widerspenstigen Willen dem Seinen unterzuordnen und die gegenwärtige Zeit bewusst zu leben. Nur so werden wir die Liebe Gottes verstehen und werden wir die ausgebreiteten Hände Marias sein, für jene Menschheit, die nach Gott und den wahren Frieden, den nur er geben kann, dürstet.

Möge Don Bosco für uns alle eintreten, damit uns das große Abenteuer gelingt, das er selber gelebt und das er uns als wertvolles Erbe zum Heil der Jugend hinterlassen hat.

Lucca Tullio, Präsident
Don Pierluigi Cameroni SDB, Geistlicher Leiter


AUSBILDUNGSWEG 2011-2012


5. Maria Ausiliatrice und die Gründung der salesianischen Kongregation (Don Pierluigi Cameroni)


Der Heilige Geist erweckte unter der mütterlichen Mitwirkung Marias Don Bosco zum Apostel der Jugendlichen und zum Gründer eines neuen Charismas der Kirche. Die Jungfrau Maria nimmt im Leben Don Boscos einen außerordentlichen Platz ein: Maria hat im Leben Don Boscos so sehr gewirkt, wie bei kaum einem anderen Gründer, mit ihrer mütterlichen Fürsorge während seines ganzen Lebens, mit ihrer Fülle und Größe bei seinen Unternehmungen, mit ihrer Hilfe bei seinen Werken. Darum reifte in Don Bosco immer mehr die Überzeugung, die sich später in sein Leben einwurzelte: Maria ist eine lebendige Person, die aktiv in die Geschichte und in das Leben der Menschen eingreift, vor allem auf schützende Weise. Der Glaube Don Boscos an den auferstandenen Christus, der in der Liebe zur Eucharistie seinen Ausdruck findet, war begleitet von jenen in Maria als lebendige und helfende Frau im Leben der Kirche, bei seinem Berufungstraum und bei seinem pastoralen Auftrag. Bedenkenswert ist eine Aussage von Don Josef Aubry, ein großer Kenner der salesianischen Spiritualität: "Wir sind uns bewusst, dass die Marienverehrung Don Boscos zu einem Zehntel aus seinem tiefsten Herzen kam und die Frucht einer profunden marianischen Erziehung war; zu neun Zehntel aber war sie die Antwort auf die zahlreichen Initiativen Marias, mit denen sie auf unterschiedliche Weise in seinem Leben gewirkt hat" (J. AUBRY, Apostoli salesiani con Maria, in A. PEDRINI, La Madonna dei tempi difficili, LAS Roma, 1980 p. 137).

MARIA, DIE GUTE HIRTIN -

Am Anfang des Berufungs- und Sendungsweges Don Boscos zeigt sich Maria als Gute Hirtin der Jugendlichen. Ihr erstes Eingreifen ist zweifelsohne im Traum des neunjährigen Giovannino Bosco zu sehen, der von Christus, dem Guten Hirten, seinen Sendungsauftrag erhält, das besondere Feld seiner Mission, die besondere Art seines pastoralen und erzieherischen Vorgehens, Güte und Liebe. Und Jesus gibt dem kleinen Giovannino Maria als Lehrmeisterin und Gute Hirtin zur Seite, die ihrerseits Giovannino das zukünftige Arbeitsfeld zeigt.

Das salesianische Wirkungsfeld wird von Beginn an vom Guten Hirten und der Guten Hirtin ausgewiesen. Dieser Traum wird sich des öfteren mit immer neuen Einzelheiten wiederholen: "Am zweiten Oktobersonntag dieses Jahres (1844) musste ich meinen Jungen mitteilen, dass das Oratorium nach Valdocco verlegt würde. Aber die Ungewissheit über den Ort, die Mittel und die Personen lasteten äußerst schwer auf mir. Am Vorabend ging ich mit einem recht unruhigen Herzen zu Bett. In dieser Nacht hatte ich einen neuerlichen Traum, anscheinend eine Fortsetzung desjenigen, den ich mit neun Jahren in Becchi geträumt hatte. Ich halte es für gut, ihn ausführlich darzulegen.

