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Maria Ausiliatrice 32 - 10152 Torino-Valdocco, Italia - E-Mail: pcameroni@salesiani.it -ADMA Valdocco: adma.torino@tiscali.it ADMA : DIE VEREINIGUNG
MARIAS, DER HELFERIN DER CHRISTEN
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Monatliche
Nachricht - 24. Dezember |
VERSION T |
Maria
schenkt uns Hoffnung und Freude
Maria weiß
um unser geistliches Leben, sie sieht uns so, wie wir vor Gott
sind. Heute befinden sich leider weite Teile der Menschheit in
einer Situation, in der Glaube, Liebe, Gebet und Vertrauen in
Gott fehlen, trockenes Land, in dem "verhärtete Herzen,
Herzen aus Stein" wohnen. Es ist eine verhängnisvolle
Situation, die die Trennung des Menschen von Gott bezeichnet,
den Verlust jeder Hoffnung. Ein Leben ohne Gott ist ein Leben
ohne Sonne, eine tödliche Kälte, ein Leben, des inneren
Friedens beraubt, in dem wir uns selber verachten und somit auch
die anderen.
Die Madonna
sieht unsere Unruhe, die ein Ausdruck unseres Hungers nach Gott
ist, unseres Hungers nach Glück, unseres Hungers nach Ewigkeit,
nach Unsterblichkeit, nach Heiligkeit, nach innerer Reinigung.
Angesichts dieser unserer Situation unter der Knechtschaft der
Dunkelheit, erweist sich uns Gott in seiner Barmherzigkeit, gibt
Gott uns Maria, die uns Hoffnung und Freude schenkt. Die Hoffnung,
weil Gott uns freikaufen, befreien und die Ketten der Knechtschaft
des Bösen sprengen und so die Freude wiedergeben kann, die
uns anhält, das Gute zu tun, die Freude der Hoffnung, weil
sie uns Jesus bringt, der der Friede und die Hoffnung und die
Freude ist.
Wir müssen
unsere Herzen der Barmherzigkeit Gottes öffnen, denn wir
brauchen die Vergebung der Sünden, die Gnade, die uns heiligt,
wir bedürfen der Reinigung des Herzens, wir brauchen den
Frieden, wir bedürfen der Freude, der Kraft und des Lichtes.
Wir brauchen ab und zu schwierige und schmerzvolle Situationen,
sei es in unserem eigenen Leben, sei es in Beziehungen zu anderen.
Wir erfahren manchmal unser Unvermögen, weil wir in uns
eine Anhänglichkeit an Dinge oder Personen bemerken, die
uns in Knechtschaft bringt, obwohl wir uns von ihr zu befreien
versuchen. Wir sehen uns oft vor einer Mauer der Gleichgültigkeit
und des Egoismus und erfahren unsere Schwachheit in Ereignissen,
die wir bestehen müssten.
Jesus hat uns
gesagt, dass wir alles, worum wir den Vater in seinem Namen bitten,
von ihm erhalten werden. Erbitten wir darum von ihm das, was
unser Herz bewegt mit der Kraft des Glaubens, weil ihm nichts
unmöglich ist: die Lösung aussichtsloser Fälle,
den Frieden in der Welt; die Heilung von schweren Krankheiten,
die Wiederzusammenführung zerstrittener Familienmitglieder.
Wenn wir miteinander vereint ihn um dasselbe bitten, in voller
Einheit gegenseitiger Liebe, ist Jesus selbst in unserer Mitte
und bittet gemäß seiner Verheißung den Vater,
damit wir es erhalten.
Wie Johannes der Täufer will uns auch die Muttergottes in
der Zeit des Advents den Weg zu Gott ebnen, damit er in unseren
Herzen ankommen kann, damit er das weihnachtliche Geschenk bringt,
den Frieden; Jesus ist unser Friede.
Don Pier Luigi Cameroni
SDB , Geistlicher Leiter
Gebet
für das ungeborene Leben
Herr Jesus,
der du treu die Kirche und die Geschichte des Menschen
mit deiner Gegenwart erfüllst;
der du uns hier im Sakrament deines Leibes und Blutes teilhaben
lässt
und uns so einen Vorgeschmack auf die Freude des ewigen Lebens
gibst;
Wir beten dich an und verehren dich.
