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Maria Ausiliatrice 32 - 10152 Torino-Valdocco, Italia - E-Mail: pcameroni@salesiani.it -ADMA Valdocco: adma.torino@tiscali.it ADMA : DIE VEREINIGUNG MARIAS, DER HELFERIN DER
CHRISTEN
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Monatliche
Nachricht - 24.
Dezember
2011 |
Maria
schenkt Hoffnung
"Seid
wachsam!" So lautet der Aufruf Jesu im heutigen Evangelium.
Er richtet ihn nicht nur an seine Jünger, sondern an alle:
"Seid wachsam!" (Mk 13,37). Es ist eine heilsame Mahnung,
die uns in Erinnerung ruft, dass das Leben nicht nur eine irdische
Dimension hat, sondern auf ein "Jenseits" hin entworfen
ist, wie eine kleine Pflanze, die aus dem Erdboden aufkeimt und
sich zum Himmel hin öffnet.
Eine kleine
Pflanze, die denken kann, der Mensch, mit Freiheit und Verantwortung
begabt, so dass ein jeder von uns zur Rechenschaft darüber
gerufen werden wird, wie er gelebt und wie er seine Fähigkeiten
genutzt hat: ob er sie für sich behalten oder ob er sie
auch zum Wohl der Brüder und Schwestern hat Frucht bringen
lassen. Auch Jesaja, der Prophet des Advents, bringt uns heute
zum Nachdenken mit einem zu Herzen gehenden Gebet, das er im
Namen des Volkes an Gott richtet. Er gesteht die Verfehlungen
seines Volkes ein, und an einem gewissen Punkt sagt er: "Niemand
ruft deinen Namen an, keiner rafft sich dazu auf, festzuhalten
an dir. Denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen und hast
uns der Gewalt unserer Schuld überlassen" (Jes 64,6).
Wie sollte
einen diese Beschreibung nicht beeindrucken! Sie scheint gewisse
Panoramen der postmodernen Welt widerzuspiegeln: die Stadt, wo
das Leben anonym und flach wird, wo Gott abwesend und der Mensch
der einzige Herr zu sein scheint, als sei er der Urheber und
Regisseur von allem: Die Bauten, die Arbeit, die Wirtschaft,
der Verkehr, die Wissenschaften, die Technik - alles scheint
allein vom Menschen abzuhängen. Und manchmal geschieht in
dieser nahezu vollkommen erscheinenden Welt entweder in der Natur
oder in der Gesellschaft Erschütterndes, so dass wir denken,
Gott habe sich gleichsam zurückgezogen, er habe uns sozusagen
uns selbst überlassen. In Wirklichkeit ist der wahre "Herr"
der Welt nicht der Mensch, sondern Gott. Die Adventszeit will
uns dies jedes Jahr in Erinnerung rufen, damit unser Leben seine
rechte Ausrichtung auf das Antlitz Gottes wieder finde. Nicht
das Antlitz eines "Herrn", sondern eines Vaters und
Freundes. Mit der Jungfrau Maria, die uns auf dem Weg durch den
Advent führt, wollen wir uns die Worte des Propheten zueigen
machen: "Und doch bist du, Herr, unser Vater. Wir sind der
Ton, und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner
Hände" (Jes 64,7) (Benedikt XVI., Angelus am 27. November
2011).
In einer Welt,
die immer mehr in Krise gerät, weil sie immer mehr auf die
Vergänglichkeit des Irdischen setzt, schenkt uns Maria die
Hoffnung, diesen Advent und die weihnachtliche Freude des Herrn
als eine Gnadenzeit zu leben, in der wir wahrhaft ihren Sohn
Jesus erfahren dürfen. Nur Jesus kann in Wahrheit das Herz
eines Menschen erfüllen, der für das ewige Leben geschaffen
ist. In Jesus sind wir wirklich Söhne Gottes, damit wir
nicht auf uns selbst zurückgeworfen sind, sondern damit
wir Gott mit dem Namen Vater' anrufen können und so
teilhaben an seiner Familie.
