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Maria Ausiliatrice 32 - 10152 Torino-Valdocco, Italia - E-Mail: pcameroni@salesiani.it -ADMA Valdocco: adma.torino@tiscali.it ADMA : DIE VEREINIGUNG
MARIAS, DER HELFERIN DER CHRISTEN
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Monatliche
Nachricht - 24. Mai 2010 |
VERSION T |
MARIA ÖFFNET
UNSERE HERZEN
WEs berührt uns die Tatsache, dass
sich innerhalb weniger Monate Naturgewalten zugetragen haben,
die wir nicht nur als reine Chronologie oder als Ereignisse betrachten,
die unserer Hilfe und Solidarität bedürfen, sondern
die uns zu einer tieferen Schau und zur Bekehrung des Lebens
hinführen. Diese Erdbeben, die weite Teile verwüstet
und Zerstörung und Tod gebracht haben, dieser Vulkan, der
mit seinem Aschenregen und seinem Rauch weite Teile mit einer
Staubschicht bedeckte, der Meeresgrund, der immense Mengen von
schwarzem Öl ausstößt und tötet
nun
ja, was soll uns all das sagen? Ich glaube, wir können darin
ein starkes Zeichen zur Bekehrung unseres Herzens sehen, jenes
Herzens, das uns davor warnt, in Jesus die Ursache des Bösen
zu sehen: "Was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn
unrein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die
bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier,
Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut
und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht
den Menschen unrein" (Mk 7,20-23).
Was nun macht unser Herz wieder
rein? Es ist das Wort Gottes, wenn es gläubig gehört
und in Liebe gelebt wird. Maria hilft uns unsere Herzen zu öffnen
und sie treibt uns an, die Herzen unserer Brüder und Schwestern
zu öffnen, durch die Kraft des Gebetes. Sie lädt uns
ein, das Herz für das Geschenk des Wortes und für ihre
Aufrufe zu Gebet und Umkehr zu öffnen. So viele Menschen
haben auf ihren Ruf geantwortet, und es gibt noch so viele Menschen,
die auf den Anruf warten. Wie auch immer, es sind die Herzen,
für die die Muttergottes mit ihrem mütterlichen Herzen
besondere Gnaden erbittet, damit auch sie sich dem Geschenk des
Anrufes, dem Ruf zur Umkehr, zum Glauben, zur Heiligkeit öffnen.
Besonders wollen wir den heiligen
Rosenkranz wieder aufnehmen und ihn persönlich und in der
Familie beten. Wenn heute so viele Familien auseinander brechen,
zugrunde gehen, dann auch deshalb, weil man nicht gemeinsam betet.
Wer ist derjenige, der die Familien zerstört? Es ist der
Teufel, der Feind, der Spalter, der Unfrieden sät, der uns
gegenseitig aufhetzt, der Eheleute gegeneinander ausspielt, der
die Kinder gegen die Eltern aufbringt. Der Rosenkranz ist ein
großer Exorzismus, weil die Muttergottes durch ihn in die
Familien kommt und jene Familie beschützt.
Wenn wir in der Familie den
Rosenkranz beten, tun wir etwas Gutes für uns, weil uns
die Muttergottes segnet und für uns eintritt. Sie trägt
das Rosenkranzgebet zu Jesus, damit er die Gnade der Umkehr schenke,
damit seine Botschaft auch die entferntesten Herzen erreiche.
Wir helfen der Muttergottes, Menschen zu bekehren und die Zahl
jener zu vermehren, die auf den Ruf Gottes antworten.
All das wollen wir zum Ausdruck
bringen mit dem Gebet, das der Heilige Vater Benedikt XVI. an
Maria beim Regina Coeli während seiner Wallfahrt nach Turin
zum heiligen Grabtuch gerichtet hat:
"Wache, o Maria über die Familien und die Welt der
Arbeit; wache über alle, die den Glauben und die Hoffnung
verloren haben, tröste die Kranken, die Häftlinge,
alle Leidenden; stütze, o Hilfe der Christen, die jungen
und alten Menschen sowie alle, die sich in Schwierigkeiten befinden.
Wache, o Mutter der Kirche, über die Hirten und die Gemeinschaft
der Gläubigen, damit sie inmitten der Gesellschaft Salz
und Licht' seien.
