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 ADMA : DIE VEREINIGUNG MARIAS, DER HELFERIN DER CHRISTEN

 ADMA-on-LINE

Monatliche Nachricht       -       24. April 2010

VERSION  T  

        MARIA MACHT UNS DEMÜTIG UND STARK

Wie in der Geschichte der Kirche, so gibt es auch im Leben jedes einzelnen von uns, Zeiten der Erprobung, es gibt "die Stunde der Dunkelheit", es gibt jenen Moment, in der Satan uns angreift und sich unser bemächtigen will. Das darf uns weder verwundern noch entmutigen: dies widerfuhr Jesus Christus, unserem Haupt, dies widerfährt auch uns, die wir Glieder seines Leibes sind. In seiner Passion, vor allem in Getsemani, zeigt uns Jesus, dass wir stark sein müssen im Gebet, besonders wenn uns Versuchungen bedrängen. Getsemani war die größte Versuchung, die Stunde der Finsternis, die Sunde des "Judas", die Stunde der Macht des Bösen.

Auch wir sind aufgerufen, stark zu sein im Gebet, damit wir nicht den Versuchungen erliegen. In der Stunde der Finsternis, in der Satan uns schüttelt wie ein Blatt im Wind, uns einschüchtert und sein Spiel mit uns treibt, leben wir in der Schule und unter der Führung Marias in Freude und Demut unsere christliche Berufung. Warum in der Freude? Weil Gott uns liebt, weil wir ihm gehören; in unserer Schwachheit sind wir sein. Indem wir ihn in Demut und Freude bezeugen, berühren wir die Herzen und öffnen sie für Gott.

In dieser Zeit ständiger Angriffe auf die Kirche, auf den Hl. Vater, in dieser Zeit der Reinigung und der Bedrängung, stehen wir, geführt von Maria, der Helferin der Christen, der "großen und mächtigen Schützerin der Kirche… furchtbar wie ein zum Kampf gerüstetes Kriegsheer", fest im Glauben, im Gebet, in der Demut und in der Freude und bezeugen alle, dass Jesus und Maria sicher mit uns sind.
Die seligste Jungfrau Maria, erste und schweigende Zeugin der Auferstehung, helfe und bestärke uns im Glauben und in der Liebe zu Jesus Christus, damit wir ihn kraftvoll bezeugen und mit Freude verkündigen können.

Durch ihre mütterliche und schweigende Gegenwart ermöglicht Maria, dass das Evangelium des erstandenen Lebens wiederhalle in der Kirche und in den Menschen dieser Zeit: mutig verkünden wir den Tod Jesu, wir preisen kraftvoll seine Auferstehung und erwarten in Hoffnung sein Kommen in Herrlichkeit. Aber schon jetzt, in dieser Zeit, ist Jesus für alle Glaubenden jenes göttliche, unaussprechliche Leben, das nie sterben wird. Es ist im Glaubenden das unvergängliche Leben des Auferstandenen, das so ganz anders ist als jenes rein irdische. Dieses außergewöhnliche Leben, an dem wir jetzt schon teilhaben, zeigt sich am letzten Tag, wenn uns das Leben der Auferstehung in Fülle geschenkt wird.

"Selig bist du, Maria, schweigende Zeugin der Auferstehung! Mutter des gekreuzigten und auferstandenen Jesus, du hast in der Stunde des Schmerzes und des Todes die Flamme der Hoffnung bewahrt, lehre uns, dass auch wir in den Widerwärtigkeiten dieser Zeit glaubwürdige und frohe Zeugen der unvergänglichen Botschaft des Lebens und der Liebe sind, die der auferstandene Erlöser der Welt gebracht hat" (Johannes Paul II - Ostern 2004).