Dieses Geschenk
ist nicht nur für uns bestimmt, sondern wir müssen
es an andere weitergeben und weiterschenken: nur so stehen wir
in der wahren Nachfolge Jesu. Weihnachten ist die Gnade jenes
Lichtes, das unser Antlitz erhellt, und es macht uns zu Trägern
des Lichtes Jesu zu jenen, die den Vater nicht erkannt haben
und die in der Dunkelheit der Sünde herumirren, in der Verzweiflung,
im Schmerz und in der Einsamkeit. Weihnachten bedeutet Zeugnis
von der Liebe Gottes zu geben für eine Welt, die von Hass
und Krieg verwundet ist. Maria bittet, dass der Friede ihres
Sohnes in unseren Herzen herrsche, damit wir keine Angst haben
brauchen und nicht Gefangene des Hasses sind.
Unsere Vereinigung
von Maria Ausiliatrice ist aufgerufen, ein Zeichen der Hoffnung
und der Freude für viele zu sein: dies wollen wir gerne
erfüllen mit dem Zeugnis unserer Gruppen und Lokalräte
durch eine starke Zugehörigkeit und eine brüderliche
Gemeinschaft: mit dem Entstehen und der Ausbildung der Jugendgruppen
ADMA, die von Jugendlichen gegründet wurden, von Jesus begeistert,
verliebt in Maria, Zeugen des Evangeliums sind. Ebenso auch die
jungen Familien, die die Liebe Gottes leben. Mit diesen Gedanken
entbieten wir euch alle unsere weihnachtlichen Wünsche und
versichern unser besonderes Gebet für euch und für
eure Anliegen.
Herr
Lucca Tullio, Präsident
Don Pierluigi Cameroni SDB, Geistlicher Leiter
AUSBILDUNGSWEG
2011-2012 4. Das Maria-Hilf-Bild (Don Pierluigi
Cameroni)
Das Maria-Hilf-Bild
im Palazzo Madama - Als sich Don Bosco zum ersten mal mit dem
Maler Lorenzone traf, dem er den Auftrag für das Hochaltarbild
der neuen Maria-Hilf-Kirche übertrug, war dieser verwundert
über dessen zahlreichen Ideen. Er drückte sie folgendermaßen
aus: "Oben die Jungfrau Maria zwischen den Chören der
Engel; unmittelbar um sie herum die Apostel, dann die Chöre
der Martyrer, der Propheten, der Jungfrauen und der Bekenner.
Im unteren Teil des Bildes die Zeichen der großen Siege
Mariens und die Völker aus allen Kontinenten, die ihre Hände
zu ihr erheben und sie um Hilfe bitten." Er sprach, als
hätte er dieses Bild wirklich vor sich. Lorenzone hörte
ihm zu ohne ihn zu unterbrechen und als Don Bosco geendet hatte:
"Und wo wollen Sie dieses Bild anbringen?" "In
der neuen Kirche!" "Und Sie glauben, es wird dort Platz
finden?" "Ja, warum denn nicht?" "Und in
welchem Saal soll ich es malen?" "Das wird Ihre Sorge
sein!" "Und wo werde ich genügend Platz für
dieses Bild finden? Etwa auf der Piazza Castello. Es sei denn,
sie wollen eine Miniatur unter dem Mikroskop anschauen."
Beide lachten. Der Maler deutete mit seinen Händen die Ausmaße
des Bildes, seine Proportionen an. Don Bosco war ein wenig traurig,
aber er musste eingestehen, dass der Maler recht hatte. Schließlich
entschied er sich, dass auf das Bild nur die Madonna, die Apostel,
die Evangelisten und einige Engel kämen. Unter der Glorie
der Madonna sollte im unteren Bildrand das Haus des Oratoriums
angebracht werden. Er mietete einen großen Salon im Palazzo
Madama an, und der Maler machte sich ans Werk: etwa drei Jahre
arbeitete er daran. "Eines Tages, so erzählt ein Oratorianerpriester,
suchte ich sein Studio auf, um das Bild zu betrachten. Es war
das erste mal, dass ich mit Lorenzone zusammentraf. Er stand
auf einer Staffelei und brachte letzte Korrekturen am Gesicht
der Madonna an. Ohne mein Eintreten zu beachten, setzte er seine
Arbeit fort, stieg von der Staffelei und betrachtete sein Werk
kurz vor Vollendung. Da bemerkte er meine Anwesenheit, ergriff
meine Hand und führte mich an einen Standort, von wo man
das Bild gut betrachten konnte: - Schauen Sie, sagte er, wie
schön sie ist! Es ist nicht mein Werk, nein; nicht ich habe
es gemalt; jemand anderer hat meine Hand geführt. Sie scheinen
mir ein Priester aus dem Oratorium zu sein. Sagen Sie Don Bosco,
dass das Bild fertig ist, wie er es wünschte. Er war begeistert
ohne ein Wort zu verlieren und setzte seine Arbeit fort."