Ich träumte, ich sähe mich mitten unter einer Menge von Wölfen, Ziegen und Böckchen, Lämmern, Schafen, Hammeln, Hunden und Vögeln. Alle zusammen machten einen Krach, ein Getöse oder besser einen Höllenlärm, dass es auch den Allermutigsten Angst gemacht hätte. Ich wollte weglaufen, als eine sehr schön in einem Hirtengewand gekleidete Dame mir ein Zeichen gab, dieser seltsamen Herde zu folgen und sie zu begleiten, während sie vorausging. Wir kamen durch verschiedene Orte und hielten dreimal an. Bei jedem Aufenthalt verwandelten sich viele dieser Tiere in Lämmer, deren Zahl dadurch immer größer wurde. Nachdem wir weit gegangen waren, befand ich mich auf einer Wiese, wo diese Tiere gemeinsam herum sprangen und weideten ohne dass eines dem anderen zu schaden versuchte.

Von Müdigkeit überwältigt, wollte ich mich neben einer nahen Straße niedersetzen, aber die Hirtin lud mich ein, die Wanderung fortzusetzen. Nach einem weiteren kurzen Wegstück fand ich mich auf einem weiten, von einem Säulengang umgebenen Hof wieder, an dessen äußeren Ende sich eine Kirche befand. Nun bemerkte ich, dass vierfünftel der Tiere zu Lämmern geworden waren. Ihre Anzahl wurde riesengroß. In diesem Augenblick kamen einige junge Hirten herbei, um sie zu hüten. Aber sie hielten sich nur kurz auf und gingen bald wieder fort. Dann geschah ein Wunder: Viele Lämmer verwandelten sich in junge Hirten, die sich in immer größerer Zahl um die anderen kümmerten.

Als die Zahl der jungen Hirten sehr anstieg, teilten sich diese auf und gingen anders wo hin, um andere seltsame Tiere zusammen zu holen und in andere Ställe zu führen. Ich wollte fortgehen, weil es mir an der Zeit schien, mich zur Messfeier zu begeben, aber die Hirtin lud mich ein, nach Süden zu schauen. Ich schaute und erblickte ein Feld, auf dem Mais, Kartoffeln, Kohl, Rüben, Salat und viele andere Gemüsearten angepflanzt waren. "Schau noch einmal", sagte sie zu mir, und ich schaute noch einmal hin. Nun erblickte ich eine herrliche hohe Kirche. Ein Orchester, Instrumentalmusik und Gesang luden mich ein, ein Hochamt zu singen.

Im Inneren dieser Kirche befand sich ein weißes Band, auf dem mit riesigen Buchstaben geschrieben stand: Hic domus mea, inde gloria mea. Der Traum ging weiter, und ich wollte die Hirtin fragen, wo ich mich befände, was mit diesem Weg, mit den Aufenthalten, mit jenem Haus, der Kirche und dann mit dieser anderen Kirche ausgesagt werden sollte. "Du wirst alles verstehen, wenn du mit deinen eigenen Augen all das verwirklicht siehst, was du jetzt im Geiste schaust." Aber da es mir schien, ich sei wach, sagte ich: "Ich sehe deutlich, und ich schaue mit meinen eigenen Augen, ich weiß, wohin ich gehe und was ich tue." In diesem Augenblick ertönte die Glocke zum Ave Maria von der Kirche S. Francesco, und ich wurde wach (GIOVANNI BOSCO, Memorie dell'oratorio di S. Francesco di Sales dal 1815 al 1855; Introduzione, note e testo critico a cura di ANTONIO DA SILVA FERREIRA, Roma LAS, 1991 pp. 129-139).