Vor dir kniend, Quelle und Liebhaber des Lebens,
wirklich und wahrhaftig anwesend und lebendig in unserer Mitte,
flehen wir dich an.
Erneuere in uns den Respekt für jedes ungeborene menschliche
Leben, mach uns fähig,
in der Frucht des Mutterschoßes das bewundernswerte Werk
des Schöpfers zu erblicken,
bereite unsere Herzen für die großzügige Aufnahme
jedes Kindes, dem das Leben geschenkt wird.
Segne die Familien,
heilige die Vereinigung der Vermählten,
lass ihre Liebe fruchtbar sein.
Begleite mit dem Licht deines Geistes die Entscheidungen der
Gesetzgeber,
so dass die Völker und Nationen die Heiligkeit des Lebens,
jeden menschlichen Lebens, erkennen und respektieren.
Leite die Arbeit der Wissenschaftler und Mediziner,
so dass der Fortschritt der ganzen Person zu Gute kommt
und niemand Unterdrückung und Ungerechtigkeit erleiden muss.
Schenke den Menschen in Verwaltung und Wirtschaft kreative Liebe,
dass sie die notwendigen Bedingungen schaffen und fördern,
damit die jungen Familien sich frei für ein weiteres Kind
entscheiden können.
Tröste die Ehepaare, die unter der Unmöglichkeit leiden,
selber Kinder bekommen zu können,
und sorge für sie in deiner Güte.
Erziehe alle zur Sorge gegenüber den verwaisten und verlassenen
Kindern,
so dass sie die Wärme deiner Liebe erfahren können,
den Trost deines göttlichen Herzens.
Mit Maria, deiner Mutter,
der großen Glaubenden, in deren Schoß du unsere menschliche
Natur angenommen hast,
erhoffen wir von dir, unserem einzigen und wahren Gut und Heiland,
die Kraft, das Leben zu lieben und ihm zu dienen,
in Erwartung, immer in dir zu leben, in der Gemeinschaft der
allerheiligsten Dreieinigkeit.
Amen.
(Benedikt
XVI. am 27. November 2010)
Der
Leitungsrat und die ganze Gruppe ADMA Primaria von Turin-Valdocco
wünschen
allen Mitgliedern von ADMA in der ganzen Welt
und allen Gruppen der Salesianischen Familie
ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes Jahr 2011,
geführt und gesegnet von Maria, der Helferin der Christen.
AUF
DEM WEG NACH TSCHENSTOCHAU 2011
4. Maria, unsere liebenswürdigste
Mutter (Don
Roberto Carelli SDB)
Maria ist Mutter,
Muttergottes und unsere Mutter. Ihre Mütterlichkeit ist
das bedeutungsvollste Merkmal und der Grund unseres Vertrauens
zu ihr. Wie Montfort sagt, ist sie nach der Ordnung der Gnade
nur eine Mutter; "der Sohn und die Kinder stammen von derselben
Mutter ab" . Aber wenn sie nur eine Mutter ist, liebt sie
auch nur mit einer Liebe: "das Maß, mit dem Maria
ihren Sohn geliebt, ist dasselbe, mit dem sie die Menschen liebt,
jeden einzelnen Menschen. Ihr Herz liebt durch die Liebe Jesu,
darum bilden wir den mystischen Leib" . Maria liebt uns
mit derselben Liebe, mit der sie Jesus geliebt hat: Niemand könnte
unser Vertrauen zu ihr überhöhen! Darum ist das schönste
und weitverbreiteste Bild des Evangeliums, das wir im Herzen
tragen, die Weihnachtsdarstellung der Mutter mit dem Kind, das
Kind in der Mitte, die Einheit von Kind und Mutter und ihnen
gegenüber der heilige Josef, offen für Gottes Wort:
Sie gingen in das Haus, und sahen das Kind und Maria, seine Mutter;
da vielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre
Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe
als Gaben dar.
Weil ihnen
aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren,
zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land. Als die Sterndeuter
wieder gegangen waren, erschien dem Josef ein Engel des Herrn
im Traum und sagte: "Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter,
und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes
auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten".