Als das Bild in die Kirche gebracht und an seinem Platz befestigt
wurde, fiel Lorenzone auf die Knie und brach in Tränen aus.
(Memorie Biografiche, IV, 4-5).
Beschreibung
des Bildes, wie Don Bosco es sah -
"Das größte
Kunstwerk dieser Kirche ist zweifelsohne das gewaltige Bild,
das sich über dem Hochaltar im Chor erhebt. Es ist eine
hervorragende Arbeit des Malers Lorenzone. Seine Größe
misst mehr als sieben mal vier Meter. Das Bild zeigt Maria, die
Helferin der Christen, in folgender Darstellung: die Jungfrau
ist in ein Lichtermeer gehüllt, gleichsam auf einem Wolkenthron.
Sie ist in einen Mantel gehüllt und von einer Engelschar
umgeben, die ihr wie ihrer Königin Ehrerbietung erweisen.
Mit ihrer Rechten hält sie das Zepter, ein Symbol der Macht,
als wollte sie die Worte des Evangeliums wiederholen: Fecit mihi
magna qui potens est. Großes hat an mir getan, der mächtig
ist. Mit der Linken hält sie das Kind, das seine Hände
offen hält als wolle es seine Gnade und seine Barmherzigkeit
jenen schenken, die sich bittend an seine Mutter wenden. Auf
dem Haupt trägt sie ein Diadem oder eine Krone, die sie
als Königin des Himmels und der Erde ausweist. Von oben
fließt ein himmlischer Lichtstrahl auf ihr Haupt. In ihm
sind die Worte geschrieben: virtus altissimi obumbrabit tibi:
die Kraft des Höchsten wird dich überschatten, das
heißt wird dich umhüllen und bestärken. Ein anderer
Lichtstrahl geht oben von einer Taube aus, der Heilige Geist,
und fällt auf das Haupt Marias, in ihm stehen die Worte:
ave gratia plena: Sei gegrüßt, o Maria, du bist voll
der Gnade.. Dies war der Gruß des Erzengels an Maria, als
dieser im Namen Gottes ihr verkündete, dass sie Mutter des
Erlösers werden sollte. Weiter unten sieht man die Apostel
und die Evangelisten Lukas und Markus lebensgroß dargestellt
als wollten sie ausrufen: Regina Apostolorum, ora pro nobis,
sie umgeben die heilige Jungfrau, die majestätisch auf den
Wolken schwebt. Schließlich finden wir am unteren Rand
des Bildes die Stadt Turin und Verehrer der Madonna, die der
Jungfrau für die erhaltenen Gnaden danken und sie bitten,
sich weiterhin als Mutter der Barmherzigkeit in den Schwierigkeiten
des gegenwärtigen Lebens zu erweisen. Insgesamt ist die
Arbeit gut ausgeführt und eine gelungene Darstellung. Das
große Verdienst dieses Bildes ist seine religiöse
Ausdruckskraft. Es beeindruckt denjenigen, der es innig betrachtet"
(G. BOSCO, Maraviglie della Madre di Dio, invocata sotto il titolo
di Maria Ausiliatrice, Turin 1868, S. 127-128)
Erklärung
zum Bild -
Der Name des
Malers Tommaso Andrea Lorenzone (1824-1902) bleibt immer mit
dem Maria-Hilf-Bild verbunden, das beherrscht wird von der Gestalt
der Madonna, die auf ihrem Arm das Kind trägt. Maria steht
aufrecht, so wie sie oft zu sehen ist auf den Bildern als Mutter
und als Königin, die das Kind zur Anbetung hinhält.