Auf diese Weise wuchs in Don Bosco immer mehr die Überzeugung der Gegenwart Marias in seinem Werk und in der Gründung der Kongregation und auch die schwere Verantwortung, die ihm auferlegt war, so dass er bemerkte: "Die Jungfrau Maria hat mir in einem Traum mein Arbeitsfeld gezeigt, in dem ich arbeiten soll. Ich besaß also das Bild von einem Plan, weise vorausgedacht, von dem ich mich in keiner Weise distanzieren konnte und wollte. Ich fühlte mich gänzlich verantwortlich für den Ausgang dieses Planes. Ich sah ganz deutlich die Abfolge dessen, was ich versuchen sollte, die Mittel derer ich mich bedienen sollte, um ihn zu verwirklichen. Ich konnte und wollte mich nicht dem Risiko aussetzen, diesen Plan zu verwirken, indem ich ihn der Willkür des Urteils und des Willens anderer unterstellte" (MB III 247).

MARIA IMMACULATA -

In der Folge brachte das kirchliche Klima in den Jahren um 1850 Don Bosco dazu, Maria als Immaculata zu verehren: als Mutter zu betrachten, aber auch sie anzurufen, sie nah und wirkmächtig zu erfahren. Und Maria griff ein, indem sie Don Bosco verstehen ließ, welches Privileg er in der Ausübung seiner Sendung habe. Die Immaculata schickte Don Bosco am 8. Dezember 1841den ersten Jugendlichen, arm und verlassen, Bartolomeo Garelli, und nach einem inbrünstig gebeten Ave Maria begann Don Bosco mit ihm sein Jugendwerk. Don Bosco sah diese Begegnung immer als eine Initiative der Madonna und das Fest der Immaculata als einen besonderen Tag der Gnade an: "Übrigens sind wir alle Schuldner der Maria und alle unsere größten Unternehmungen fanden ihren Ausgang und ihre Erfüllung am Tag der Immaculata." (MB XVII 510). Am 8. Dezember 1854, dem Tag der feierlichen Proklamation des Dogmas Maria Immaculata, gründete ein anderer Jugendlicher, Dominkus Savio, der wenige Monate zuvor ins Oratorium in Valdocco eintrat, das Immaculata-Bündnis, aus dem die ersten Salesianer hervorgehen werden: Am 18. Dezember 1859, dem Tag der Gründung der Kongregation, legen 16 Jugendliche mit Don Bosco ein Versprechen ab, 15 von ihnen kommen aus dem Immaculata-Bündnis. Die salesianische Kongregation hat ihr Fundament in den Wurzeln des Oratoriums von Valdocco, von denen Jugendliche Don Bosco ihre Zusammenarbeit zusichern. Die Gegenwart von Maria Immaculata im Gründungswerk der Salesianischen Kongregation ist von der Vorsehung vorherbestimmt: "Die Gute Hirtin möchte zu verstehen geben, dass das Erziehungswerk das Meiden der Sünde voraussetzt, um in der Gnade Gottes zu leben und zu wachsen, und dass die Erzieher selbst in Reinheit leben müssen, damit sie verfügbare und glaubwürdige Erzieher sind. Tatsächlich erscheint Maria Immaculata für Don Bosco… als ständige Siegerin, der ihr die Rolle der Streiterin im Reich Gottes und in der Erziehungsarbeit zuweist: Sie ist es, die nicht aufhört, der Schlange den Kopf zu zertreten" (J. AUBRY, Apostoli salesiani con Maria, in A. PEDRINI, La Madonna dei tempi difficili, LAS Roma, 1980 p. 140).