                                                                     Don Pier Luigi Cameroni, Geistlicher Leiter

WIR BETEN ZU MARIA, DER HELFERIN DER CHRISTEN


Wir laden alle Gruppen und Mitglieder von ADMA in der ganzen Welt ein, die Maria-Hilf-Novene (15.-23. Mai) nach der von Don Bosco empfohlenen traditionellen Form unter Berücksichtigung einiger besonderer Anliegen zu beten: für den Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI., für die Heiligung der Priester und für die Salesianische Familie. Wir empfehlen folgenden Akt der Verehrung von Benedikt XVI. als Meditations- und Gebetstext.

GEBET AN DER MARIENSÄULE AUF DEM SPANISCHEN PLATZ
ANSPRACHE VON BENEDIKT XVI.

Hochfest der Unbefleckten Empfängnis der Sel. Jungfrau Maria
Dienstag, 8. Dezember 2008


Liebe Brüder und Schwestern!

Im Herzen der christlichen Städte ist die sanfte und tröstliche Gegenwart Marias zu spüren. Einfühlsam schenkt sie Frieden und Hoffnung in den heiteren und traurigen Augenblicken des Lebens. In Kirchen, in Kapellen, an Häuserwänden ruft ein Gemälde, ein Mosaik, eine Statue die Gegenwart der Mutter in Erinnerung, die stets über ihre Kinder wacht. Auch hier auf dem Spanischen Platz steht Maria hoch oben, gleichsam als wache sie über Rom.
Was sagt Maria der Stadt? Was ruft ihre Gegenwart allen in Erinnerung? Sie erinnert daran, daß dort, "wo […] die Sünde mächtig wurde, […] die Gnade übergroß geworden" ist (Röm 5,20), wie der Apostel Paulus schreibt. Sie ist die Unbefleckte Mutter, die auch den Menschen unserer Zeit sagt: Habt keine Angst, Jesus hat das Böse besiegt; er hat es an der Wurzel besiegt und uns von dessen Herrschaft befreit.
Wie sehr brauchen wir doch diese schöne Nachricht! Jeden Tag nämlich ist in den Zeitungen, im Fernsehen und im Radio vom Bösen die Rede, es wird wiederholt, aufgebauscht, so daß wir an die schrecklichsten Dinge gewöhnt sind. Dadurch werden wir unempfindlich und in gewisser Weise vergiftet, da das Negative nicht ganz bewältigt wird und sich Tag für Tag ansammelt. Das Herz verhärtet, und die Gedanken werden düster. Deshalb braucht die Stadt Maria, die mit ihrer Gegenwart zu uns von Gott spricht, uns den Sieg der Gnade über die Sünde in Erinnerung ruft und uns dazu führt, auch in den menschlich gesehen schwierigsten Lagen die Hoffnung zu bewahren.
In der Stadt leben - oder überleben - Menschen unbemerkt, bis sie mitunter auf die Titelseiten der Zeitungen oder die Bildschirme geraten und bis zum letzten ausgenutzt werden, solange die Nachricht und das Bild die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dies ist ein perverser Mechanismus, dem man sich nur schwer widersetzen kann. Zuerst verdeckt die Stadt, um dann die Dinge vor einem Publikum zur Schau zu stellen - ohne Mitleid oder mit falschem Mitleid. Dagegen hat jeder Mensch den Wunsch, als Person angenommen und als eine heilige Wirklichkeit betrachtet zu werden, da die Geschichte jedes Menschen eine heilige Geschichte ist und größte Achtung erfordert.