Da stand Josef in der Nacht auf, und floh mit dem Kind und dessen
Mutter nach Ägypten. Dort blieb er bis zum Tod des Herodes,
denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten
gesagt hat: "Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen"
Als Herodes gestorben war, erschien dem Josef in Ägypten
ein Engel des Herrn im Traum und sagte: "Steh auf, nimm
das Kind und seine Mutter, und zieh in das Land Israel; denn
die Leute, die dem Kind nach dem Leben getrachtet haben, sind
tot". Da stand er auf und zog mit dem Kind und dessen Mutter
in das Land Israel (Mt 2,11-15.19-21).
Um das Vertrauen
in die Mütterlichkeit Marias zu verstehen, ist es hilfreich,
einen Blick auf die Erfahrung mütterlicher Liebe im Leben
zu werfen. Die Mutterliebe ist die erste Liebe, und sie ist eine
besondere Liebe: sie steht am Beginn und ist einzigartig und
nicht ersetzbar. Es ist die Liebe, die uns wachsen lässt,
die uns das Leben gibt und erhält, die uns ins Leben und
in unser eigenes Leben einführt, sie ist die Liebe höchster
Hingabe und wichtigste Erfahrung. Sie lässt uns am besten
die trinitarische Liebe Gottes erahnen, in der die Personen eins
sind. Die Beziehung zwischen Mutter-Sohn ist der höchste
Ausdruck, da zwei eins sind und einer in zwei, nach einem Wort
von Hans Urs von Balthasar, "umfängt das Bewusstsein
der Mutter zwei Körper
sie ist Mutter und gleichzeitig
das Kind" .
All das ist
Maria für Jesus und auch für uns: in einzigartiger
Weise für Ihn, weil sie Ihm menschliches Leben gab, und
in universaler Weise für uns, weil sie uns göttliches
Leben schenkt. Dieses zweifache Muttersein Mariens ist programmatisch
in einem Wort des Konzils ausgedrückt: Indem die selige
Jungfrau Christus empfing, gebar und nährte, im Tempel dem
Vater darstellte und mit ihrem am Kreuz sterbenden Sohn litt,
hat sie beim Werk des Erlösers, in durchaus einzigartiger
Weise im Gehorsam, Glaube, Hoffnung und brennender Liebe mitgewirkt
zur Wiederherstellung des übernatürlichen Lebens der
Seelen. Deshalb ist sie uns in der Ordnung der Gnade Mutter (LG
61).
Ein weiterer
Aspekt des Mutterseins, der nicht verschwiegen werden darf, ist
nach dem Sündenfall die mütterliche Erfahrung, vom
Schmerz gezeichnet: wie wegen der Sünde das Geschenk des
göttlichen Lebens das Kreuz des Sohnes ist, und wie das
Geschenk des natürlichen Lebens nicht ohne den Schmerz der
Mutter möglich ist, so zahlt Maria, als Gottesmutter und
unsere Mutter, den höchsten Preis der Liebe auf einzigartige
Weise mit größerer Liebe und größerem Schmerz.
Jede Mutter sieht ihr Kind wachsen und eigene Wege gehen, sie
hält es lange in ihren Armen und muss es doch loslassen,
aber Maria als Mutter der göttlichen Gnade und Mutter des
Erbarmens zeigte ihre mütterliche Liebe in unüberbietbarer
Weise: wie sie ihrem Sohn das Licht der Welt geschenkt und ihn
als Opfer hingegeben hat, so lässt sie uns wachsen im Leben
der Gnade und lässt uns wieder auferstehen aus dem Abgrund
der Sünde. Wir sprechen hier von einem engsten und unmittelbarsten
Zusammenwirken im Heilsdrama!
Es ist eine
mystische Mütterlichkeit, die mehr als jede andere zutiefst
ans Kreuz und an die Herrlichkeit gebunden ist, die das christliche
Heil ausmachen: "wie die Menschwerdung schon auf Ostern
ausgerichtet ist, so ist die messianische Mütterlichkeit
auf die geistliche Mütterlichkeit ausgerichtet und findet
an Ostern ihre Vollendung" . Der dramatische Charakter der
Mütterlichkeit Marias findet in den Worten Montforts schönsten
Ausdruck: Man kann auf Maria anwenden, was der heilige Paulus
von sich aus sagte: "Meine Kinder, für die ich von
neuem Geburtswehen erleide bis Christus in euch Gestalt annimmt"
(Gal 4,19). "So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und
in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen
Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen"
(Eph 4,13). Der heilige Augustinus überhöht das, was
ich hier gesagt habe, indem er feststellt, dass alle, die vorherbestimmt
sind, dem Bild des Gottessohnes gleichförmig zu werden,
verborgen im Schoß der seligsten Jungfrau leben, solange
sie auf Erden sind .