MARIA, DIE HELFERIN DER CHRISTEN -

In den Jahren um 1860 nimmt das Bild der Guten Hirtin - Immaculata immer mehr die Züge der Helferin an: eine Verehrung, die Don Bosco in den nächsten 25 Jahren begleiten wird und die am Ursprung der weltweiten Ausdehnung der Kongregation und des salesianischen Werkes steht. Die Madonna erhält auf diese Weise in den Augen Don Boscos immer mehr ihre endgültige Verehrungsform, jene der Helferin, die am Anfang seiner Berufung stand, die die Lehrmeisterin und Leiterin für eine große kirchliche Mission war. In den Jahren 1865-75 wurde die Salesianische Kongregation approbiert, wurde die Vereinigung der Verehrung Marias, der Helferin der Christen und das Institut der Töchter Marias, der Helferin der Christen, gegründet. Bald eröffnet sie auch die Missionstätigkeit, den Eintritt der Salesianischen Kongregation in andere Länder Europas und bewirkt die Organisation der Mitarbeiter. Maria, die Helferin, führt in diese weltweite Ausbreitung, indem sie die kirchliche Bedeutung verstehen lässt. Don Bosco war überzeugt, dass seine Initiativen von Gott gewollt waren und dass ihm die Madonna, die Führerin, seit seinem ersten Traum, den göttlichen Willen in den konkreten Umständen zeigte, ihn inspirierte und ihm den nötigen Mut verlieh, alle Beschwernisse und Opfer anzunehmen, die sein Weg mit sich brachte.

"MARIA IST DIE GRÜNDERIN UNSERER WERKE UND WIRD SIE ERHALTEN" (MB VII, 334),

und dies vor allem im Bezug auf die Gründung der Salesianischen Kongregation. Nachdem er 1864 das Dekretum Laudis erhalten hatte, wandte er sich eines Abends an die ersten Salesianer und erzählte ihnen den Traum von der Rosenlaube, den er 1847 hatte: "Ich habe euch schon einige Male in Form von Träumen erzählt, wie sehr die Madonna uns liebt und uns hilft. Ich habe euch das erzählt, damit jeder von euch die Sicherheit hat, dass die Muttergottes es ist, die unsere Kongregation will, und wir uns deshalb anspornen müssen, mehr zur Ehre Gottes zu arbeiten. Deshalb erzähle ich euch nicht bloß einen Traum, sondern was die Muttergottes mir mitteilen möchte. Sie will, dass wir unser ganzes Vertrauen in sie setzen" (MB III 32). Als 1875 die Konstitutionen bereits endgültig vom Heiligen Stuhl approbiert waren, erzählte Don Bosco Don Barberis und Don Lemoyne den Traum von dem Band, den er 1845 hatte, als seine ersten Versuche scheiterten, Mitarbeiter um sich zu scharen. Die Frau zeigte ihm ein weites Feld mit Jugendlichen, auf dem das Haus von Valdocco entstehen sollte, und die große Kirche, die am Ort des Martyriums der Martyrer der Thebaischen Legion erheben würde und sie sagte: "- Willst du wissen, warum sie dir nicht alle weglaufen? Nimm dieses Band und lege es auf ihre Stirn. Ich nahm ehrfurchtsvoll das weiße Band aus ihrer Hand und sehe, dass oben geschrieben stand: Gehorsam. Ich verstand sofort, was mir die Frau sagen wollte und begann einigen meiner freiwilligen Mitarbeiter das Band aufs Haupt zu legen.

Sofort bemerkte ich eine wunderbare Wirkung: Die Wirkung wurde immer größer, während ich in meiner Sendung aufging und denen ich das Band umgebunden hatte, blieben, um mir zu helfen. So wurde die Kongregation gegründet" (MB II 299-300). In einer Predigt im Jahre 1868 sagte er zu den Mitbrüdern: "Unsere fromme Gesellschaft ist eine der letzen religiösen Kongregationen, aber wie keine andere wurde unsere allein durch die Güte der Madonna gegründet und deshalb können wir sagen, dass sie die Gründerin und Mutter ist, von der Wurzel bis in unsere Tage" (MB IX 374).