Die Jungfrau Maria hat mehr
als jedes andere Geschöpf Gott im menschlichen Antlitz Jesu
betrachtet. Sie hat ihn gleich nach seiner Geburt gesehen, als
er in Windeln gehüllt in einer Krippe lag; sie hat ihn unmittelbar
nach seinem Tod gesehen, als er vom Kreuz abgenommen, in ein
Leinentuch gehüllt und zum Grab gebracht wurde. In ihr hat
sich das Bild ihres gemarterten Sohnes eingeprägt; Aber
dieses Bild ist dann durch das Licht der Auferstehung verklärt
worden.
So bewahrt Maria in ihrem Herzen
das Geheimnis des Antlitzes Christi, Geheimnis des Todes und
der Herrlichkeit. Von ihr können wir immer lernen, mit dem
Blick der Liebe und des Glaubens auf Jesus zu schauen und in
jenem menschlichen Antlitz das Antlitz Gottes zu erkennen"
(2. Mai 2010).
Don Pier Luigi Cameroni,
Geistlicher Leiter
WIR
BETEN ZU MARIA, DER HELFERIN DER CHRISTEN
24. Mai
2010: Fest Maria, Helferin der Christen!
Wir stellen die hervorragende
Botschaft
der Generaloberin der FMA, Sr. Yvonne Reungoat vor, die sie aus Anlass der VI. Regionalwallfahrt
von ADMA in Sizilien (Italien) zum Heiligtum der Madonna von
den Tränen in Syrakus gerichtet hat (18. April 2010).
Es ist ein sehr reicher Text,
der die marianische Dimension des Charismas der heiligen Gründer
und auch den Auftrag der Salesianischen Familie beleuchtet, damit
er zu einem konkreten Zeichen der mütterlichen Sorge Mariens
für die materiellen und geistlichen Nöte der Menschen
in der Stunde der Prüfung wird.
Liebe Teilnehmer an der jährlichen
Marienwallfahrt zum Heiligtum "Madonna von den Tränen"
in Syrakus, ich schreibe Euch aus Madagaskar, wo mich die Bitte
erreicht hat, Euch ein Grußwort zu schicken. Aufgrund der
Nachrichten, die mich erreicht haben, beglückwünsche
ich mich, dass Ihr in so großer Zahl teilnehmt, und unter
Euch so viele Jugendliche sind, mit denen Ihr Maria Eure Ehre
erweist. Sehr gerne richte ich meinen Gruß an Euch und
ein kurzes Wort in diesem Moment, der so wichtig und bedeutsam
für Eure Vereinigung ist. Das Zusammentreffen Eurer Wallfahrt
mit dem Gründungstag, an dem Don Bosco Eure Vereinigung
zu Ehren Mariens ins Leben gerufen hat (18. April 1869), macht
diesen Moment noch freudvoller.
Maria, die auf Eurer Insel
unter dem Titel "Madonna der Tränen" verehrt wird,
ist eine fundamentale Erfahrung unserer Gründer. Sie ist
die Lehrmeisterin gewesen, die Don Bosco in seinem Traum vor
neun Jahren zur Seite gestellt wurde und mit ihr, der Mutter
und Führerin, hat er sich ganz hingegeben für das Glück
der Jugend bis zu seinem letzten Atemzug. Mutter Mazzarello hat
seit ihrer Kindheit auf Maria, die Immaculata und Helferin, geschaut
und zu ihr gebetet. Das Leben unserer Gründerin hat sich
"unter dem Bild Marias" entfaltet. Ihr ganzes Leben
ist eine einzige Geschichte der Hingabe an Gott durch die Hände
Marias.
Es ist Maria, die Euch heute
als Salesianische Familie vereint und die gegenwärtig ist,
in Euch jene Liebe zu Gott einzupflanzen, damit sie zum Zeugnis
wird für jene, denen Ihr tagtäglich begegnet. Sie teilt
alle Freuden und alle Leiden der ganzen Welt, vor allem in dieser
so schwierigen Stunde der Menschheit. Ihre Tränen vereinen
sich mit den unsrigen und laden uns ein, nach oben zu schauen,
um Zeichen der Hoffnung und des Vertrauens für die Zukunft
zu finden. Maria lehrt uns, dass kein Leid sinnlos ist.