Ein letzter
wichtiger Aspekt für das Verständnis der Mütterlichkeit,
ist die Nähe zum Schöpfungsakt Gottes, ist ihr Geschenkcharakter:
"Etwas von der Einmaligkeit Gottes leuchtet in jedem neuen
Menschen auf
Die Tiefe von Zeugung Empfängnis reicht
bis in sein ewiges Leben hinab." Jede Frau, die Mutter wird,
weiß, dass ihr das Kind nicht gehört, sondern ein
Geschenk ist, nicht Berechnung, sondern Gabe, nicht Frucht der
Evolution, sondern Wunder der Hingabe. Und jeder Mann, der Vater
wird, schweigt vor dem Wunder des Lebens, dass sich in seiner
Frau ereignet, die dem Kind das Licht der Welt schenkt. In Maria,
und an ihrer Seite im heiligen Josef, findet diese Erfahrung
ihren höchsten Ausdruck, weil ihr Kind das Wunder schlechthin
ist: jenes Kind ist der Sohn Gottes und sie ist seine Mutter.
Dieses Kind
verletzt nicht die Unversehrtheit der Mutter und die Mutter hält
ihren Schöpfer in den Armen! Indem wir uns Maria anvertrauen,
vertrauen wir uns jener an, die ihr Muttersein völlig dem
Werk Gottes überließ. Dieses Vertrauen zu ihr ist
nicht bloß Schutz, Hilfe und moralische Gesinnung, sondern
ist ein Ja zum Leben, zur Liebe, zur Würde: Maria hat sich
Gott anvertraut, Gott hat ihr Jesus anvertraut und Jesus wird
von ihr lernen, in ein Vertrauensverhältnis zu den Aposteln
zu treten. So zeigen die Mütterlichkeit Mariens und das
Sohnsein Jesu die ganze Wirklichkeit dieses Vertrauensaktes.
Er stellt sich in die Reihe der Generation, in die er als Person
hinein verwoben und geformt wird, und wo er in Freiheit lernt,
sich als Geschenk hinzugeben.
1. Geformt
in Maria
Die Kirche hat ihren wahren Ursprung von Maria, in ihrem Haupt
und in ihrem Leib: sie ist Mutter des Hauptes, sie ist Modell
des Leibes, sie ist auch Mutter des Leibes! Als Mutter der Kirche
wünscht sie, dass wir ihr und Jesus ähnlich werden.
Sie möchte in uns die Haltungen ihres Sohnes Grund legen
und darum zeigt sie uns ihre eigenen Haltungen, die sie einmal
ihrem Sohn gegeben und von Ihm erhalten hat. Ihre mütterliche
Liebe zu uns zeigt sich darin: sie möchte uns Ihm ähnlich
machen und macht uns darum ihr ähnlich. Sich Maria anvertrauen
heißt darum, sich von ihr formen lassen. Grignion sagt:
Die Heiligen sind geformt in Maria
Der heilige Augustinus
nennt Maria forma Dei, die lebendige Gussform Gottes, und das
ist sie auch wirklich; denn in ihr allein ist Christus als Mensch
gebildet worden, ohne einen Zug seiner Gottheit dabei einzubüßen.
Auch der Mensch kann nur in ihr allein zu einem getreuen Abbild
Gottes gestaltet werden, soweit die menschliche Natur durch die
Gnade Jesu Christi dessen fähig ist .
Es gibt einen
Hinweis von Fausto di Riez, der die Fähigkeit Mariens beschreibt,
Herzen nach Gottes Willen zu formen. Wir dürfen nicht vergessen,
dass sie auch Jesus, der uns geliebt hat bis zum Ende, geformt
hat: O Maria, du nährst deinen Schöpfer! Nähre
das Brot des Himmels, den Loskauf der Welt. Zeig die Brust dem,
der säugt, weil er dem die Wange hinhält, der sie schlägt.
