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Maria Ausiliatrice 32 - 10152 Torino-Valdocco, Italia - E-Mail: pcameroni@salesiani.it -ADMA Valdocco: adma.torino@tiscali.it
 ADMA : DIE VEREINIGUNG
MARIAS, DER HELFERIN DER CHRISTEN
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Monatliche
Nachricht - 24.
März 2010 |
VERSION T |
MARIA SCHENKT UNS GEISTLICHE
ERNEUERUNG
Gott ist unserer
Seele Sonne, in deren Licht und Wärme alles wächst
und blüht, was er in uns keimhaft angelegt hat. Das Wachstum
wird behindert, wenn wir uns ihm nicht in Gebet, Glauben und
Liebe öffnen. Die Muttergottes will uns helfen, die geistliche
Kälte des Winters zu überwinden, die viele Seelen gefangen
hält, und sie möchte uns aus dem Schlaf der Trägheit
rütteln. Die österliche Bußzeit fällt nicht
zufällig in den Frühling, sie möchte eine Zeit
geistlicher Erneuerung sein, wie auch die Natur sich in dieser
Zeit erneuert. Wie der Winter nicht das letzte Wort hat, sondern
dem Frühling weicht, so endet unser Leben auch nicht mit
dem Tod, sondern mündet in die Herrlichkeit des auferstandenen
Christus. Das Osterfest, zu dem wir unterwegs sind, weckt in
unseren Herzen die Sehnsucht nach der Ewigkeit und ermutigt uns
in unserem Auftrag, wahre Schüler und leidenschaftliche
Apostel des auferstandenen Herrn zu sein. Dies ist das Versprechen,
das uns der Auferstandene gibt, der Sieger über den Tod.
Er selber ist das ewige Leben: aus seiner Fülle strömt
uns das lebendige Wasser für das unvergängliche Leben
zu.
In der Gnade der österlichen Bußzeit leben wir einen
inneren Frühling. Er findet seine Erfüllung an Ostern,
da wir den Sieg des Lebens über den Tod feiern. Wir feiern
dieses Leben, das unsere Herzen Christus ähnlich macht.
Oft übermannt uns geistliche Trägheit. Was in uns abgestorben
ist, drängt zur Blüte neuen Lebens und zu neuem Eifer:
im Gebet, im Glauben, in der Nächstenliebe, im gesamten
christlichen Leben. Indem das neue Leben, das Leben der Gnade,
in uns erneuert wird, erstarkt in uns die Sehnsucht nach Unsterblichkeit,
die Sehnsucht nach dem Himmel. Die Muttergottes lädt uns
zur geistlichen Erneuerung ein, damit das Osterfest wirklich
ein Fest der Auferstehung und des ewigen Lebens werde.
Maria reicht uns eine Hand, eine mütterliche Hand, damit
unser wahrer Glaube in Gott wachse und Er unser Heil wirke, auf
dass wir durch die Kraft der Gnade zu einem Leben der Gottessohnschaft
gelangen. Maria hilft uns, allein auf Gott zu vertrauen und nicht
auf unsere eigenen Fähigkeiten. Wenn uns Zweifel oder Unschlüssigkeit
im Glauben befällt, bedeutet dies, dass unser Glaube in
Gott noch nicht groß genug ist: unser Glaube ist schwach
und wenig tragfähig, wenn er sich auf unsere eigenen Kräfte
und unsere menschliche Denkweise stützt. Wer hingegen ganz
auf Gott vertraut, lässt ihn allein wirken
bei Gott
ist nichts unmöglich. Der Glaube, den Jesus von seinen Jüngern
wünscht, ist jenes grenzenlose Vertrauen in Gott, durch
das er sein machtvolles Wirken erweisen kann. Wenn wir manchmal
vor einer unüberwindlichen Schwierigkeit stehen, wächst
die Versuchung, uns von Gott abzuwenden. Menschliche Logik suggeriert
uns: jetzt reicht es, es bringt nichts mehr. Und siehe da, Maria
fordert uns auf, nicht entmutigt zu sein, sondern uns vertrauensvoll
an Gott zu wenden. Er wird auf diese oder jene Weise unser Gebet
erhören und in uns die Gnade neu entzünden. Frohe Ostern
im Frieden und in der Freude des auferstandenen Herrn und im
Licht Marias, der Königin des Himmels!