Ich übermittle Euch den
Wunsch, dass ihr die Wirklichkeit mit den Augen Marias sehen
könnt, so dass Ihr die Zeichen der Liebe Gottes in Eurem
Leben und in den konkreten Situationen Eures Alltags annehmen
könnt. Im Geiste bin ich mit Euch verbunden und wünsche
Euch eine tiefe Erfahrung marianischer Spiritualität. So
werden wir in der Begegnung mit Jugendlichen, die unsere Gegenwart
und unsere Zukunft sind, bedeutsam sein.
In Verbundenheit mit Euch allen. Sr. Yvonne Reungoat,
FMA Madagaskar,
den 16. April 2010
GEBETSANLIEGEN
- JUNI 2010
Allgemeine
Anliegen: Dass jede
nationale und internationale Institution sich verpflichtet weiß,
die Achtung des menschlichen Lebens zu garantieren, von der Empfängnis
bis zum natürlichen Tod.
Missionsanliegen:
Dass die Kirchen in
Asien, die "eine kleine Herde" unter den nichtchristlichen
Völkern darstellen, das Evangelium glaubwürdig verkünden
und mit Freude ihre Zugehörigkeit zu Christus bezeugen.
Anliegen
der Bischöfe:
Dass alle Christen, erfüllt von den Gaben des Heiligen Geistes,
am Aufbau der Kirche, dem Leib Christi, zum Dienst an der Welt
mitarbeitet.
Marianisches
Anliegen: Dass Maria
uns helfe, die Barmherzigkeit des Vaters, die da waltet von Geschlecht
zu Geschlecht, zu erfahren.
ZEUGNIS
Zeugnis
DON RUA UND DIE KRÖNUNG
DER STATUE MARIA, HELFERIN DER CHRISTEN (17. MAI 1903)
Don Secondo Marchisio, ein
Salesianer aus Castelnuovo, hatte von Don Bosco eine Statue der
Helferin der Christen als Geschenk erhalten. Bei der Übergabe
sagte Don Bosco ihm: "Du wirst viel für Maria, die
Helferin der Christen, arbeiten!" Es kam nun der Herbst
1902. Don Marchisio ist für den liturgischen Dienst im Heiligtum
verantwortlich, und es quält ihn eine Sorge: was könnte
man besonderes zur Ehre Marias, der Helferin der Christen, aus
Anlass des Weltkongresses der Salesianischen Mitarbeiter in Turin-Valdocco
im Frühjahr 1903 tun? Eines Abends vernahm er von der Statue
her eine Stimmte, die zu ihm sprach: "Was hindert Euch,
mich zu krönen?".
Die Stimme wiederholte dies
ein zweites und ein drittes Mal. Verwundert und beeindruckt erzählte
Don Marchisio dies Don Rua, der ihm aufmerksam zuhörte.
Er beruhigte ihn und hieß ihn darüber zu schweigen,
aber in diesem Anliegen zu beten. Am Vorabend von Epiphanie 1903
kam der selige Michael Rua, der erste Nachfolger Don Boscos,
zu Papst Leo XIII. Er wurde begleitet von fünf Mitbrüdern
und sechs Jugendlichen (zwei Studenten und zwei Lehrlinge von
Valdocco, sowie zwei weitere Jungendliche, die das Oratorium
und die Schule des Instituts S. Cuore in Rom vertraten).
Bei diesem Besuch überbrachten
sie dem Papst im Namen der "Familie Don Boscos" Glückwünsche
zum päpstlichen Jubiläum, zwei Glückwunschbände
mit 70 000 Unterschriften der Ehemaligen der SDB und FMA und
eine Solidaritätsspende von 12 400 Lire. Don Rua, der den
Rat einer Gruppe von Mitbrüdern unter Leitung von Don Secondo
Marchisio ernst genommen hatte, legte dem Papst auch die Bitte
vor, eine päpstliche Krönung der Statue der Helferin
der Christen vorzunehmen und trug ihm die Anfrage einer Ausnahmeregelung
vom "secolo di antichità" (der Bilder) vor,
wie sie für die Praxis einer Krönung erforderlich war.
Das Ereignis - so fügte Don Rua an - würde dem III.