Als kleines Kind nährt er sich von der Milch deines Schoßes,
als Erwachsenen wird man ihm den Essig reichen. Jetzt trägst
du ihn auf deinen Händen, damit er seine Hände später
ans Kreuz schlagen lässt. Und du schenkst ihm als Mutter
die Nahrung des Leibes, damit er uns und dir, zusammen mit dem
Vater und dem Heiligen Geist, das ewige Leben schenkt .
2. Gezeugt
in Maria
Nach der Ordnung der Gnade ist uns Maria wirklich Mutter. Wir
vertrauen uns ihr an, um immer mehr ihre Kinder zu werden. Damit
in uns die Haltungen eines Kindes wachsen, müssen wir wissen,
dass Maria uns zeugt, sie macht alles, was eine Mutter für
ihr Kind tun kann, sie schenkt uns die größten und
wichtigsten Gaben. Maria ist für uns aber eine wunderbare
Mutter, würdig all unseren Vertrauens, sie liebt uns mit
einer hingebungsvollen Liebe. Maria liebt uns wegen der Liebe
zu ihrem Sohn, und sie liebt uns mit einer grenzenlosen Liebe,
weil sie Gott grenzenlos liebt. "Der erste Grund, warum
Maria die Menschen liebt, findet sich in ihrer Liebe zu Gott
Weil es unter allen seligen Geistern niemanden gibt, der Gott
mehr liebt als Maria, darum haben wir auch niemanden, der uns,
nach Gott, mehr liebt als Maria. Würden wir die Liebe aller
Mütter für ihre Söhne, die Liebe aller Brautpaare
füreinander, die Liebe aller Heiligen und Engel für
ihre Verehrer zusammenfassen, würde diese Liebe nicht an
jene herankommen, die Maria für nur eine einzige Seele hat
Ein anderer Grund für die Liebe Marias zu uns ist darin
zu sehen, dass wir um den Preis des Todes Jesu Christi erkauft
sind" .
Hier wird deutlich, dass die mütterliche Liebe die erste
und grundlegende Weise des Vertrauens ist. Ein Kind ist zutiefst
der Sorge der eigenen Mutter anvertraut. Dieses Vertrauen ist
die erste Erfahrung, das erste Bewusstsein Kind zu sein, es wird
und muss etwas Unauslöschliches bleiben. Diese erste Erfahrung
ist engstens mit dem Namen der Mutter verbunden, mit dem Ausdruck
"Mama", es ist das erste Wort, das jedes kleine Kind
artikuliert. Es ist gleichsam eine Einführung in die Welt
der Sprache und die Sprache ist die "Mutter-sprache";
es ist für das Kind "das Wort"! Der Mutter vertrauen
dürfen, bedeutet vieles. Es ist die Erfahrung des Angenommenseins,
des Geliebtseins, des Anerkanntseins, der Vorbereitungen für
Größeres. Vertrauen bedeutet, dass man nicht sofort
alles wissen und verstehen, nicht alles kontrollieren und bestätigen
muss, denn der Glaube ist etwas Ursprüngliches. Im Blick
auf Maria und Jesus ist der christliche Weg ein Weg des Glaubens,
erprobt in all seinen Schattierungen: Trauen und Vertrauen, Anerkennung,
Gehorsam und Dankbarkeit. Bedenken wir, dass Jesus, da er Maria
als seine Mutter erfahren durfte, gar nicht anders kann als sie
auch uns vertrauensvoll zu schenken mit all seiner Liebe, die
er für sie hegte und die sein göttliches Herz für
seine menschliche Mutter empfand.
3. Erzogen
von Maria
Maria hat Jesus
alles gegeben, was eine Mutter einem Kind zu geben vermag: nicht
nur das Leben, sondern auch den Sinn des Lebens, nicht nur die
physischen Grundlagen, sondern auch die geistlichen, nicht nur
den Leib, sondern auch alles, was die Seele bedarf: geistige
und praktische Fähigkeiten, die Gaben der Sensibilität,
gewisse Charakteranlagen und das Temperament. Maria hat menschlich
gesehen Jesus in die Sprache seines Volkes eingeführt, in
das Gebet Israels, in die Lektüre und die Liebe zur Tora,
in die Sitten der Väter.