Don Pier Luigi Cameroni,
Geistlicher Leiter
Zeugnis
DON RUA
VERBREITET DIE VEREINIGUNG VON MARIA,
DER HELFERIN DER CHRISTEN
Im Jahre 1889,
dem Jahr nach dem Tod Don Boscos, ergriff sein erster Nachfolger
Don Michael Rua die Initiative, um alle einzelnen Gruppen der
Vereinigungen in der ganzen Welt der ADMA Primaria in Turin-Valdocco,
der eine Vorrangstellung zukam, anzugliedern. Dieser Prozess
wurde erst unter dem zweiten Nachfolger Don Boscos, Don Paul
Albera, abgeschlossen.
" Am 25.
Juni 1889 gewährte Leo XIII. das Recht, dass alle ähnlich
errichteten Vereinigungen oder auch jene, die an einer Kirche
oder einem Oratorium der Salesianischen Gesellschaft weltweit
errichtet würden, der Erzbruderschaft in Turin angegliedert
werden.
" Am 19. Januar 1894 ermächtigt der Papst auf Dauer
den Generaloberen der Salesianer, Don Rua und seine Nachfolger,
kraft ihres Amtes ähnliche Vereinigungen desselben Titels
an jedem Ort zu errichten, wo sich Häuser oder Kirchen der
Kongregation befinden, und sie der Gruppe Primaria in Valdocco
anzugliedern.
" In Anwendung dieser päpstlichen Privilegien wurde
am 25. Februar 1896 festgelegt, dass der Generalobere auf Dauer
andere Vereinigungen desselben Namens und desselben Zweckes in
jeder Kirche oder Diözese der Erzbruderschaft am Heiligtum
der Helferin der Christen in Valdocco angliedern darf, insofern
diese vom Ortsordinarius kanonisch errichtet sind. "Mit
dieser Turiner Vereinigung entsteht im vollsten Sinn des Wortes
ein neues weltweites Zentrum der Initiative und der Verbreitung
des Kultes von Maria, der Helferin der Christen, in der ganzen
Kirche und somit auch in der ganzen Welt" (A.M. Stickler,
in "L'Ausiliatrice della Chiesa e del Papa", Turin
1953, S. 213).
EINIGE BRIEFE
DES SELIGEN MICHAEL RUA FÜR DIE VERBREITUNG VON ADMA
In einem Rundbrief
vom 29. Januar 1896 ist zu lesen:
"Salesianisches Leben zu leben bedeutet auch die Schriften
und Zeitschriften, die von unserer Druckerei erstellt werden,
zu kennen und zu verbreiten. Außerdem die Bündnisse
des heiligen Aloisius, des heiligen Josef, des heiligsten Altarsakramentes,
des Kleinen Klerus und vor allem der Vereinigung Marias, der
Helferin der Christen, und der Salesianischen Mitarbeiter zu
verbreiten, die von unserem hochverehrten Don Bosco gegründet
wurden, zu dem Zweck, die Religion und die guten Sitten zu bestärken
und außerdem unsere Werke zu unterstützen, die sich
einzig den Werken der Liebe widmen. Wir bündeln all unsere
Kräfte und unsere Absichten, um unserem Denken, Sprechen
und Handeln eine wirkliche salesianische Form zu geben. Wir bitten
Maria, die Helferin der Christen, und den heiligen Franz von
Sales um die Gnade, dass jeder, der unsere Häuser besucht,
sofort in ihnen die reine salesianische Atmosphäre atmet.