Internationalen Salesianischen Kongress vorausgehen. Der Papst
zeigte sich glücklich darüber und hatte keine Schwierigkeiten,
diesen Anfragen stattzugeben. Am 17. Februar kam in Valdocco
das päpstliche Breve (datiert vom 13. Februar) für
die Krönung der Maria-Hilf-Statue an. Nachdem die Erzbruderschaft
der Verehrer Marias, der Helferin der Christen, erwähnt
wurde, unterstrich das Breve unter anderem, dass "die Verehrung
dieses heiligen Bildes der Gottesmutter bis an die Grenzen Italiens
und Europas getragen wurde, und dass es heute durch besondere
göttliche Fügung wunderbarerweise in fast allen Nationen
der christlichen Welt verbreitet ist".
Don Rua konnte seine tiefe
Freude nicht zurückhalten. In seinem Schreiben an die Salesianischen
Mitarbeiter erinnerte er zunächst an die "schmerzvolle
Mitteilung" des Todes Don Boscos vor 15 Jahren und zeigte
sich glücklich "keine schönere und tröstlichere
Nachricht geben zu können, selbst wenn er noch viele Jahre
auf Erden leben würde". Nachdem er die bevorstehende
Krönung angekündigt hatte, schloss er mit den Worten:
"Für uns ist Maria, die heiligste Helferin, alles!
Sie ist es, die auf wunderbare Weise unseren Don Bosco bei all
seinen Unternehmungen anleitete und führte; sie ist es,
die Tag für Tag all unseren Werken ihren mütterlichen
Beistand zukommen ließ und lassen wird, darum können
wir mit Don Bosco wiederholen, dass alles, was wir haben, Maria,
der heiligsten Helferin, verdanken". Jeder gab sein Bestes
zu Ehren der Madonna Don Boscos.
Unter den Mitarbeitern von
Don Secondo Marchisio war für den musikalischen Teil auch
der Kleriker Vincenzo Cimatti, heute verehrungswürdig, der
alles daran setzte, um die Festlichkeiten mit Musikstücken
für Tenöre und Bässe zu verschönern, die
er in Valsalice vorbereitete. In einem Brief vom 22. März
1903 gab er seiner marianischen Begeisterung Ausdruck und schrieb:
"In Turin glüht auf das Werk (fervet opus) für
das Fest unserer Mutter und für den Kongress.
Und Don Marchisio bemerkte,
es sei schier unglaublich, mit welchem Schwung die Herren des
Komitees sich einsetzen, damit alles gut von statten gehe. Die
Muttergottes schickt sich an große Dinge zu wirken".
Und nachdem er auf besondere Gnaden Bezug genommen hatte, mit
dem die Helferin der Christen die Vorbereitung begleitet, schloss
er: "Basta! Maria will, dass wir ein schönes Fest feiern.
Nur weiter, voran mit feurigem Schwung".
Die Zelebration fand in größter
Feierlichkeit am 17. Mai statt, geleitet von Kardinal Richelmy
(Turin), unter Teilnahme der Kardinäle von Mailand (Ferrari),
Bologna (Svampa) sowie von 29 Bischöfen, angeführt
von Mons. Cagliero. Im letzten Moment musste sich Kard. Sarto
von Venedig mittels eines Telegramms entschuldigen, der unmittelbar
zuvor zu Papst Pius X. gewählt wurde. Kard. Legato Richelmy,
der Erzbischof von Turin, drückte beim Anblick der Salesianischen
Familie aus allen Teilen der Welt seine Hoffnung aus, dass sie
"sich auf der ganzen Erde ausbreiten möge. Diese Hoffnung
werde sich erfüllen, weil alles unter dem Schutz Marias,
der Helferin der Christen, stehe". Der große Protagonist
der Vorbereitungsarbeiten für das Fest war der selige M.
Rua, der bisweilen seine Gefühle nicht zurückhalten
konnte. Die Bevölkerung von Turin nahm in überaus großer
Zahl an der Zelebration teil (man spricht von 100 000 Personen,
die sich in und außerhalb der Basilika einfanden).