Lorenzone hingegeben hat ein anderes Motiv gewählt: Maria
steht aufrecht, in vertikaler Position. Diese "vertikale
Darstellung" ist ein marianisches Kennzeichen ihrer messianischen
und himmlischen Art, wie wir sie auch bei Immakulata-Darstellungen
finden: Mond, Sterne, Glorienschein, Thron, erhöhte Stellung,
Turm Davids. Ihre vertikale Ausrichtung verweist auf die göttliche
Sphäre, in der alle Schöpfung in Gott geheiligt ist.
Das Haupt Marias ist mit einer Krone geschmückt. Nur in
unserem Bild haben wir eine doppelte Krönung: die Krone
der Sterne und das königliche Diadem.
Die Sterne bezeichnen die Nähe zur Göttlichkeit, sie
hatten schon ihren Platz in der Antike, in Ägypten und in
Mesopotamien, sie verleihen ein geheimnisvolles Antlitz und verweisen
durch ihre Schönheit und die Harmonie des Universums auf
den Schöpfer. Außerdem bezeichnen sie die Weisheit
und die Vollendung (Dtn 12,3). Aber den wichtigsten Hinweis für
die Sterne, die auf dem Haupt einer Frau angebracht sind, finden
wir in der Apokalypse. "Ein großes Zeichen erschien
am Himmel: eine Frau bekleidet mit der Sonne, der Mond unter
ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf
Sternen" (Apk 12,1). Diese zwölf Sterne werden unterschiedlich
interpretiert. Sie können die zwölf Stämme Israels
bezeichnen oder auch die zwölf Apostel, auch die Gesamtheit
der Erlösten, die die Krone der Frau bilden; oder sie bezeichnen
die zwölf Tierkreiszeichen, die Gesamtheit des Kosmos, der
die Frau umgibt. Auf unserem Bild haben die Sterne sechs Punkte.
Dies ist ein marianisches Attribut, wie es auf den Sakrophagen
der ersten Jahrhunderte zu sehen ist: Der Stern mit sechs Punkten
war Symbol des Hauses David, aus dem der Messias stammt, er verweist
uns auf das Geheimnis der Inkarnation, auch weil zwei Dreiecke
ineinander greifen: in der Antike wurde dies auf Maria gedeutet,
sie ist der Ort, in dem sich Himmel und Erde berühren. Auch
wenn es auf dem Bild kaum sichtbar ist, wollte Don Bosco die
zwölf Sterne nicht missen, weil sie in der Ikonographie
auf die Immakulata verweisen; dadurch wollte der Heilige wahrscheinlich
die Spiritualität an das Dogma binden, das damals verkündet
wurde, er wollte eine Synthese von der Spiritualität der
Ausiliatrice mit jener der Immakulata schaffen.
Weitere Symbole auf dem Bild sind die goldene Krone und das Zepter,
das ihre Souveränität andeutet. Der Krone kommt seit
Jahrhunderten ein machtvolles Symbol zu als Attribut des Herrschers
und als Bild des ganzen Volkes. Es gab verschiedene Typen von
Kronen, doch alle bezeichnen die Würde und das Ansehen.