Und dass wir, wo immer wir uns befinden, sofort als Söhne
Don Boscos erkannt werden" (Rundbrief von Don Michael Rua,
S. 163).
Im Rundbrief
vom 2. Juli 1896 schreibt er folgendes:
"Es ist tröstlich zu sehen, wie an vielen Orten zu
Ehren Marias, der Helferin der Christen, Kirchen eröffnet
werden, wie das Fest unserer guten Mutter mit großer Festlichkeit
begangen wird und wie die Erzbruderschaft Maria, Helferin der
Christen, gegründet wird. Lasst nicht nach, o meine teueren
Söhne, in dieser Begeisterung. Unser unvergessener Vater
und Gründer Don Bosco versicherte immer wieder, dass die
Verehrung der Muttergottes unsere größte Ehre im Leben
und unser größter Trost im Tod sein wird. Es ist die
Muttergottes selbst, so fügte er hinzu, die unter diesem
Titel der Helferin der Christen verehrt werden möchte und
sie hat jenen ihren besonderen Schutz versprochen, die sie unter
diesen schönen Titel anrufen. Verbreitet also überall
diese Verehrung und gründet besonders überall die Erzbruderschaft
von Maria, der Helferin der Christen, die dazu bestimmt ist viel
Gutes zu wirken. Wer Erläuterungen und Normen braucht, um
sie zu errichten, wende sich an mich, und ich werde mich beeilen,
sie schnell und exakt zukommen zu lassen" (Rundbrief von
Don Michael Rua, S. 178).
Turin, 21.
November 1895
Lieber Luis M. Sutera, Rialp
Aus Deinem Brief vom 10. des Monats ersehe ich mit Freude, dass
die Dinge dieses Hauses gut vorangehen und dass fast alle Feindseligkeiten
gegen Euch beendet sind. Der Herr wollte Euch eine Prüfung
schicken, er wollte wissen, ob ihr all euer Vertrauen in Ihn
und in den Schutz der Heiligsten Mutter setzt. Er hat Euch treu
befunden und darum will er Euch mit Tröstungen überhäufen.
So bin ich voll Freude, dass die internen Jugendlichen sehr zufrieden
sind und sich gut einfügen und dass das Sonntagsoratorium,
das vor kurzem erst eröffnet wurde, schon recht gut frequentiert
wird. Ich freue mich sehr mit Euch, und kann nicht anders als
Euch weiterhin ermutigen, mit Euerer Arbeit in dieser guten Absicht
fortzufahren, um möglichst viele Seelen für die Liebe
zu Jesus und Maria zu gewinnen.
Ich habe dem Direktor der Erzbruderschaft Maria, der Helferin
der Christen, ein Verzeichnis der internen und externen Jugendlichen
gegeben, um sie ins Generalregister einzutragen. Es war eine
sehr glückliche Idee, und es ist mir eine lebendige Genugtuung
zu wissen, dass Du am Fest Maria Immaculata beabsichtigst, das
Bündnis des heiligen Aloisius Gonzaga ins Leben zu rufen.
Ausgezeichnet!
Lebe wohl; grüße mir herzlich die Mitbrüder und
die Jugendlichen. Ich gedenke ihrer gerne in meinen Gebeten und
sie tun es ihrerseits für mich. Ich segne sie alle. Die
Allerseligste Jungfrau sei immer ihre vielgeliebte Mutter! Du
aber bist meine Ehre, weiser Sohn, die Ehre des Vaters.
Dein in Jesus und Maria innigster
Priester Michael Rua
Turin, 13.
Mai 1896
Liebster Don Cartier
Ich habe das Empfehlungsschreiben des Bischofs von Nizza für
die Errichtung der Vereinigung Marias, Helferin der Christen,
am Oratorium Saint Pierre erhalten; und baldmöglichst wirst
Du die entsprechende Urkunde erhalten. Damit sind alle notwendigen
Formalitäten erfüllt. Die Vereinigung ist damit gegründet
und der Erzbruderschaft in Turin zugeordnet. Anderes braucht
es nicht mehr. Wenn seine Exzellenz bereit wäre, die Errichtung
öffentlich anzukündigen, um die Aufmerksamkeit der
Gläubigen auf sie zu lenken, wäre das von großer
Bedeutung. Zu diesem Zweck könntest Du die oben genannte
Urkunde des Generaloberen zeigen. Die Namen, Zunamen und Wohnorte
der Eingeschriebenen brauchst Du nicht nach Turin schicken, sondern
kannst sie in das Buch der Vereinigung eintragen, das ich Dir
mit Don Pesce schicken werde. Sobald es voll ist, schick es nach
Turin und Du wirst ein neues bekommen, so haben wir es beim letzten
Generalkapitel in Valsalice entschieden. Grüße unsererseits
Don Lazzero, und versichere dem schwerkranken Jugendlichen unsere
Gebete, während ich ihm von Herzen den Segen Marias, der
Helferin der Christen, schicke. Du aber vertraue mir immer in
Jesus und Maria
Herzlichster Freund
Priester Michael Rua
P.S. Richte die herzlichsten Grüße aus an alle Salesianer
und an die Schüler dieses Hauses.