Maria ist die
beste Erzieherin, denn sie hat nicht nur ihren Sohn erzogen,
sondern sie wurde dann auch von ihm erzogen. Es ist ein wechselseitiges
Sich-anvertrauen: zunächst er als Sohn und sie als Mutter,
dann er als Herr und sie als Jüngerin - Jesus und Maria
haben gelernt, all das zu leben, was das Band gegenseitigen Vertrauens
nach dem Willen Gottes ausmacht: angesehen und doch gelehrig
zu sein, sich sorgen und doch frei von Sorgen zu sein, mit Ausgeglichenheit
Hingabe und Loslösung zu leben, alles anzunehmen und zu
ertragen, was das Leben an Freud und Leid mit sich bringt, aber
auch dafür offen zu bleiben, in Weisheit zu wachsen, um
zum vollen Menschsein zu gelangen. Vergessen wir nicht, dass
Jesus, als er die Logik der Liebe erklärte, sich der Beispiele
und Worte seiner Mutter bediente: in die Erde zu fallen wie ein
Weizenkorn, um Frucht zu bringen, in ihm zu bleiben und zu reifen
wie die Reben am Weinstock, an der Mutter Maß zu nehmen,
nach ihrer Art zu handeln und sich zu geben, zu erwägen
und zu urteilen, zu dienen und zu trösten, voranzugehen
und abzuwägen.
Niemand außer
Maria kann uns so gut zum Willen Gottes unter einem zweifachen
Aspekt der Berufung und der Sendung erziehen. Wir sind aufgerufen,
uns unsere eigene Berufung "anzueignen" und sie als
das zentrale Wesen unserer Identität anzusehen, und zugleich
auf unsere eigenen Lebensvorstellungen "freiwillig zu verzichten",
und jedes unserer Werke und alle Früchte daraus Gott und
der Kirche anheim zu stellen.
In das Erziehungsgeschehen
Marias fügt sich das mütterliche und erzieherische
Wirken der Kirche ein, das in gewisser Weise als Fortführung
jener Sorge verstanden werden kann, die die Mutter bei der Geburt
und dem Wachstum Jesu zum Ausdruck brachte. Die Christen sind
aufgerufen sich gleichzeitig als Kinder der Jungfrau zu sehen,
"bei deren Geburt und Erziehung sie in mütterlicher
Liebe mitwirkt", wie auch Kinder der Kirche, da "wir
aus ihrem Schoß geboren, mit ihrer Milch genährt und
deren Geist belebt werden". Denn beide wirken bei der Zeugung
des geheimnisvollen Leibes Christi zusammen: Beide sind Christi
Mutter, aber keine von beiden gebiert ohne die andere den ganzen
(Leib). Schließlich werden sie klarer erfassen, dass das
Wirken der Kirche in der Welt gleichsam eine Weiterführung
der Sorge Mariens ist (MC 28).
Impulse
für Gebet und Leben
Mit meinem
Geist und meinem Herzen versenke ich mich in das weihnachtliche
Geschehen der Mutter mit ihrem Kind. Ich sehe, wie Jesus und
Maria sich ähnlich sind, wie sie sich äußerlich
und innerlich angleichen und ergänzen. Ich betrachte die
Demut Marias als Muttergottes und die Demut Gottes als Menschensohn.
Erkenne ich Maria als meine Mutter an? Fühle ich mich wirklich
als ihr Kind? Habe ich die Demut und die Liebe, mich ihr ganz
als Kind anzuvertrauen mit meinen Freuden und Schmerzen, ohne
Schüchternheit und Zurückhaltung von ihr alle notwendigen
Gnaden mit kindlichem Herzen zu erbitten? Wie kämpfe ich
gegen die Versuchungen, mich ihr zu verschließen, an? Gegen
die Verzweiflung und Mutlosigkeit, gegen Oberflächlichkeit
und Verhärtung des Herzens?
Vertrauen wir Maria, der Muttergottes und unserer Mutter, die
Eltern an, die Erzieher, alle, die im Erziehungsbereich tätig
sind, die Väter und Mütter in den Familien, die geistlichen
Väter und Mütter, die Priester und Bischöfe mit
ihrem Oberhaupt der Papst, die Lehrer und Katecheten, damit sie
die Wahrheit jenes Gottes erkennen, der Fleisch angenommen hat,
der ein "Gott für uns" geworden ist.