Was nun das Bild der gekrönten Maria betrifft, so erblicken
wir in ihr das archetypische biblische Bild der Königin
Ester (Est. 2,16-18), eine christliche Tradition der ersten Jahrhunderte,
die auf das Dogma der Gottesgebärerin verweist, wie auf
dem Konzil von Ephesus 431 proklamiert. Krone und Zepter sind
typische marianische Zeichen der "Königsherrschaft",
der orientalischen Herrscherin. Maria wird dargestellt als Königin,
umgeben von Symbolen der Macht: prächtig gekleidet, gekrönt
mit Zepter, in ihrer Kleidung und ihrem Schmuck einer Herrscherin
der Welt ähnlich. In der Kirche Santa Maria Antiqua in Rom
gibt es ein Fresko aus dem Jahre 550, auf dem die Erzengel Michael
und Gabriel der Madonna Zepter und Krone reichen. Es ist also
keine neue Idee, was auf der Kuppel der Maria-Hilf-Basilika zu
sehen ist, wo Gabriel auf der rechten Seite der Madonna eine
Krone reicht, während Michael linkerseits die Siegesfahne
emporhebt. Sowohl die Krone Marias wie auch jene des Kindes werden
von einem Stern überragt. Maria ist die Stella Maris, der
Meeresstern, an dem sich die Schiffer orientieren, damit sie
diese in den sicheren Hafen geleite. In Bezug auf Christus bedeutet
der Stern Göttlichkeit und Erfüllung des Heils, weil
Jesus der "Morgenstern" ist, der Stern, der im Osten
aufgeht und die Hoffnung eines neuen Tages anzeigt (Apk 22,16;
2 Petr 1,19).
Auch das wertvolle Zepter ist ein königliches Insignium
der Macht und der Herrschaft. Die Symbolik des Zepters verweist
auf das Gericht und die Investitur der Herrscher in unterschiedlichen
Epochen und Kulturen, immer aber bedeutet es ein kraftvolles
Wirken. Es ist ein Zeichen, dass ein Werk bis zum Ende geführt
wird (Esra 4,17-20). Diese Aussagekraft, dass ein Werk vollendet
wird, kommt der Ikonographie der Helferin zu, die sich als Königin
zeigt, die machtvoll für ihr Volk eintritt. Das Bild zeigt
also nicht eine Madonna in Ekstase, sondern einer Frau, machtvoll
in ihrem Wirken. Und dieses Bild entspricht ganz der Spiritualität
Don Boscos, in der Darstellung einer Jungfrau, die als Mutter
ihre Kinder führt, beschützt, für sie eintritt
und immer an deren Seite steht (PAOLO FARIOLI in der Zeitschrift
"Maria Ausiliatrice", Mai 2003).
Der Bezug auf die Topographie am unteren Bildrand (in unserem
Fall das Oratorium von Valdocco) ist ein Stilelement Lorenzones,
dass er auch im Bild des heiligen Josef verwenden wird. Don Bosco
war überzeugt, dass Gott sich um sein Werk in Valdocco "in
besonderer Weise kümmern werde zur Rettung der Jugendlichen"
(P. BRAIDO, Don Bosco prete dei giovani nel secolo delle libertà,
Rom 2003, S. 13). Hier finden sich nicht mehr die Hinweise auf
die großen Siege Mariens und das Volk (
) mit erhobenen
Händen, sondern das Oratorium und mit ihm die unübersehbare
Schar der Jugendlichen deuten darauf hin, dass das von ihm begonnene
Werk ein Sieg Marias ist und die Jugendlichen "die Völker
aus den verschiedenen Weltteilen bilden".
Aktualisierte
Interpretation -
Das Altarbild
mit der wunderschönen Darstellung der Jungfrau vereinigt
sowohl die Ekklesiologie wie auch die Mariologie Don Boscos:
Maria als Frau der Kirche, Mutter und ihr Vorbild, in der das
Antlitz der Mutter gleich schön wie das des Sohnes aufstrahlt,
sie erscheint inmitten von Petrus und Paulus und ist umgeben
von Apostel und Evangelisten. In einem Wort: eine apostolische
und missionarische Kirche. Das Marienbild Don Boscos ist eine
Königin, bekränzt von zwölf Sternen, bekleidet
von der Sonne, wie die apokalyptische Frau. Allerdings nicht
um die Feinde zu besiegen, sondern liebevoll, fürsorglich
mit offenen Armen um ihren Sohn den Menschen zu schenken. Der
Sohn seinerseits hält nach den Worten Don Boscos "die
Hände ausgebreitet und bietet seine Gnaden und seine Barmherzigkeit
jenen an, die sich an seine königliche Mutter wenden".