GEBETSANLIEGEN
- APRIL 2010
Allgemeine
Anliegen: Dass jede Form des Fundamentalismus und Extremismus
durch Achtung, Toleranz und Dialog unter den Gläubigen überwunden
werde.
Missionsanliegen: Dass die um des Evangeliums willen verfolgten
Christen, durch die Kraft des Heiligen Geistes gestärkt,
im treuen Zeugnis der Liebe Gottes und der ganzen Menschheit
ausharren.
Familienchronik
GEMEINSCHAFT
DER CHARISMEN
ROVIGO (Italiens)-
Am Donnerstag, den 11. Februar 2010, Gedenktag Unserer Lieben
Frau von Lourdes, fand beim Marianischen Zentrum "Beata
Vergine Addolorata" in Rovigo ein Treffen von Laiengruppen
unterschiedlicher Charismen mit dem Zweck gegenseitigen Kennenlernens
und Austausches statt. Anlass des Treffens war der 20. Jahrestag
der Neugründung der Vereinigung "Beata Vergine Addolorata".
Diese Vereinigung besteht aus Frauen und Männern, die in
der Kirche und in der Welt ihr eigenes Taufcharisma, das von
der Jungfrau Maria, Mutter und Dienerin des Herrn, geprägt
ist, verwirklichen wollen.
Die Vereinigung
fördert die Verehrung der Muttergottes nach der Tradition
des Ordens der Diener Mariens und der Kongregation der Dienerinnen
Marias. Sie unterstützt ihre Mitglieder in der Hingabe des
eigenen Lebens an Gott und im Liebesdienst an den Brüdern
und Schwestern, so dass sie nach dem Beispiel Marias Mitarbeiter
Jesu Christi zum Heil der Welt sind. Sie wurde von lokalen Gruppen,
die von denselben Idealen erfüllt waren, gegründet.
Die Mitglieder der Gruppe sind untereinander in Liebe und Freundschaft
verbunden und haben Anteil an der Gemeinschaft der Familie der
Serviten. Sie treffen sich zu Gebet, Fortbildung und mitbrüderlichem
Austausch. Auf Einladung von Sr. Maria Grazia Camparini, Generalassistentin
der Vereinigung haben wir unsere Vereinigung vorgestellt, zusammen
mit der Laien-Vereinigung der Brüder und Schwestern, die
sich dem canossianischem Charisma von Verona verbunden wissen.
Vorgestellt wurde sie von der Präsidentin Frau Lorenza Bellorio.
Außer dem geistlichen Leiter Don Pierluigi Cameroni, haben
für ADMA das Ehepaar Alessandro und Laura Conti von der
Gruppe in Nave (BS) ihre Erfahrung und ihr Zeugnis mitgeteilt.
Das Treffen
bot die Möglichkeit, Laiengruppen kennenzulernen, die durch
unterschiedliche Charismen ihrer Gründer ins Leben gerufen
wurden und die in der Kirche originelle und bedeutsame Formen
eines Lebens nach dem Evangelium im Erziehungsbereich, in Werken
der Nächstenliebe und auf dem Gebiet der Wiederversöhnung
verwirklichen. Zur Freude aller Teilnehmer wurde das Treffen
zu einer wichtigen Erfahrung charismatischer Gemeinschaft und
des Austausches, der alle bereicherte. In dieser Begegnung erstrahlte
jedes Charisma in einem neuen Licht.
Gemeinsamkeiten
der unterschiedlichen Vereinigungen wurden deutlich: die spirituelle
und apostolische Identität der Laien, der Auftrag der Laien
in der christlichen Gemeinde, Salz und Sauerteig zu sein gemäß
dem der Vereinigung eigenen Charisma, der Wert einer Regel und
Ausbildungsstrukturen für das Leben in der Vereinigung,
die Erneuerung der Vereinigungen durch die Einbindung der Familien
und der jungen Eheleute.
In allen Teilnehmern wuchs die Dankbarkeit gegenüber dem
Herrn und der Jungfrau Maria für den Reichtum der Gaben,
die der Heilige Geist in der Gemeinschaft der Glaubenden erweckt;
Dankbarkeit auch für den Reichtum, der im Austausch geistlicher
Erfahrungen über das Leben und Arbeiten in derselben Sendung
der Kirche erwächst. Diese Dankbarkeit fand ihren Ausdruck
im gemeinschaftlichen Gebet im Heiligtum "Beata Vergine
Addolorata", in dem das wundertätige Bild der Jungfrau
Maria aufbewahrt wird, deren Augen sich am 1. Mai 1895 bewegten.