ADMA
2011 - Salesianische Familie
VI. Internationaler
Kongress von Maria Ausiliatrice 'TOTUS TUUS'
Tschenstochau
(Polen), 3.-6. August 2011
KONGRESS
DER SALESIANISCHEN FAMILIE VERANSTALTET VON ADMA
UND DEN PROVINZEN DER FMA UND SDB IN POLEN
Programm, Information und Anmeldung:
http://www.kongresadma.pl./
FAMILIENCHRONIK
CHILE -
VIII. NATIONALKONGRESS VON ADMA Vom 22. bis 24. Oktober
wurde in Valparaíso der VIII. Nationalkongress der Vereinigung
Maria, der Helferin der Christen, (ADMA) abgehalten. Zur Eröffnung
fand eine Messe in der Kirche "San Giovanni Bosco"
statt, der sich ein kultureller Abend im Auditorium des Salesianerinstituts
anschloss, organisiert und durchgeführt von den Jugendlichen
der Jugendpastoral und von der Musikgruppe der Einrichtung. Am
Kongress nahmen 210 Mitglieder aus allen Teilen des Landes teil;
von Iquique bis Punta Arenas - die in den Privathäusern
der Gläubigen der Salesianerpfarrei und im Institut von
Puerto Aufnahme fanden. Als Thema in diesem Jahr wurde gewählt
"Mit Maria, der Helferin, missionarische Schüler des
Herrn", das in drei Vorträgen vertieft wurde. Der Weihbischof
von Valparaíso, Mons. Santiago Silva, hat das Thema erörtert
"Missionarische Jünger im Zeichen von Aparecida";
Rafael Silva, Nationalverantwortlicher für die Missionen,
hat die Bedeutung, die Zielsetzungen und die notwendigen Schritte
für die Mission aufgezeigt. Schließlich hat Don Patricio
Alvarez seinen Vortrag mit dem Titel "Maria, Vorbild des
missionarischen Jüngers" gehalten. Der Kongress wurde
am Sonntag, den 24., mit der Eucharistiefeier in der Pfarrkirche
"San Giovanni Bosco" abgeschlossen, der der Provinzial,
Don Leonardo Santibañez vorstand, in Konzelebration mit
Don Vicente Socors, dem geistlichen Leiter auf Nationalebene
von ADMA, mit José López Verdugo und Don Augusto
Aliaga von der Salesianergemeinschaft Valparaíso. Während
des Kongresses wurden auch die Wahlen in der Vereinigung abgehalten.
Bestätigt wurde der Nationalpräsident Ricardo Ortiz,
der von Rechts wegen auch Koordinator der Area Metropolitana
bleibt. Für den Bereich von Valparaíso wurde die
Koordinatorin Elsa Villarroel gewählt; für den Bereich
von Maule wurde das Ehepaar Gabriel und Loreto Letelier beauftragt;
während Lydia Avendano die Koordinatorin für den Bereich
von Puerto Montt, Valdivia, Urriaza Gladys und den südlichen
Teil übernehmen wird. Im Schlusswort hat der Nationalpräsident
von ADMA die Atmosphäre und die Brüderlichkeit betont,
in der der Kongress stattfand, wie auch die Aufnahme und Verfügbarkeit
der salesianischen Gemeinschaft und er hat schließlich
an dem Weltkongress ADMA im Jahre 2011 erinnert.
LUANDA,
ANGOLA - November 2010 - Vom 7. bis 10. November hat der Vikar
des Generalobern, Don Adriano Bregolin die Visitatorie von Angola
(ANG) besucht. In Begleitung von Filiberto Rodriguez Martin,
dem Obern von Angola, hat er in der Kirche San Paolo die Messe
zelebriert und ist anschließend mit der Gruppe der Vereinigung
Maria Ausiliatrice (ADMA) der Pfarrei und der Kapelle "Guter
Hirt" zusammengetroffen.
ERSTE VERSAMMLUNG
DER GRUPPE ADMA IN APULIEN - BASILICATA (Italien) Am
Sonntag, den 14. November 2010 fand im Spiritualitätszentrum
Mamre di Santeramo (Bari) die erste Regionalversammlung der Gruppe
ADMA von Apulien und Basilicata statt. Es haben etwa 120 Mitglieder
als Vertreter der zehn aktiven Gruppen der Region teilgenommen.