Die Jungfrau Don Boscos "ist bekleidet mit der Sonne",
machtvoll in ein göttliches Lichtmeer getaucht, geziert
von der Heiligsten Dreifaltigkeit. Genauso wollte sie Don Bosco
haben und so erscheint sie auf dem Bild Lorenzones, der voller
Ergriffenheit ausrief: "Es ist eine unsichtbare Hand, die
die meinige geführt hat". Die Jungfrau Don Boscos ist
ein Bild der Kirche, himmlisch, da sie die Hochzeit des Lammes
feiert, und irdisch, da sie sich in dieser Welt befindet, jedoch
eingetaucht in das göttliche Geheimnis und in seinem Licht,
aber gegenwärtig in unseren geschichtlichen Ereignissen,
offen für unsere Nöte, gegenwärtig und lebendig
in unseren Familien, in allen Salesianerhäusern, sozusagen
die Kirche von Valdocco, wie sie im unteren Teil des Bildes zu
sehen ist. Dies ist die große Idee Don Boscos, der darin
die beiden Titel Helferin der Christen und Mutter der Kirche
vereinte, in dem er die Gestalt Marias mit der Sendung der Kirche
vereinte. Unter ihrem Mantel finden alle Gläubigen Schutz,
sie nährt sie und lässt sie wachsen bis zur Vollendung
in Christus. Dies war die Botschaft, die Don Bosco seinen Buben
in einer wechselvollen Epoche mitteilen wollte, die sich durch
eine neue soziale und politische Situation auszeichnete, da sie
sich von einer ländlichen Struktur zu einer Industriegesellschaft
wandelte. Damit veränderte sich auch die soziale Ordnung:
die Familienstruktur, die veränderten Arbeitsbedingungen,
deren Opfer oft die Jugendlichen wurden, die in Armut und Elend
endeten. Damals wie heute, zu den Zeiten Don Boscos ebenso wie
heute haben die sozialen und kulturellen Veränderungen gewaltige
Auswirkungen auf die familiären Strukturen, auf das soziale
Netz und auf die Lebensbedingungen. Die Kirche, und mit ihr die
Salesianische Familie, ist aufgerufen, Jesus und sein Evangelium
zu verkünden, wie es Maria tat. Wir Mitglieder der Salesianischen
Familie sehen wie Don Bosco unsere Berufung in der Kirche wie
"Hirten für die Jugendlichen", die sie zu Christus
führen, der einzige, der ihre Sehnsucht nicht enttäuscht,
und ihren Hunger und Durst nach Leben, nach Glück und nach
Liebe stillt. Bei diesem Auftrag sind wir nicht allein. Maria
ist uns als machtvolle Helferin zur Seite gestellt im Kampf gegen
das Böse zum Heil der Jugend. Die Helferin der Christen
umsorgt mit der Liebe einer Mutter all jene, die sich in dieser
Welt der Dunkelheit um sie versammeln (Pascual Chávez,
Mexiko-Stadt, 17. August 2001, V. Internationaler Kongress Maria
Ausiliatrice).
Gebet vor
dem Bild der Helferin der Christen
O Maria, du
Helferin der Christen,
Du, eingetaucht in das Licht der Dreifaltigkeit und auf dem Thron
der Wolken,
Du, mit Sternen bekränzt als Königin des Himmels und
der Erde,
Du, der Du das Kind hältst, Gottes Sohn,
der mit seinen offenen Händen seine Gnaden schenkt, der
sich an Dich wendet.
Du, umgeben von einer menschlichen Krone,
von Petrus, von Paulus, von den Aposteln und den Evangelisten,
die dich als ihre Königin verehren,
Du, die Du Himmel und Erde vereinst,
Du, Mutter der Kirche, schon in himmlischer Glorie,
doch der pilgernden Kirche auf dieser Welt nahe,
mache uns zu unermüdlichen Mitarbeitern des Reiches Gottes,
erfülle uns mit der Leidenschaft des "Da mihi animas",
sei ein Zeichen der Liebe Gottes für die Kleinen und Armen,
beschütze uns vor dem Feind
und führe uns in der Stunde des Todes in die ewige Herrlichkeit.
Amen!