Don Bosco war zutiefst überzeugt, dass Maria, wie sie am Beginn der Kirche gegenwärtig war, auch am Beginn unserer Kongregation wirkmächtig da war als Initiatorin und Erhalterin. Auch in einer Unterredung am Fest Maria Immaculata 1884 sagte Don Bosco zu seinen Söhnen: "Unsere Kongregation wird fähig sein, Großes zu leisten und sich auf der ganzen Welt zu verbreiten, wenn die Salesianer sich immer treu der Regel verpflichtet wissen, die ihnen von Maria gegeben wurde". Schließlich erschien in Barcelona gegen Ende seines Lebens, in der Nacht vom 9. auf den 10. April 1885, Maria Don Bosco aufs neue in der Gestalt einer Hirtin und zeigte ihm die zukünftige Entwicklung der Kongregation auf der ganzen Welt mit den Zentren in Chile, China, Indien, Madagaskar und Afrika: "- Und wo finde ich so viele Menschen und wie kann ich die Missionare in diese Orte schicken? Dort sind wilde Menschenfresser; dort sind Ungläubige, dort sind Verfolger? - Schau, antwortete die Hirtin, und sei guten Willens.

Es gibt nur eines zu beachten: trag meinen Söhnen auf, dass sie beständig die Tugend der Muttergottes pflegen. - Ja, das habe ich gut verstanden. Ich werde deine Worte weitergeben… Als der Heilige geendet hatte, sagte er: Wie sehr liebt uns doch Maria! (MB XVII 73-74). Als er einige Monate vor seinem Tod die einzige Messe in der Herz-Jesu-Basilika in Rom am 16. Mai 1887 feierte, blickte er lange auf das Bild der Helferin der Christen und erinnerte tief bewegt und unter Tränen an seinen ersten Traum: " Ich hatte ganz lebendig vor meinen Augen die Szene, die ich mit zehn Jahren träumte. Ich sah und hörte die Mutter… - Damals sagte ihm die Madonna: - Zur rechten Zeit wirst du alles verstehen" (MB XVIII 341). Wenn es war ist, dass Maria Don Bosco bei der Gründung der Kongregation und der Salesianischen Familie angeleitet und unterstützt hat, so ist es auch wahr, dass Don Bosco die Verehrung zur Madonna immer lebendig gelebt wissen wollte wegen ihres außergewöhnlichen Eintretens. Wenn wir wahre Söhne Don Boscos sein wollen, werden auch wir ihre mütterliche Hilfe immer erfahren und die Verehrung Marias, der Helferin der Christen, verbreiten.

FEIERLICHER WEIHEAKT DER SALESIANISCHEN KONGREGATION AN MARIA, DER HILFE DER CHRISTEN (14. Januar 1984)