Die Stadt, liebe Brüder und Schwestern, sind wir alle! Ein jeder trägt zu ihrem Leben und zu ihrer moralischen Atmosphäre bei, im Guten wie im Bösen. Die Grenze zwischen Gut und Böse durchzieht das Herz eines jeden von uns, und keiner von uns darf sich berechtigt fühlen, die anderen zu verurteilen. Vielmehr muß jeder die Pflicht verspüren, sich selbst zu bessern! Die Massenmedien haben die Tendenz, daß wir uns immer als "Zuschauer" fühlen, als beträfe das Böse nur die anderen und als könnten gewisse Dinge uns nie geschehen. Dagegen sind wir alle "Mitwirkende ", und unser Verhalten beeinflußt die anderen im Guten wie im Bösen.
Oft klagen wir über die Verschmutzung der Luft, die man an gewissen Orten der Stadt fast nicht atmen kann. Es ist richtig, daß der Einsatz aller notwendig ist, damit die Stadt sauberer wird. Und dennoch gibt es da eine andere Art der Verschmutzung, die mit den Sinnen weniger wahrnehmbar, jedoch ebenso gefährlich ist. Es ist die Verschmutzung des Geistes; es ist das, was unsere Gesichter weniger lächeln läßt und finsterer macht, was uns dahin bringt, daß wir uns nicht grüßen, nicht ins Gesicht schauen… Die Stadt besteht aus Gesichtern, leider aber können die kollektiven Dynamiken bewirken, daß wir sie nicht mehr in ihrer Tiefe wahrnehmen. Wir sehen alles nur oberflächlich. Die Menschen werden zu Körpern, und diese Körper verlieren die Seele, sie werden zu Sachen, zu Gegenständen ohne Gesicht, austauschbar und konsumierbar.
Maria, die Unbefleckte Empfängnis, hilft uns, die Tiefe der Menschen neu zu entdecken und zu verteidigen, da in ihr das vollkommene Durchscheinen der Seele im Leib gegeben ist. Sie ist die Reinheit in Person, in dem Sinn, daß in ihr Geist, Seele und Leib in vollkommenem Einklang untereinander und mit dem Willen Gottes stehen. Die Gottesmutter lehrt uns, uns dem Wirken Gottes zu öffnen, um auf die anderen so zu blicken, wie Gott es tut: ausgehend vom Herzen. Und mit Barmherzigkeit, Liebe, unendlicher Milde auf sie zu blicken, besonders auf die Einsamsten, die Verachteten, die Ausgebeuteten. "Wo die Sünde mächtig wurde, ist die Gnade übergroß geworden."
Ich möchte öffentlich all denen meine Hochachtung bezeugen, die sich in der Stille, nicht mit Worten, sondern mit Taten bemühen, dieses dem Evangelium entstammende Gesetz der Liebe zu praktizieren, das die Welt weiterbringt. Ihre Zahl ist groß, auch hier in Rom, und selten machen sie Schlagzeilen. Männer und Frauen jeden Alters, die verstanden haben, daß es nichts nützt, zu verurteilen, sich zu beklagen, zu beschuldigen, sondern daß es wertvoller ist, mit dem Guten auf das Böse zu antworten. Das ändert die Dinge, oder besser: es ändert die Menschen und verbessert folglich die Gesellschaft.
Liebe Freunde, liebe Römer und ihr alle, die ihr in dieser Stadt lebt! Laßt uns, während wir mit den Dingen des Alltags beschäftigt sind, auf die Stimme Mariens hören. Wir wollen ihren stillen, aber dringlichen Anruf vernehmen. Sie sagt zu einem jeden von uns: Wo die Sünde mächtig wurde, soll die Gnade übergroß werden, angefangen bei deinem Herzen und deinem Leben! Und die Stadt wird schöner, christlicher, menschlicher sein.
Danke, Heilige Mutter, für diese Botschaft der Hoffnung. Danke für deine stille, aber vielsagende Gegenwart im Herzen unserer Stadt. Unbefleckte Jungfrau, Salus Populi Romani, bitte für uns!