Großer Wert wurde auf
die musikalische Gestaltung gelegt. Maestro Dogliani dirigierte
einen Chor von 250 Sängern und es kam die Missa Papa Marcelli
von Pierluigi Palestrina zur Aufführung. Über tausend
Sänger, aufgeteilt in drei Chöre stimmten die festliche
Antiphon zur Krönung an, die von Maestro Dogliani komponiert
wurde: "Corona aurea super caput eius". Don Melchior
Marocco bezeugt: "Don Ubaldi und ich waren die Begleitpriester
des päpstlichen Legaten, und darum konnten wir die ekstatische
Haltung Don Ruas genau beobachten.
Als Seine Eminenz die heiligen
Kronen auf das Haupt des Jesuskindes und der Madonna setzte,
brach er in heftiges Weinen aus, was uns nicht wenig verwunderte,
weil wir ihn immer nur beherrscht und gefasst kannten".
Nach der Krönung "verbreitete sich die Verehrung der
Helferin der Christen sehr schnell in der ganzen Welt. Genau
das wollte Don Rua, zu Ehre der Muttergottes und zu Ehre des
treuen Dieners Don Bosco" (Don Eugenio Ceria).
Die wunderbare Maria-Hilf-Statue,
die in unserem Heiligtum verehrt wird, geht auf 1898 zurück.
Don Michael Rua, der erste Nachfolger Don Boscos, war ihr Schöpfer
und wollte sie majestätisch und eindrucksvoll sehen. Sie
ist ein Werk des Bildhauer Minoia von Turin. Die Statue ist ein
Geschenk einer frommen Person, der von der Helferin der Christen
eine große Gnade zuteil wurde.
Aus Anlass der feierlichen
Krönung des großen Gemäldes am 17. Mai 1903 wurde
auch die Statue der Jungfrau, zusammen mit dem Kind, von Kardinal
Agostino Richelmy, dem Erzbischof von Turin, unter dem Jubel
einer großen Menge gekrönt. Sie befindet sich auf
dem Platz vor dem Heiligtum.
FAMILIENCHRONIK
ADMA SIZILIEN
- REGIONALWALLFAHRT NACH SYRAKUS
Zum Abschluss des 140. Jahrestages der Gründung der Vereinigung
Marias, der Helferin der Christen, durch den hl. Johannes Bosco
am 18. April 1869 in Turin Valdocco, organisierte der Regionalrat
ADMA von Sizilien seine VI. marianische Regionalwallfahrt zum
Heiligtum der Basilika Madonna von den Tränen in Syrakus.
Die 1200 Teilnehmer kamen von den angeschlossenen ADMA-Zentren
von Adrano, Barcellona, Calatabiano, Caltagirone, Capaci, Catania,
Floridia, Gela, Lercara Friddi, Marsala, Messina, Modica, Pozzallo,
Palagonia, Palermo, Syrakus und Taormina. Außerdem haben
über 130 Jugendliche von den verschiedenen CGS in Sizilien
teilgenommen: Palermo, Messina, Catania, S. Gregorio, Pedara,
San Cataldo, Biancavilla.
Die Wallfahrt, die von großer
Herzlichkeit und salesianischer Freude geprägt war, zeigte
eine tiefe Verehrung für Maria, dargeboten von den verschiedenen
Gruppen der CGS in Sizilien; die Eucharistie wurde geleitet von
S. E. Bischof Salvatore Pappalardo, Erzbischof von Syrakus; danach
besuchten wir das Haus, in dem die Jungfrau Maria die Tränen
vergossen hat; dort sahen wir die historische Dokumentation des
Geschehens, das sich vom 29. August bis zum 1. September 1953
ereignete. Es war ein Tag, reich an geistlicher marianischer
Erfahrung, ein Tag auf den Spuren Don Boscos, der uns auch heute
anhält auf Maria, unserer Mutter und der Hilfe aller, zu
vertrauen (Syrakus, 18. April 2010 - Der Regionalrat ADMA).
ALGECIRAS (SPANIEN) - DRITTE PROVINZVERSAMMLUNG
ADMA VON SEVILLA.
"Sie sind die Kapillaren, die die Nahrung in das Innere
des Organismus bringen". Mit dieser Metapher wandte sich
der Salesianerprovinzial von Sevilla, Francisco Ruiz, an die
über tausend Teilnehmer, die am Sonntag, den 25. April,
den Sportpalast von Algeciras füllten, wo man den 75. Jahrestag
salesianischer Präsenz feierte. Und er fügte hinzu:
"Die Kirche braucht Euch, um die Familien zu evangelisieren
und jene Bereiche, wo sich Euer Alltagsleben abspielt."