Wir Salesianer, vereint in der Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes,
beten mit dem Herzen Don Boscos,
jene grenzenlose Liebe an, die die Welt so sehr geliebt hat, dass sie ihren Sohn hingab
und den Heiligen Geist sandte zur Rettung und Heiligung des Menschen.
Ehre sei dir, Vater des Erbarmens, und dir, Sohn und Erlöser, und dir, Geist der Heiligung,
eins in der dreifaltigen Liebe, die uns rettet!
Wir loben dich, göttliche Dreieinigkeit, der du in unaussprechlicher Weise Maria in das Heilswerk eingebunden hast,
die wir als Muttergottes und unsere Mutter anrufen.
Und du, Herr Jesus, Sohn Marias und erste Schöpfung der neuen Welt,
gib uns deinen Geist, der in unseren Herzen dasselbe Feuer deiner Liebe weckt.
Wir bitten dich, erneuere in uns dein Vermächtnis am Kreuz, als du dem Apostel Johannes deine Mutter als Mutter anvertraut hast.
Erneuere auch in jedem von uns jenes Wort: "FRAU, SIEHE DEIN SOHN!",
damit wir mit "Maria im Hause" zu leben wissen.
Sie bleibe immer unter uns; sie nehme uns an der Hand
und sei unsere Helferin bei der Evangelisierung der "Kleinen und der Armen".
Sie helfe uns, lebendige Steine in der Kirche zu sein, in Lebensgemeinschaft mit dem Papst und den Bischöfen.
Sie erwirke uns ein hörendes Herz und apostolischen Eifer,
damit wir glaubwürdige Propheten der Hoffnung im dritten Jahrtausend des christlichen Glaubens werden.
Sie erziehe uns zu pastoralem Eifer und durch Askese zu jener Güte,
die uns zu Menschen des Dialoges und der Freundschaft macht, vor allem unter den ärmsten Jugendlichen.
O Helferin der Christen, Mutter der Kirche, wir Salesianer Don Boscos, WEIHEN UNS HEUTE DIR, persönlich und in Gemeinschaft, deiner Güte und Fürsprache.
Wir vertrauen dir den kostbaren Schatz unserer Konstitutionen an,
die Verpflichtung zur Treue und zur Einheit in der Kongregation, die Heiligung ihrer Mitglieder,
die Arbeit aller, beseelt von einer Haltung der Verehrung im Geist und im Leben,
die Frucht unserer Berufung, Verantwortung der Ausbildung,
den missionarischen Eifer, die Animation der Salesianischen Familie
und vor allem unseren großherzigen Dienst besonders bei den Jugendlichen.
Wir rufen dich mit Freude an als "Lehrmeisterin und Führerin" unserer Kongregation.
Wir bitten dich, nimm an diesen kindlichen Akt der Weihe
und gib, dass wir immer mehr teilhaben am Testament Jesu auf Kalvaria:
durch Ihn, mit Ihm und in Ihm wollen wir unermüdlich leben und arbeiten
zum Aufbau des Reiches Gottes.
Maria, Helferin der Christen, bitte für uns! Amen.
                                                                              
(Don Egidio Viganò)

    FAMILIENCHRONIK


SIZILIEN - NEUER REGIONALRAT ADMA.

Nach der Wahl am 18. September 2011 übernahmen am 15. Oktober folgende ein neues Amt: Luigina Ciaramella, Präsidentin; Rosario Russo, Vizepräsident und Beauftragter für die Familienpastoral; Nerina Petitto, Sekretärin; Giuseppe Auteri, Schatzmeister; Koordinatoren für die Lokalgruppen in Sizilien: Nicola Burrascano, Maria Grazia Fichera; Rosario Russo; Maria Canale.

GELA (CALTANISETTA - ITALIEN) -

Kinderweihe an Maria Ausiliatrice. Jedes Jahr findet am Fest Maria Immaculata und am Weihnachtsfest eine Kinderweihe statt, bei der wir die Madonna um ihren besonderen Schutz bitten. Die Feier beginnt mit einem Hinweis auf Mamma Margherita, die ihren kleinen Giovannino Maria weihte und die ihn lehrte sie zu verehren. Es folgt ein Wort an die anwesenden Kinder (ca. 60), das Weihegebet, von einer Mutter vorgetragen, und schließlich der Segen. Die Familien nahmen an zwei Begegnungstreffen teil, bei denen es um die Notwendigkeit des Gebetes in der Ehe und des Gespräches ging, um den gegenseitigen Respekt, um miteinander wachsen zu können. An diesen Treffen nahmen Don Calogero Di Gregorio und Luigina Ciaramella teil. Am Schluss der Feier gab es Bonbons für alle Kleinen (Luigina Ciaramella, Regionalpräsidentin ADMA).