GEBETSANLIEGEN - MAI 2010


Allgemeine Anliegen: Dass dem traurigen und widerwärtigem Handel menschlichen Lebens, von dem Millionen von Frauen und Kinder betroffen sind, ein Ende gesetzt werde.
Missionsanliegen: Dass alle gottgeweihten Menschen, alle Ordensleute und Laien, die mit dem Apostolat beauftragt sind, die ihnen zur Seelsorge anvertrauten Gemeinschaften mit missionarischem Eifer erfüllen.
Anliegen der Bischöfe: Damit die Kinder, die zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen, ihre Freundschaft und Verbundenheit mit Jesus unter Mithilfe der christlichen Gemeinden ihr ganzes Leben lang pflegen können.
Marianisches Anliegen: In Gemeinschaft mit Maria rufen wir den Heiligen Geist über die Kirche herab, damit sie zur vollen Verwirklichung einer solidarischen und versöhnten Menschheit gelange.                                                               

 ZEUGNIS


DON RUA ERNEUERT UND VERSCHÖNERT DAS MARIA-HILF-HEILIGTUM

Als Nachfolger Don Boscos (1888) war Don Rua bis zum Tod sein lebendiges Abbild. Vor allem vervollständigte er das Werk, das Don Bosco mit dem Bau des Maria-Hilf-Heiligtums begonnen hatte, geistlicher Mittelpunkt des salesianischen Werkes in der Welt. Don Bosco erbaute das Heiligtum Mariens, der Helferin der Christen, Don Rua ließ es erneuern, verschönern und ausschmücken. Im seinem Rundbrief vom 21. November 1891 schrieb er aus Anlass des Jubiläums des salesianischen Werkes (1841-1891):

"Für uns Salesianer, die Söhne Don Boscos, geht eine Periode zu Ende, die alle unsere Achtung verdient. Zugleich gehen wir auf ein Ereignis zu, das uns großen Trost schenken und mit Hoffnung erfüllen wird. Wie ihr wisst, fällt in diesem Jahr mit dem Fest Maria, der Helferin der Christen, das fünfzigjährige Priesterjubiläum unseres geliebten Vaters Don Bosco zusammen; und am Fest der Unbefleckten Empfängnis gedenken wir des Beginns des Salesianischen Werkes. Verschiedene Umstände erlauben uns nicht das fünfzigjährige Priesterjubiläum Don Boscos, wie es allgemeiner Wunsch war, in angemessener Weise zu feiern. Es ist aber unsere Pflicht, das bevorstehende Jubiläum festlich zu begehen.

Die Gelegenheit könnte nicht besser gewählt sein, denn gerade an diesem Festtag findet die Einweihung der Ausschmückung der Maria-Hilf-Basilika statt. Diese sollte ein Denkmal lebendiger Verehrung unseres Gründers sein, gleichzeitig aber auch ein Akt unseres Dankes an Maria, der Helferin der Christen, schließlich sollte sie auch die Einlösung eines Versprechens für empfangene Gnaden sein, die wir von unserer himmlischen Patronin empfangen haben. Ihr werdet euch erinnern, dass wir beim Tod unseres geliebten Don Bosco wünschten, seinen verehrten Leichnam in unserem Oratorium oder in einem unserer Häuser in Turin aufzubewahren. Es sind euch wohl die großen Schwierigkeiten bekannt, denen wir dabei begegnet sind. Gerade in jenem Jahr versprach gemeinsam das Obernkapitel der Helferin der Christen, die Renovierung und Ausschmückung und Dekorierung ihrer Kirche zu beginnen, wenn sie uns diese Gnade erflehen würde. Unser Versprechen wurde zur Freude der ganzen Kongregation erhört, denn es wurde uns gestattet, den Leichnam Don Boscos in unserem Missionsseminar in Valsalice zu bestatten.