LONDON -
Am 23. Januar 2010 nahm die Vereinigung Maria, Helferin der Christen,
in London an einer Tagung der gesamten Salesianischen Familie
teil, die in der Schule der Salesianer in Chertsey in Surrey
stattfand. Viele Salesianer aus London und aus dem Südosten
nahmen daran teil. Bei der Tagung wurden die Person und die Spiritualität
des seligen Michael Rua thematisiert. Durch den Vormittag (an
dem wir ein Video über das Leben Don Ruas sahen), führte
Pater John Dickson SDB, dem Rektor der Gemeinschaft von Battersea.
Der Nachmittag wurde von einer Spiritualitätsgruppe gestaltet,
die eine kurze Konferenz über die Leitlinien hielt. Wir
waren alle betroffen, mit welchem Engagement sie Menschen, vor
allem Jugendlichen, bei der Vertiefung des Glaubens helfen. Der
Tag wurde in der Pfarrkirche St. Anna mit der Feier der Eucharistie,
der Pater Michael Winstanley SDB vorstand, beendet. Wir schätzen
die Gastfreundschaft, die uns von Seiten der Salesianer von Chertsey
gewährt wurde. Alle Mitglieder der Vereinigung waren dankbar
für die geistlichen Impulse, die diese Tagung schenkte (Madre
Eugenia Pantellaresco).
MODICA (RAGUSA
- Italien) - GEDENKEN AN NINO BAGLIERI - Am Samstag,
den 27. und Sonntag, den 28. Februar 2010 wurde in der Stadt
Modica (Ragusa) der dritte Todestag von Nino Baglieri begangen.
Als Vereinigung Marias, der Helferin der Christen, wurden wir
eingeladen, einen Vergleich zwischen dem Zeugnis der seligen
Alexandrina Maria da Costa (1904-1955), der großen Mystikerin
der Salesianischen Familie, und dem Schicksal von Nino zu präsentieren.
Aber wer war Nino? Er wurde 1951 in Modica geboren. Nach Beendigung
der Grundschule erlernte er das Maurerhandwerk.
Mit siebzehn
Jahren, am 6. Mai 1868, stürzte er von einem Baugerüst
17 Meter in die Tiefe. In der Notaufnahme wurde Nino mit Bitterkeit
bewusst, dass er gänzlich gelähmt war. Die herbeigerufenen
Spezialisten und Ärzte drängten zur Euthanasie, doch
die Mutter widersetzte sich mutig, und erklärte sich im
Vertrauen auf Gott bereit, ihn für sein ganzes Leben zu
pflegen. So begann sein Leidensweg von einer Klinik zur anderen,
doch konnte ihm nicht geholfen werden. 1970 kehrte er in seine
Heimat zurück und nun begannen für ihn 10 lange, beschwerliche
Jahre ohne das Haus verlassen zu können, in Einsamkeit,
Leiden und großer Hoffnungslosigkeit. Am 24. März
1978, dem Karfreitag, versammelte sich um vier Uhr nachmittags
eine Gruppe der Charismatischen Erneuerung zum Gebet um ihn.
Nino spürte
in sich eine Verwandlung. Von diesem Augenblick an nimmt er sein
Kreuz an und sagt sein "Ja" zum Herrn. Er beginnt im
Evangelium zu lesen: er entdeckt die Wunder des Glaubens. Mit
Hilfe von Jugendlichen aus der Umgebung lernt er, mit dem Mund
zu schreiben. Auf diese Weise verfasst er seine Erinnerungen,
schreibt Briefe an Menschen unterschiedlichen Standes in alle
Teile der Welt, zeichnet Erinnerungsbildchen, die er seinen Besuchern
als Andenken schenkt. Mit Hilfe eines Stäbchens bedient
er das Telefon und nimmt Kontakt mit vielen Kranken auf, die
er mit seinen ruhigen und überzeugenden Worten bestärkt.