TURIN-VALDOCCO, ADMA PRIMARIA - WEIHNACHTLICHER BESINNUNGSTAG -

Am 11. Dezember 2011 fand in Vorbereitung auf das Weihnachtsfest ein Besinnungstag mit etwa 200 Mitgliedern und 40 Kinder und Jugendliche statt. Am Vormittag wurde das neue Heft Maria Ausiliatrice "Die Wundertaten der Muttergottes" von Don Roberto Carelli vorgestellt, der sehr anschaulich Maria als "Aquädukt des Paradieses" bezeichnete. Ausgehend von der Maria-Hilf-Verehrung Don Boscos, erzieht sie uns zur Verteidigung unseres Glaubens und zeigt uns die Schönheit und das Zeugnis des Glaubens auf. Am Nachmittag erläuterte Don Pierluigi Cameroni das Hochaltargemälde von Lorenzone, so wie es in der Dezemberausgabe von ADMAonline beschrieben ist. Es war ein ergreifender Moment der allen den geistlichen und charismatischen Reichtum dieses Bildes eröffnet hat, das von Don Bosco in Auftrag gegeben wurde. Bei der Messe haben 5 neue Mitglieder ihr ADMA-Versprechen abgelegt.

ARGENTINIEN - ANKÜNDIGUNG DES 1. NATIONALKONGRESSES VON MARIA AUSILIATRICE.

Mit Datum des 12. Dezember haben die beiden Salesianerprovinziale von Argentinien P. Angel Fernandez Artime (ARS) und P. Manuel Cayo (ARN) an alle Gruppen und Mitglieder der Salesianischen Familie einen Brief geschrieben, in dem sie die Feier des 1. Nationalkongresses von Maria Ausiliatrice in Argentinien ankündigten, die vom 21. bis 23. September 2012 im Heiligtum Luján stattfinden wird. In dem Schreiben erinnerten sie, dass die Muttergottes seit Beginn des Lebens und der Berufung Don Boscos immer gegenwärtig war und in außerordentlicher und wunderbarer Weise ihre mütterliche Fürsorge schenkte und dass ihre schützende Gegenwart sich im salesianischen Werk fortsetzt. Zusammen mit dem Leitgedanken 2012, der uns einlädt, Don Bosco kennen zu lernen und ihn nachzuahmen, betonten sie den Sendungsauftrag unseres Lebens für die Jugendlichen und unterstrichen die Wichtigkeit der Marienverehrung, die das Leben und das Werk des Jugendapostels charakterisierte. Bei der Feier dieses Kongresses im Marienheiligtum empfehlen die Provinziale, sich zu den üblichen Wallfahrtsbedingungen ins Haus des Vaters zu begeben, um wie Maria Schüler und Missionare des lebendigen Evangeliums zu sein. Für diesen Kongress wurde das Thema " Die Jungfrau im Leben Don Boscos: ihre Gegenwart, ihre Hilfe und ihre Verehrung". Sie verbinden damit die Hoffnung, dass im Haus der Jungfrau Maria die Liebe und die marianische Verehrung vertieft werden, die ja ein Wesensmerkmal der Spiritualität und des salesianischen Charismas ist, damit alle in ihrem apostolischen Eifer und persönlichen Heiligkeit wachsen, damit sie Don Bosco und den ersten Salesianern ähnlich werden, die diese Verehrung begründeten und lehrten, dass Maria die Helferin ist, zu allen Zeiten und für die ganze Kirche.

CORDOBA (ARGENTINIEN) -

Am 12. Dezember 2012 haben die Mitglieder von ADMA im Institut Pius X. in Cordoba, in dem der geistliche Leiter P. Josè Cuesta arbeitet, den neuen Lokalrat gewählt: Myriam Giuliano De Pinotti (Präsidentin); Gloria Beatriz Acosta De Sotti (Vizepräsidentin); Silvia Beatriz Garay (Sekretärin); Delia Claria de Buteler (Schatzmeisterin). Wir wünschen eine gute Arbeit mit Hilfe von Maria Ausiliatrice!