Es war also unsere Pflicht, nicht länger zu zögern, da dies seit einigen Jahren auch Don Boscos Wunsch war. Und daher wurden noch im Dezember jenes Jahres die Arbeiten begonnen, die jetzt nach drei Jahren zu einem guten Abschluss gebracht werden können. Danken wir dafür dem Herrn, von dem alles Gute kommt, und bemühen wir uns auf beste Weise, unsere himmlische Mutter zu ehren, die - wie ihr aus den Salesianischen Nachrichten der letzten Jahre ersehen könnt - uns auf so sichtbare Weise beschützt und die durch Wunder den Bau ihres Heiligtums ermöglichte. Als am 9. Juni 1868 diese Kirche eingeweiht wurde, waren alle unsere Mitbrüder und Schüler anwesend und es wäre auch jetzt unser lebhafter Wunsch, bei dieser Gelegenheit alle unsere Mitbrüder und Schüler, wenigstens die Internen, bei diesem Feste versammelt zu sehen: damals hatten wir außer dem Oratorium des hl. Franz von Sales nur das Kolleg in Mirabello und in Lanzo. Doch wie zahlreich sind jetzt die Einrichtungen und Institute, Oratorien und Schulen, die nicht nur von den Salesianern, sondern auch von den Don-Bosco-Schwestern in Italien, Frankreich, Spanien, Österreich, der Schweiz, England, Amerika, Asien und Afrika geleitet werden. Wie viele tausende von Menschen müssten sich hierher begeben.

Da es schlichtweg unmöglich ist, diesen Wunsch zu verwirklichen, dürfen wir der göttlichen Vorsehung danken, die uns seit langem mit solcher Huld und mit dem sichtbaren Schutz Marias, der Helferin der Christen, begleitet. Die Unmöglichkeit einer gemeinsamen Feier sollte uns aber nicht hindern, uns hier alle geistig zu vereinen, um der göttlichen Majestät unseren lebhaften Dank auszudrücken und unsere himmlische Beschützerin immer mehr zu ehren. Und das beabsichtigen wir mit diesem Brief" (Rundbriefe Don Ruas an die Salesianer, Generalat, Turin 1965, S. 71-73).

FAMILIENCHRONIK


POLEN - KRAKAU, 16. MÄRZ:
VORBEREITUNG DES VI. INTERNATIONALEN KONGRESSES MARIAS, DER HELFERIN DER CHRISTEN
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Am 16. März 2010 fand im Provinzialat in Krakau eine erste Konferenz zur Vorbereitung des VI. Internationalen Kongresses Marias, der Helferin der Christen, statt, der im August 2011 in Tschenstochau abgehalten wird. Er wurde geleitet vom Salesianerprovinzial von Krakau, Don Marek Chrzan, der zusammen mit den Mitbrüdern des Provinzialates die Teilnehmer brüderlich und großherzig aufnahm. Von jeder Provinz der SDB und FMA Polens war ein Vertreter anwesend: Sr. Bernadetta Rusin (FMA PLA) - Sr. Janina Stankiewicz (FMA PLJ) - Don Henryk Bonkowski (SDB PLE) - Don Janusz Kamínski (SDB PLO) - Don Janusz Zdolski (SDB PLN) - Don Boguslaw Zawada (PLS). Mit dem geistlichen Leiter Don Pierluigi Cameroni war Don Sergio Pellini, Vikar ICP und Delegierter für die Salesianische Familie anwesend. Don Pierluigi hat allen Teilnehmern die Vereinigung Marias, der Helferin der Christen, vorgestellt (Geschichte, Spiritualität und Organisation) und am Schluss diese mit der Initiative des Kongresses in Zusammenhang gebracht. Seine Vorstellung wurde gut aufgenommen und ermöglichte den Teilnehmern eine gediegene Kenntnis dieser Gruppe der Salesianischen Familie. Im zweiten Teil ging es um den Beginn organisatorischer Arbeiten des Kongresses auf dem Hintergrund eines Entwurfs, der von ADMA Primaria vorbereitet war. Vor allem ging es darum, logistische Voraussetzungen festzulegen und baldmöglichst konkrete Hinweise zu erstellen für all jene, die am Kongress teilnehmen wollen. Schließlich entschied man, die Koordinationsgruppe auf andere Mitglieder der Salesianischen Familie zu erweitern, und man legte die nächste Begegnung für Ende Mai fest. Dieser Vorbereitungsweg steht unter dem Thema des Kongresses: Totus tuus. Dieses Anvertrauen an Maria ist von der Gnade der Barmherzigkeit getragen: durch Maria erfahren wir die Kraft der barmherzigen Liebe Gottes. All das findet eine bedeutsame Bestätigung in der großen Botschaft der göttlichen Barmherzigkeit, die gerade durch die Sendung der Heiligen Faustina Kowalska und durch den Dienst Papst Johannes Paul II. eine große Resonanz in der ganzen Kirche hervorgerufen hat.