Auf diese Weise überwindet er nicht nur seine Isolierung,
sondern bezeugt das Evangelium der Freude und der Hoffnung. Ab
dem 6. Mai 1982, dem Jahrestag seines Kreuzes, wird er in die
Salesianische Familie als Mitarbeiter aufgenommen. Am 31. August
2004 legt er die ewigen Gelübde bei den Volontari con Don
Bosco (CDB) ab.
Am 2. März
2007 gibt Nino Baglieri um 8 Uhr morgens nach langem Leiden sein
Leben Gott zurück. Es war sein Wunsch, dass er nach seinem
Tod mit seinem Arbeitsanzug und den Schuhen aufgebahrt würde.
So geschah es denn auch. Tausende Menschen verabschiedeten sich
schweigend von ihm. Am 8. April 2007 wurde das Buch "Im
Schatten des Kreuzes" veröffentlich und am 2. März
2008, dem Jahrestag seines Todes, erschien ein neues Buch mit
dem Titel: "Auf den Flügeln des Kreuzes".
KURZNACHRICHTEN
JAPAN - Auf
Initiative von Provinzial Don Aldo Cipriani und dem Vikar und
Verantwortlichen der Salesianischen Familie Don Mario Yamanouchi
werden seit Februar die Berichte von ADMA auch auf Japanisch
übersetzt.
ADMAONLINE
AUF DEUTSCH - Seit Januar gibt es ADMAonline auch in deutscher
Sprache. Wir danken von Herzen für die Übersetzungsarbeit
dem Salesianer Don Weber Josef von der Gemeinschaft in Benediktbeuern
(Deutschland) und unserer Aspirantin Martina Kronthaler.
COMO (ITALIEN)
- Am Montag, den 8. Februar 2010 hat der geistliche Leiter Don
Pierluigi Cameroni das neue Heft von ADMA einigen Pfarrern und
Vikaren der Provinz Lombardo-Emiliana im Spiritualitätszentrum
in Como vorgestellt. Am Nachmittag konnte er mit der Ortsgruppe
ADMA von Como zusammentreffen, die vom Salesianer Don Simioni
Antonio begleitet wird und sich jede Woche zu Gebet und Fortbildung
trifft.
SIZILIEN -
Vom 27. Februar bis 5. März 2010 nahm Don Pierluigi in Sizilien
an der Gedenkfeier von Nino Baglieri (vgl. Chronik) teil. Bei
dieser Gelegenheit traf er mit Vertretern der Gruppen ADMA von
Modica (Ragusa) und Calatabiano (Catania) zusammen. Außerdem
konnte er bei einem Exerzitienkurs, den er den Mitbrüdern
der Provinz Sicula in Messina hielt, und 40 jungen Mitbrüdern
des theologischen Studentates ADMA vorstellen. Am Abend des 2.
März traf er mit der Jugendgruppe von ADMA, der Diözesanpfarrei
der hl. Petrus und Paulus in Messina, und mit dem Pfarrer Pater
Franco Arena und dem Koordinator Herrn Nicola Burrascano zusammen.
DRITTES
HEFT VON MARIA AUSILIATRICE - Das dritte Heft von
Maria Ausiliatrice, das sich mit der Geschichte, dem Regelbuch
und dem Leben der Vereinigung befasst, wurde schon verschiedenen
Gruppen von ADMA in der ganzen Welt zugesandt, Wer daran interessiert
ist und ein Exemplar haben möchte, wende sich direkt an
den geistlichen Leiter Pierluigi Cameroni pcameroni@salesiani.it.
Eine Übersetzung in Portugiesisch und Spanisch ist in Vorbereitung.
ADMA
Primaria, Torino-Valdocco: ADMA / Santuario di Maria Ausiliatrice
Via Maria Ausiliatrice 32 / 10152 TORINO-VALDOCCO
/ ITALIA
Tel.: 0039-011-5224216 / Fax.: 0039-011-52224213
E-mail: adma.torino@tiscali.it Der Praesident der
ADMA: Signor TULLIO LUCCA (Beauftragte bis 2014)
E-mail: lucca.tullio@alice.it Geistlicher
Leiter der ADMA: Don Pier Luigi CAMERONI / Istituto Salesiano
Via S. G. Bosco 1 - 25075 NAVE - BS
TEL. 030-2530262 - FAX 030-2533190 / CELL. 3401452349
E-mail: pcameroni@salesiani.it Website ADMA-ON-LINE : www.donbosco-torino.it/ger/adma

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