VII. WELTKONGRESS FÜR DIE FAMILIEN (MAILAND, 30. MAI BIS 3. JUNI 2012) -

"Man kann die Jugendpastoral nicht wirksam ausüben, wenn sie nicht mit der Familienpastoral vereint ist. Die Familien und jungen Ehepaare, die unter der Leitung Mariens einen Lebensweg der Bildung und des Gebetes teilen, sind wirklich ein Geschenk der Vorsehung von Maria Ausiliatrice, die Sorge trägt für die neuen Generationen". Mit diesen Worten übertrug der Generalobere zum Abschluss des VII. Internationalen Kongresses Maria Ausiliatrice unserer Vereinigung die Sorge für die Familien und für die Jugendlichen. I

n unseren Leitlinien 2012 haben wir dies zum Ziel für unsere Vereinigung gesetzt zusammen mit der Bewahrung unseres Glaubens, die heute notwendiger ist denn je und die Maria als Mutter und Lehrmeisterin der Erziehung sieht. Für die Familie heißt das, Maria ins eigene Haus aufzunehmen. Die Marienverehrung und die Eucharistie sind zentrale Säulen auf dem Glaubensweg und in der Erziehungsarbeit sowohl für die Ehepaare wie auch in der Erziehung der Kinder, wie auch in der Erneuerung der Kirche und der Gesellschaft. Aus diesem Anlass haben wir uns entschieden, am kirchlichen Ereignis des VII. Weltkongresses für die Familien teilzunehmen, der 2012 in Mailand stattfinden wird. Eine erste Möglichkeit ist, uns Zeit zu nehmen für das Internationale Familientreffen. Es scheint uns angebracht zu sein, den teilnehmenden Familien des Kongresses unsere Form zu präsentieren, wie wir den christlichen Glauben im Alltag verwirklichen. Wir wollen unseren Auftrag wahrnehmen und dort präsent sein.

Am 3. Juni mögen sich die italienischen Familien und die einzelnen Gruppen der Salesianischen Familie auf dem Gebiet der Familienpastoral vorstellen. Papst Benedikt XVI. erinnert uns: "Die neue Evangelisierung hängt zum großen Teil von der Hauskirche ab. Wie schon in der Vergangenheit scheint auch in unserer Epoche die Gottesfinsternis mit der Verbreitung falscher Familienbilder und der Entwürdigung der Sexualethik einherzugehen. Da die Gottesfinsternis und die Krise der Familie ineinander gehen, ist die Neuevangelisierung untrennbar mit der christlichen Familie verbunden. Die Familie ist das Leben der Kirche, denn sie bietet "den menschlichen Raum" zur Begegnung mit Christus. Die Ehepaare "empfangen nicht nur die Liebe Christi, sondern sind auch aufgerufen diese Liebe Christi weiterzugeben"… Dies sind die Bereiche, die in besonderer Weise für die christliche Familie in Zusammenarbeit mit den Priestern und unter der Leitung der Bischöfe wichtig sind: Die Erziehung der Kinder, der Heranwachsenden und der Jugendlichen zur Liebe als Geschenk für sich und die Gemeinschaft; die Vorbereitung der Verlobten zum Eheleben auf dem Weg des Glaubens; die Formung der Ehepaare, vor allem der jungen; die Mitverantwortung im caritativen, erzieherischen und bürgerlichen Bereich; die Familienpastoral für die Familien, die das ganze Leben umspannt, die Zeit der Arbeit und die Zeit des Festes" (Botschaft zur Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Familien, 1. Dezember 2011).

ADMA Primaria, Torino-Valdocco:
ADMA / Santuario di Maria Ausiliatrice
Via Maria Ausiliatrice 32 / 10152 Torino-Valdocco / ITALIA
Tel.: 0039-011.5224216 / Fax.: 0039-011.52224213
E-mail: adma.torino@tiscali.it 
                                                              Der Praesident der ADMA:
                                                              Signor TULLIO LUCCA (Beauftragte bis 2014)
                                                  
E-mail: Tullio.Lucca@gmail.com   
Geistlicher Leiter der ADMA:
Don Pier Luigi CAMERONI / Istituto Salesiano
Via S. G. Bosco 1 - 25075 NAVE - BS, Italien
TEL. 030-2530262 - FAX 030-2533190 / CELL. 340-1452349
E-mail: pcameroni@salesiani.it
                          Internet :  www.donbosco-torino.it/ger/adma
                                           www.admadonbosco.org

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