ADMA PRIMARIA - TURIN-VALDOCCO, Italien:


Vom 19. bis 21. März 2010 fanden im Marienheiligtum "Madonna dei Laghi" in Avigliana (Turin) die geistlichen Exerzitien unserer Vereinigung statt, an denen ca. 30 Mitglieder aus Turin, Mornese und Piossasco teilnahmen. Wir danken dem Herrn und der Muttergottes für diese gnadenvollen Tage! Das Thema der Exerzitien stand im Einklang mit dem Leitgedanken des Jahres "Verkündigen wir Christus den Jugendlichen". Zwei biblische Bilder haben die Reflexion dieser Tage begleitet: jenes der Jünger von Emmaus, des Malers Mario Bogani, wo der Evangelist Lukas eine Begegnung mit Christus beschreibt. Und nur von Personen, Gemeinschaften und Gruppen, die die Erfahrung des Auferstandenen miteinander teilen, erwächst die Leidenschaft für eine glaubwürdige Mission der Evangelisierung, besonders für die Jugend unserer Zeit. Das Zweite ist das Bild des Künstler-Priesters Sieger Köder, das den barmherzigen Vater darstellt und das vom Generalobern als Metapher für den Leitgedanken 2010 gewählt wurde: es zeigt Don Bosco als Erzieher und Verkündiger des Evangeliums, der in das Zentrum seiner Botschaft und seines Werkes die barmherzige und väterliche Liebe Gottes stellt, der das Heil all seiner Kinder und die Versöhnung in der Gemeinschaft der Glaubenden will. Die Botschaft von der Barmherzigkeit ist heute so wichtig für Familien, die oft unter Trennung leiden oder sich vom Glauben entfernt haben. Der Weg des Gebetes, der Meditation und des Miteinanderteilens hat alle Teilnehmer die Freude erleben lassen gemeinsam unterwegs zu sein und gemeinsam in der Gegenwart Jesu und unter der Führung und unter dem Bild Marias, der Helferin der Christen, zu wachsen. Ein besonderer Moment der Freude war die Begegnung mit der Jugendgruppe von ADMA Avigliana unter der Leitung von Enrico Fantino und Michaela. Wir bitten wirklich jede Gruppe von ADMA die jährlichen geistlichen Exerzitien als eine Zeit geistlicher Erneuerung der einzelnen Mitglieder und der Gruppen, das Hören und Betrachten des Wortes Gottes, die Bekehrung des Herzens und die geistliche Unterscheidung, ernst zu nehmen. Es sind besondere Tage des Gebetes, der Anrufung des Heiligen Geistes, des Schweigens und Hinhörens, in denen uns Maria eine besondere Hilfe und besondere Gnaden versichert.