Es waren mehr als tausend Personen von den verschiedenen ADMA-Gruppen,
die sich im Salesianerhaus eingefunden hatten, um die dritte
Provinzversammlung ADMA zu feiern. Die beiden vorhergehenden
wurden in Sevilla und Granada abgehalten. Das Logo des Treffens
lautete: "Maria, Verkünderin des Evangeliums".
Don Abel Medina, der Provinzvikar
und Delegierte der Salesianischen Familie, leitete das Treffen,
dessen zentraler Moment die festliche Eucharistie war und die
"velada cultural" mit verschiedenen folkloristischen
Einlagen, Botschaften und verschiedene Informationen über
das Leben der Vereinigung. Nach dem Mittagessen, dem Gruß
des Pfarrers in der Pfarrkirche, dem "Gute-Nacht-Wort"
des Provinzials und dem Gesang des "Rendidos a tus plantas"
wurde der Tag beim Bild Marias, Helfern der Christen, abgeschlossen.
LUENA -
ANGOLA
"Mit dem Wunsch, die Verehrung Marias, angerufen unter dem
Titel Helferin der Christen, zu verbreiten, habe ich einige Mitglieder
der Gruppe ADMA in unserer Pfarrei eingeladen, mich auf Reisen
zu begleiten. Die erste Missionsreise mit acht Müttern führte
uns am 8. März nach Kamissamba, ein kleinen und armen Ort,
50 km entfernt; die zweite Reise mit zwei Müttern führte
uns am 21. in das Gebiet von Cikala und Saceka, 30 km entfernt;
die dritte Reise mit drei Frauen und zwei Männern führte
uns am ersten Wochenende nach Ostern nach Cangonga und Cangumbe
(eine Reise von 320 km). Nach der Eucharistiefeier sprachen die
Mütter einfach, aber eindringlich zum versammelten Volk
über die Wichtigkeit der Verehrung der Madonna und des Rosenkranzes.
In allen Gemeinschaften, haben sich einige Personen (Männer
und Frauen) bereit erklärt, neue ADMA-Gruppen zu gründen"
(P. Luigi De Liberali, Animator ADMA-Luena).
ADMA PRIMARIA-
AUSSTELLUNG DES LEICHENTUCHES
Aus Anlass der Ausstellung des Leichentuches, zu dem tausende
von Valdocco pilgerten, entstand bei uns die Initiative unsere
Vereinigung auf einfache Art und Weise vorzustellen und Zeugnis
unserer Liebe für Maria zu geben. Das Antlitz des Mannes
auf dem Leichentuch bittet uns, unseren kleinen Teil beizutragen,
um Jesus kennen zu lernen und ihn auch durch die Vermittlung
seiner Mutter im Himmel zu lieben, von der wir so viele und große
Gnaden erhalten haben! Einige Zeugnisse: "Wir waren tief
betroffen von der Tatsache, dass, sobald wir von der Muttergottes
sprachen, sich die Gesichter erhellten und alle hatten die Geschichte
irgendeines Gnadenerweises zu erzählen, wie schön!
Wir haben auch gemerkt, dass wir auch leichter mit den Familien,
die nach Valdocco kommen, in Kontakt treten, selbst wenn sie
durch den Ortswechsel noch verängstigt sind
Natürlich können
wir nicht alle erreichen, wir wollen sie nur mit Maria in Kontakt
bringen, denn sie zeigt ihnen den Heilsplan Jesu auch durch ADMA
und durch unsere kleinen Zeugnisse
" (Rosanna und Daniele).
"Es war tatsächlich eine Überraschung zu sehen,
wie sehr Maria die Helferin ist und wie sehr ihr Don Bosco in
außergewöhnlicher Weise vertraute!!! Mit den Kinder
Luca, Filippo und Emanuele, die freiwillig bei uns blieben, denn
es war sehr schön, die vielen Leute zu sehen, die auf dem
Weg zur Ausstellung waren
sie beobachteten uns neugierig
froh gestimmt im Schatten des Heiligtums
die Kinder mit
dem Bild der Madonna in Händen???? Und einige Kinder näherten
sich uns, um zu sehen, worum es da geht
" (Lilli und
Familie).