(Pascual Chávez - Generaloberer SDB)
FAMILIENCHRONIK
ECHO AUF
DEN VI. KONGRESS MARIA AUSILIATRICE
"Ich bin
sehr glücklich über das, was wir auf dem Kongress erlebt
haben. Ich habe alles sehr schön gefunden und vieles ist
brauchbar für das geistliche Leben. Ich glaube, dass mich
diese Erfahrung für mein ganzes Leben prägt. Es gibt
ein Zuerst und ein Danach. In dieser wunderbaren Woche in Polen
ist mir einmal mehr bewusst geworden, wie sehr Gott mich mit
seiner Liebe umgibt! Und mit wie viel Liebe und Güte mich
die Jungfrau Maria auf meinem Weg begleitet! Wie kann ich Gott
und seiner Mutter für die empfangenen Geschenke und Gnaden
danken? Wie viel Liebe weckt in mir all das, was ich in Polen
erfahren habe! Wie viel Liebe und Dankbarkeit verspüre ich
der Jungfrau und Jesus gegenüber! Es war eine große
Gnade, dass ich nach Polen fahren durfte. Ich fühle mich
geradezu auserwählt und ich denke, dass all jene, die dort
waren, nicht anders können als Gott zu danken! (Horacio
Bidarra, Salesianischer Mitarbeiter der Provinz Leon - Spanien).
"Unendlich
dankbar bin ich Gott, dass ich an diesem unvergesslichen geistlichem
Ereignis teilnehmen durfte, das von der Vereinigung Maria Ausiliatrice
(ADMA) organisiert wurde. Wollte ich den Kongress in einem Wort
ausdrücken, müsste ich sagen, er war phantastisch,
perfekt, wie jedes Ereignis bei den Salesianern! Alles hervorragend
organisiert bis ins kleinste Detail: der Tagesablauf hervorragend,
die Impulse und die Zeugnisse sehr tief, die italienischen Gesangsgruppen,
das kleine Symphonieorchester und der kleine polnische Chor waren
eine wahre Freude. Jede Gruppe brachte einen oder zwei Jugendliche
mit, wie dies der Generalobere gewünscht hatte, damit sie
begeistert werden für die Vereinigung Maria Ausiliatrice,
deren Mitglieder derzeit fast nur Erwachsene und Ältere
sind. Es war ein Fest der Einheit. Eine Begegnung nach Wunsch,
mit Momenten des Hörens, des Singens, des Betens, des Reflektierens,
des gemeinsamen Arbeitens und der Freizeit. Ich bin überzeugt,
dass alle Teilnehmer dieses Kongresses reich beschenkt worden
sind und mit neuer Kraft für die Zukunft nach Hause kehrten.
Die Harmonie und die Freude waren ein wunderbares Zeichen der
Einheit, der Verbundenheit, der Geschwisterlichkeit. Man konnte
die Freude Don Boscos und die Liebe Marias, der Helferin spüren.
Die Gesänge und Tänze haben den Kongress belebt, die
von den 80 Jungendlichen aus Palazzolo (Italien), Mitglieder
der Gemeinschaft Schalom, gegründet von Sr. Rosalina Ravasio
aufgeführt haben. Auch ihr Lebenszeugnis beeindruckte sehr.
Ihr Apostolat unter den Jugendlichen mit Drogen-, Alkohol- und
anderen Problemen beeindruckte sehr. Hier entstand eine Jugendgruppe
ADMA. Unter ihnen waren viele, die selber geheilt wurden und
ein starkes Zeugnis abgaben." (Lilian Via San Martino, La
Serena, Chile).
CATANIA
(ITALIEN) -
"Am 4.
November 2011 besuchte Don Pierluigi Cameroni, Geistlicher Leiter
unserer Vereinigung, die Gruppe ADMA von der Kirche "S.