JABOATÃO ORATÓRIO (BRASILIEN) -


Im Rahmen einer festlichen Eucharistiefeier in der Kirche unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in Jaboatão, wurde am Abend des 13. März 2010 der neue Rat der ADMA Gruppe von Jaboatão Oratorio eingesetzt. Die Eucharistie wurde vom Pfarrer Pater James de Lucena mit verschiedenen Mitgliedern der ADMA-Gruppe von Jaboatão Colonia gefeiert. Der Rat wurde der Gemeinschaft vorgestellt und er wurde ermutigt, immer mehr die Verehrung Marias, der Helferin der Christen, bekannt zu machen und zu verbreiten. Dieser Rat wird in den nächsten vier Jahren die Gruppe animieren. Die Wahl dieses Rates fand bei der Versammlung am 7. Februar 2010 statt und wurde von Pater James de Lucena koordiniert. Der neue Rat setzt sich folgendermaßen zusammen: Präsidentin: Maria Lucila da Silveira Silva; Vizepräsidentin: Maria José dos Santos; Kassenführerin: Ester de Alcântara Sobrinho; Sekretärin: Ana Ines Martins Lemos; Ratsmitglieder: Alda Lúcia Marinho de Barros, Lídia Case de Lima, Maria José da Silva Neta Melo (Santa), Maria José Dias dos Santos (Zezé). Möge Maria, die Helferin, unsere Lehrerin, unsere Führerin und Mutter sein, wie sie es für Don Bosco war.

RECIFE - BRASILIEN -


Es hat uns die Mitteilung erreicht, dass der geistliche Leiter von ADMA auf Provinzebene für die Provinz Recife Mons. Edvaldo Do Amaral sein Amt beendet hat. Als sein Nachfolger ist Pater Antenore de Andrade Silva, Provinzdelegierter für die Salesianische Familie. Der Präsident, Herr Tullio Lucca, und der Rat von ADMA Primaria in Turin haben Mons. Edvaldo den aufrichtigen Dank der ganzen Vereinigung für seine Aufgabe und sein Engagement ausgedrückt, mit dem er mehrere Jahre sein Amt als geistlicher Leiter ausgeführt hat. Wir hatten die Freude, ihn bei der Tagung in Brasilien im Sommer 2008 aus Anlass des Kongresses Maria Ausiliatrice in Fortaleza kennen zu lernen. Es freut uns zu wissen, dass er der Gruppe in Recife bei der Herz-Jesu-Basilika weiterhin als Animator zur Verfügung steht. Maria, die Helferin der Christen, segne und erfülle mit himmlischen Gnaden sowohl Mons. Edvaldo wie auch Pater Antenore.

BARCELONA - ROCAFORT (SPANIEN) -


"Danke für das neue ADMAonline vom März 2010. Es ist uns sehr nützlich und vereinigt uns mit der weltweiten Bewegung der Verehrung Maria, Helferin der Christen. Ich schicke Ihnen unsere Nachricht, die, auch wenn sie sehr schlicht, für uns wichtig ist: die Renovierung und Wiederaufstellung unseres traditionell verehrten Bildes am Eingang des Heiligtum Maria, Helferin der Christen.

Maria, die Helferin der Christen, öffnet die Pforte des Heiligtums
von BARCELONA-ROCEFORT

Ergreifender Moment der Wiedererrichtung der restaurierten Statue
im Heiligtum von Barcelona

Mehr als hundert Personen, die Mehrheit Mitglieder von ADMA, haben sich am 24. März um 19.30 Uhr vor dem restaurierten Bild Mariens, der Helferin der Christen, eingefunden. Die Statue, die dringend einer Restaurierung bedurfte, nachdem sie 44 Jahre lang an ihrem bisherigen Platz verehrt wurde, ist erneuert und mit wertvollen Talern "Chroma" von Barcelona neu gefasst worden. Am 24. des Monats, dem Maria-Hilf-Gedenktag und der Vigil des Festes Verkündigung des Herrn, wurde die wertvolle Statue am Eingang des Heiligtums aufgestellt, wo sie allen Eintretenden ihren mütterlichen Gruß entbieten wird. Als Eingangslied wurde der Hymnus des Nationalkongresses von Maria Ausiliatrice gesungen, dem einige berührende Worte des Rektors Pater Faner Joan, Provinzleiter der ADMA, und der Präsidentin von ADMA, Mercè Brotons, folgten. Die Statue wurde mit einem Blumengebinde geschmückt, dem der Gesang von drei Ave Maria, die Beweihräucherung und der Vortrag eines Gedichtes folgte. Beendet wurde die Feier mit dem Salve Regina, das von allen Anwesenden aus ganzem Herzen gesungen wurde. Von nun an ist Maria, die Helferin der Christen, beauftragt, den zahlreichen Betern, das Tor des Heiligtums im Stadtteil San Antonio in Barcelona zu öffnen (Joan Faner, Provinzanimator von ADMA).