CÓRDOBA (ARGENTINIEN) - Vom 16. bis 18. April
versammelten sich in Córdoba die Lokalräte, einige
Mitglieder von ADMA zusammen mit dem Leiter der neuen Provinz
Artemide Zatti, Pater Aldo Tobares. Bei diesem Treffen wurde
das Dokument "Ausbildungsweg von ADMA" vorgestellt,
wie es von ADMA Primaria vorgeschlagen wurde und mit dem die
einzelnen ADMA-Gruppen unserer Provinz inhaltlich abgestimmt
werden. Am 16. April leitete der Delegierte der Salesianischen
Familie Pater Carlos Bosio die Eucharistie. Er begrüßte
die Schwestern von Formosa, Sta. Fe, Rosario, Chaco, Salta Tucumán,
Córdoba (M. Auxiliadora, Alta Gracia, San Vicente, Río
Tercero), Mendoza (Centro, Ceferin, Rodeo del Medio), San Luis
und San Juan, alle Anwesenden, die trotz der weiten Entfernung
gekommen waren, um an den Angeboten von Besinnung, Ausbildung,
Gebet und Erholung teilzunehmen und um die Möglichkeit zu
ergreifen, die Mitglieder der früheren Provinzen von Córdoba
und Rosario zum ersten Mal kennen zu lernen. Als Mitglieder der
Salesianische Familie müssen wir unsere Herzen öffnen
und miteinander arbeiten! (Stella Maris Correa de Recio - Vorsitzende
von ADMA in der Provinz ARN).
PANAMA:
NATIONALVERSAMMLUNG - WAHL DES NATIONALRATES
Am Sonntag, den 18. April 2010, versammelten sich die Mitglieder
von ADMA von Panamá in der Basilika Bon Bosco, Técnico
Don Bosco y Parrocchia San Juan Bosco de David, Chiriquí,
zur Nationalversammlung und unterstrichen, in Fortsetzung mit
dem 3. mittelamerikanischen Kongress von ADMA und der 1. Versammlung
der zentralamerikanischen Salesianischen Familie, zusammen mit
den weltweiten Vorgaben der Vereinigung, den Weg für die
nächsten vier Jahre. Die Versammlung wurde mit einem Wortgottesdienst
eingeleitet, und es folgte danach die Revision der grundsätzlichen
Weisungen, die dem neuen Nationalrat zur Ausarbeitung eines Nationalplanes
für die Animation anvertraut wurden.
Man einigte sich auf vier wichtige
Bereiche: die Förderung der Ausbildung der Mitglieder und
Aspiranten; die Verbesserung der Gemeinschaften und der Beziehungen
in jeder Gruppe auf Nationalebene unter den Mitgliedern; Festigung
der ganzen Organisation, des Nationalrates und der Lokalräte;
schließlich die Förderung der Berufepastoral zusammen
mit der Salesianischen Familie. Am Nachmittag wurde der neue
Nationalrat von ADMA-Panamá gewählt, er setzt sich
folgendermaßen zusammen: Präsident Giovanni Pino Costantino;
Vizepräsidentin Xiomara G. Meneses (Ausbildung); Kassenführerin
Denise Mata de Aguirre; Sekretärin Cecilia Ureta; Rätin
María Alejandra Chávez (Jugendbewegung ADMA), Rosalia
de Richa (Salesianische Familie und Arbeit), Maritza George (marianische
und missionarische Anliegen). Gedankt wurde Frau Rosalia de Richa
für ihren Dienst als Nationalpräsidentin in den vergangenen
acht Jahren.
BOLIVIEN
- KONGRESS DER SALESIANISCHEN FAMILIE. Am Samstag, den 1. Mai 2010 hat
der Vikar des Generalobern Don Adriano Bregolin am Kongress der
Salesianischen Familie teilgenommen, der in Cochabamba-Fatima
stattfand. Die etwa 200 Teilnehmer erarbeiteten einige Themen
von dem Leitgedanken 2010 des Generaloberen. Die Anwesenheit
von Don Bregolin war eine besondere Auszeichnung. Er hat alle
zum Kongress nach Polen eingeladen. Am Kongress nahm auch eine
Gruppe von ADMA teil, unter ihnen eine namhafte Vertretung der
Jugendlichen. Wir nutzten die Gelegenheit für persönliche
Begegnungen.