Sie sind mit Begeisterung der Einladung des Provinzvikars Don
Guido Errico und des Regionaldelegierten der Salesianischen Familie
Don Tommaso De Mitri gefolgt, an diesem ersten Treffen teilzunehmen.
Es waren anwesend die ADMA Gruppen von Bari, Bisceglie, Cerignola,
Foggia, Lecce, Manduria, Martina Franca, Molfetta und Potenza.
Die Zusammenkunft hatte besonderes Gewicht durch die Anwesenheit
des Geistlichen Leiters auf Weltebene Don Pierluigi Cameroni.
Zu Beginn der Arbeiten hat eine hervorragende Gebetshilfe von
der ADMA Gruppe Martina Franca mit dem Titel "Zu Jesus durch
Maria" dem ganzen Tag das Programm vorgegeben und die Anwesenden
auf das Jahresthema Vertrauen in Maria hingeführt.
Don Pierluigi
sprach über die "Identität und Sendung von ADMA"
und zur Botschaft des 33. Sonntags im Jahreskreis "Wenn
ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen" (Lk
21,19). Nach der Begrüßung durch den Regionaldelegierten
der Salesianischen Familie und den Provinzvikar folgte ein herzlicher
Willkommensgruß durch den neuen Regionalpräsidenten,
Herrn Nino Macario. Die Worte von Don Cameroni haben die Hörerschaft
des Treffens geradezu erobert: es gab zwei Versammlungen, die
erste beschäftigte sich mit Fragen der Ausbildung, die zweite
mit Fragen der Organisation. In seiner Rede hat Don Cameroni
einen weltweiten Überblick gegeben und die Lebendigkeit
von ADMA unterstrichen, vor allem durch seine jüngsten Besuche
in Venezuela und auf den Philippinen. Gemeinsam ist allen Gruppen
die Tiefe der marianischen Spiritualität und der mutige
apostolische Auftrag nach dem Charisma Don Boscos. In allen marianischen
Vereinigungen zeigt sich ein großes Interesse für
den VI. Internationalen marianischen Kongress in Tschenstochau
in Polen vom 3. bis 6. August 2011. Überall breitet sich
die Vereinigung von ADMA weiter aus, auch unter den Jugendlichen
und jungen Ehepaaren.
Die Schlussversammlung
nahm auf verschiedene Aspekte der Quaderni ADMA, die Berichte
der Gruppen von Italien und der ganzen Welt sowie der monatlichen
Hilfen auf der Internetseite der Vereinigung Bezug, auf die man
bei Fragen der Ausbildung und Organisation zurückgreifen
kann. Die heilige Messe wurde in der Kapelle des Salesianerinstituts
in Konzelebration aller anwesenden Geistlichen Leiter der verschiedenen
Gruppen von ADMA gefeiert. Mitgefeiert haben alle Teilnehmer
und Mitglieder der Salesianischen Familie von Santeramo. Eine
geschwisterliche Agape hat den Tag beendet, der von allen als
eine wertvolle Gelegenheit empfunden wurde, um das Leben der
Vereinigung in den verschiedenen Bereichen kennen zu lernen und
die Zusammenarbeit auf Regionalebene durch den neuen Regionalrat
zu koordinieren, der heute offiziell eingesetzt wurde. Man verabschiedete
sich mit dem Wunsch zu einem jährlichen Treffen und einige
hofften, sich in Polen wieder zu sehen (Don Tommaso De Mitri
SDB - Geistlicher Regionalleiter ADMA Apulien).
ADMA Primaria,
Torino-Valdocco: ADMA / Santuario di Maria Ausiliatrice
Via Maria Ausiliatrice 32 / 10152 Torino-Valdocco
/ ITALIA
Tel.: 0039-011.5224216 / Fax.: 0039-011.52224213
E-mail: adma.torino@tiscali.it Der Praesident der ADMA: Signor TULLIO LUCCA (Beauftragte bis 2014)
E-mail: Tullio.Lucca@gmail.com Geistlicher
Leiter der ADMA: Don Pier Luigi CAMERONI / Istituto
Salesiano
Via S. G. Bosco 1 - 25075 NAVE - BS, Italien
TEL. 030-2530262 - FAX 030-2533190 / CELL. 340-1452349
E-mail: pcameroni@salesiani.it Website ADMA-on-LINE : www.donbosco-torino.it/ger/adma

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