CORDOBA - ARGENTINIEN -


Im vergangenen Januar hat sich das salesianische Argentinien mit der Errichtung zwei neuer Provinzen, die aus den fünf bisherigen gebildet wurden, neu organisiert. Die Provinz Argentinien Nord mit Sitz in Cordoba, hat als Provinzial P. Cayo Manuel, als Vikar und Delegierten für die Salesianische Familie, Pater Bossio Carlos, als geistlichen Animator von ADMA Pater Aldo Tobares. Wir danken sowohl dem Provinzdelegierten für die Salesianische Familie als auch den Provinzleiter von ADMA für die brüderliche Gemeinschaft und die Zusammenarbeit, verbunden mit dem Wunsch des Zusammenwachsens, wie es aus dem Schreiben des Pater Aldo hervorgeht.
"Am 16., 17. und 18. April wird die jährliche Konferenz der Präsidenten von ADMA stattfinden. Viele haben ihre Teilnahme zugesagt. Bei dieser Tagung werden wir die gewünschten Daten aufnehmen. Andererseits gibt es viele Zentren von ADMA, die noch nicht organisiert sind; in früherer Zeit waren sie lebendig, doch jetzt müssen die Mitglieder wieder neu zu gesammelt und erfasst werden. Diese Arbeit nehmen wir uns für Juni und Juli vor. Wir haben den Ausbildungsweg in Form einer Broschüre erstellt. Wir verteilen ihn gerne unter den Mitgliedern als Handreichung für dieses Jahr. Er hat sich an den Richtlinien orientiert. Ich beglückwünsche mich für die Initiative, die die Vereinheitlichung und den Zusammenhalt unter allen Gruppen fördert. Es ist wichtig, das Bewusstsein zu schaffen, dass sie eine öffentliche Vereinigung von Gläubigen in der Salesianischen Familie und unter den Laien ist. Ein frohes Fest der Auferstehung. Die Jungfrau schütze und helfe uns" (Pater Aldo Tobares Animator ADMA ARN).

MURSKA SOBOTA - SLOWENIEN -


Am 23. März wurde der neue Ortsrat von ADMA gewählt: Präsidentin Žökš Mihaela; Vizepräsident Gomboc Janko; Kassenführerin Jeneš Emilija; Sekretärin Šcap Marija; Ratsmitglieder: Mitov Veronika, Palic Regina, Mitov Stojan, Kegl Franc; Geistliche Leiterin Sr. Geric Bernarda FMA. Herzlichen Glückwunsch und auf einem guten Weg der Animation unter dem Bild und dem Segen Marias, der Helferin der Christen!

ADMA Primaria, Torino-Valdocco:
ADMA / Santuario di Maria Ausiliatrice
Via Maria Ausiliatrice 32 / 10152 TORINO-VALDOCCO / ITALIA
Tel.: 0039-011-5224216 / Fax.: 0039-011-52224213
E-mail: adma.torino@tiscali.it 
                                                      Der Praesident der ADMA:
                                                       Signor TULLIO LUCCA (Beauftragte bis 2014)
                                            
E-mail: lucca.tullio@alice.it
Geistlicher Leiter der ADMA:
Don Pier Luigi CAMERONI / Istituto Salesiano
Via S. G. Bosco 1 - 25075 NAVE - BS, Italien
TEL. 030-2530262 - FAX 030-2533190 / CELL. 3401452349
E-mail: pcameroni@salesiani.it
                     Website ADMA-ON-LINE :  www.donbosco-torino.it/ger/adma

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