Den Jugendlichen haben wir
LA GUIDA vorgestellt, ein Handbuch der Ausbildung und Animation
für die Jugendbewegung von ADMA. Sie sind sehr dankbar für
diesen Leitfaden eigens für sie. In diesen Tagen werden
wir eine Broschüre erstellen und allen Gruppen zusenden.
Die Jugendlichen zeigten viel Interesse für ADMAonline.
Ich glaube es ist von großer Wichtigkeit, dass diese Gruppen
in Kontakt sind mit ADMA Primaria und weltweit. Verbunden im
Herzen der Madonna!" (P. Severino Laredo, Geistlicher Leiter,
Bolivien).
Die Jugendgruppe von ADMA in Santa Cruz (Bolivien) wird gebildet
von Jugendlichen, die sich vor allem um die Aktivitäten
mit Kindern annehmen und sie wird geleitet und animiert von Pater
Carlos Longo.
GUADALAJARA-PAUDALHO
(BRASILIEN - RECIFE) -
NEUN NEUE MITGLIEDER. Am 11. April 2010 fand in Guadalajara-Paudalho
im Rahmen einer Zelebration die Aufnahme von neun neuen Mitgliedern
in ADMA statt. Es war eine sehr festliche Eucharistiefeier, die
von Pater José Rodrigues Cezar, SDB, dem Direktor der
Salesianerschule Pater Rinaldi di Carpina, geleitet wurde. Die
ADMA Gruppen von Jaboatão (Oratorium und Kolonie) waren
zu diesem so wichtigen Anlass der Gruppe von Guadalajara-Paudalho
gekommen. In froher Atmosphäre fand die anschließende
brüderliche Begegnung statt. Herzlichen Glückwunsch
den neuen Mitgliedern von ADMA- Paudalho Guadalajara!
RECIFE (BRASILIEN)
- VERSAMMLUNG DES PROVINZRATES VON ADMA
Am 17. April 2010 fand im Provinzialat von Recife die 1. Versammlung
des Rates von ADMA im Jahre 2010 statt. Bei dieser Gelegenheit
hieß der Provinzial Pater Diego Vanzetta die Mitglieder
von ADMA herzlich willkommen und Pater Antenore de Andrade, Delegierter
für die Salesianische Familie, leitete die Begegnung und
sprach über die Sendung und über die Salesianische
Familie. An diesem Treffen haben 21 Mitglieder aus verschiedenen
Häusern der Provinz teilgenommen, in denen eine ADMA-Gruppe
existiert (Ana Ines - ADMA Jaboatão Oratorio).
VIGO (SPANIEN)
- Anbei
einige Fotos von der Reise nach Ría di Vigo, wohin wir
Maria, die Helferin der Christen, aus Anlass der Abschlussfeier
der einhundertjährigen Präsenz von ADMA in Vigo (1909-2009),
begleiteten. Wir haben zusammen gebetet, gesungen, meditiert
und den Rosekranz betrachtet (Fernandes Parado Maria Begogna).
FIOCCO AZZURRO:
ADMA
hat Zukunft! Herzlichen Glückwunsch den jungen Ehepaaren
von ADMA: Paolo und Valentina von Turin mit dem kleinen Emanuel
und Marco und Laura von Nave (Brescia) mit Emanuel. Der Herr
ist wirklich mit uns!!!
ADMA
Primaria, Torino-Valdocco: ADMA / Santuario di Maria Ausiliatrice
Via Maria Ausiliatrice 32 / 10152 Torino-Valdocco
/ ITALIA
Tel.: 0039-011.5224216 / Fax.: 0039-011.52224213
E-mail: adma.torino@tiscali.it Der Praesident der
ADMA: Signor TULLIO LUCCA (Beauftragte bis 2014)
E-mail: lucca.tullio@alice.it Geistlicher
Leiter der ADMA: Don Pier Luigi CAMERONI / Istituto Salesiano
Via S. G. Bosco 1 - 25075 NAVE - BS, Italien
TEL. 030-2530262 - FAX 030-2533190 / CELL. 340-1452349
E-mail: pcameroni@salesiani.it Website ADMA-on-LINE : www.donbosco-torino.it/ger/adma

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