Giovanni Bosco" in Catania. Es nahmen auch ADMA-Mitglieder
aus der Region Ätna teil. Nach dem gemeinsamen Rosenkranz
feierte Don Pierluigi die Heilige Messe mit uns. In seiner Ansprache
erinnerte er, dass die Zugehörigkeit zu ADMA ein großes
Geschenk der Madonna sei, von unserer Seite aber verlange es,
unsere Pflichten als Mitglieder der Salesianischen Familie mit
Freude zu erfüllen. Er erinnerte an den Traum von den "zwei
Säulen" Don Boscos, in dem ganz klar zum Ausdruck kommt,
dass die Kirche unter der Führung des Papstes durch die
Verehrung des Altarsakramentes und der Madonna gerettet werde.
Nach der Messe berichtete Don Cameroni vom VI. Weltkongress,
der im August im Heiligtum der Madonna von Tschenstochau stattfand.
Sein Besuch klang mit einer geselligen Begegnung aus" (Don
Pennisi Concetto, Geistlicher Leiter).
CORDOBA (ARGENTINIEN)
- Provinzrat Argentinien Nord. Am 4. November 2011 versammelte
sich im Kolleg Pius X. in Cordoba der Provinzrat von ADMA unter
der Leitung von Pater Aldo Tobares. Es nahmen teil: Sig.ra Stella
Maris Correa de Recio (Präsidentin), Sig.ra Beatriz Acosta
de Sotti (Sekretärin), Sig.ra Elena Muñoz de Castelli
(Schatzmeisterin), Nicolás López Zamora, Vertreter
von der Jugendbewegung ADMA. Man behandelte verschiedene Themen
des Vereinigung, vor allem die Besuche von Padre Aldo bei den
Gruppen in Chaco, Corrientes und Salta, außerdem seine
Begegnungen in den Regionen von Rio Tercero, Córdoba und
seine Begegnung mit der Salesianischen Familie in Cuyo in San
Juan. Es wurden die Grundlinien und Planungen für den Nationalkongress
Maria Ausiliatrice überprüft, der vom 21. bis 23 September
2012 im Nationalheiligtum von Luján (Buenos Aires) stattfindet
(Stella maris Correa de Recio, Provinzpräsidentin ARN).
LUBLJANA
(SLOWENIEN) -
Am 15. November
2011 besuchte Don Pierluigi Cameroni den Provinzrat ADMA von
Slowenien, der 5 aktive Gruppen und einige in der Aufbauphase
vertritt. Die brüderliche Begegnung mit Don Tone Ciglar
und Sr. Bernarda Geric hatte den Ausbildungsweg der Vereinigung
und den Aufgabenbereich des Provinzrates in der Animation der
Gruppen zum Thema.
TURIN-VALDOCCO:
ADMA GIOVANILE.
Am 20. November
2011, dem Christkönigssonntag, kamen mehr als 30 Jugendliche
von ADMA Giovanile der Gruppe Primaria unter der Leitung von
Enrico und Michela Fantino zu einem Besinnungstag zusammen. Don
Pierluigi thematisierte einige wichtige Aussagen aus dem hervorragenden
Buch Don Boscos "Il giovane provveduto". Im anschließenden
Gespräch wurde deutlich, wie schwierig es heute ist, den
Glauben zu leben, die christlichen Werte zu verwirklichen, wie
schön es aber auch ist, sich gemeinsam auf einem Weg menschlichen
und christlichen Reifens in der Freude und unter der mütterlichen
Führung Marias, der Helferin, zu begeben.
ADMA
Primaria, Torino-Valdocco, Italia: ADMA / Santuario
di Maria Ausiliatrice Via Maria Ausiliatrice
32 / 10152 Torino-Valdocco / ITALIA
Tel.: 0039-011.5224216 / Fax.: 0039-011.52224213
E-mail: adma.torino@tiscali.it Der Praesident der
ADMA: Signor TULLIO LUCCA (Beauftragte bis 2014)
E-mail: Tullio.Lucca@gmail.com Geistlicher
Leiter der ADMA: Don Pier Luigi CAMERONI / Istituto
Salesiano
Via S. G. Bosco 1 - 25075 NAVE - BS, Italien
TEL. 030-2530262 - FAX 030-2533190 / CELL. 340-1452349
E-mail: pcameroni@salesiani.it Internet : www.donbosco-torino.it/ger/adma www.admadonbosco.org

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