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 ADMA : DIE VEREINIGUNG MARIAS, DER HELFERIN DER CHRISTEN

 ADMA-on-LINE

Monatliche Nachricht       -       24. März 2010

VERSION  T  

        MARIA SCHENKT UNS GEISTLICHE ERNEUERUNG

Gott ist unserer Seele Sonne, in deren Licht und Wärme alles wächst und blüht, was er in uns keimhaft angelegt hat. Das Wachstum wird behindert, wenn wir uns ihm nicht in Gebet, Glauben und Liebe öffnen. Die Muttergottes will uns helfen, die geistliche Kälte des Winters zu überwinden, die viele Seelen gefangen hält, und sie möchte uns aus dem Schlaf der Trägheit rütteln. Die österliche Bußzeit fällt nicht zufällig in den Frühling, sie möchte eine Zeit geistlicher Erneuerung sein, wie auch die Natur sich in dieser Zeit erneuert. Wie der Winter nicht das letzte Wort hat, sondern dem Frühling weicht, so endet unser Leben auch nicht mit dem Tod, sondern mündet in die Herrlichkeit des auferstandenen Christus. Das Osterfest, zu dem wir unterwegs sind, weckt in unseren Herzen die Sehnsucht nach der Ewigkeit und ermutigt uns in unserem Auftrag, wahre Schüler und leidenschaftliche Apostel des auferstandenen Herrn zu sein. Dies ist das Versprechen, das uns der Auferstandene gibt, der Sieger über den Tod. Er selber ist das ewige Leben: aus seiner Fülle strömt uns das lebendige Wasser für das unvergängliche Leben zu.
In der Gnade der österlichen Bußzeit leben wir einen inneren Frühling. Er findet seine Erfüllung an Ostern, da wir den Sieg des Lebens über den Tod feiern. Wir feiern dieses Leben, das unsere Herzen Christus ähnlich macht. Oft übermannt uns geistliche Trägheit. Was in uns abgestorben ist, drängt zur Blüte neuen Lebens und zu neuem Eifer: im Gebet, im Glauben, in der Nächstenliebe, im gesamten christlichen Leben. Indem das neue Leben, das Leben der Gnade, in uns erneuert wird, erstarkt in uns die Sehnsucht nach Unsterblichkeit, die Sehnsucht nach dem Himmel. Die Muttergottes lädt uns zur geistlichen Erneuerung ein, damit das Osterfest wirklich ein Fest der Auferstehung und des ewigen Lebens werde.
Maria reicht uns eine Hand, eine mütterliche Hand, damit unser wahrer Glaube in Gott wachse und Er unser Heil wirke, auf dass wir durch die Kraft der Gnade zu einem Leben der Gottessohnschaft gelangen. Maria hilft uns, allein auf Gott zu vertrauen und nicht auf unsere eigenen Fähigkeiten. Wenn uns Zweifel oder Unschlüssigkeit im Glauben befällt, bedeutet dies, dass unser Glaube in Gott noch nicht groß genug ist: unser Glaube ist schwach und wenig tragfähig, wenn er sich auf unsere eigenen Kräfte und unsere menschliche Denkweise stützt. Wer hingegen ganz auf Gott vertraut, lässt ihn allein wirken … bei Gott ist nichts unmöglich. Der Glaube, den Jesus von seinen Jüngern wünscht, ist jenes grenzenlose Vertrauen in Gott, durch das er sein machtvolles Wirken erweisen kann. Wenn wir manchmal vor einer unüberwindlichen Schwierigkeit stehen, wächst die Versuchung, uns von Gott abzuwenden. Menschliche Logik suggeriert uns: jetzt reicht es, es bringt nichts mehr. Und siehe da, Maria fordert uns auf, nicht entmutigt zu sein, sondern uns vertrauensvoll an Gott zu wenden. Er wird auf diese oder jene Weise unser Gebet erhören und in uns die Gnade neu entzünden. Frohe Ostern im Frieden und in der Freude des auferstandenen Herrn und im Licht Marias, der Königin des Himmels!

                                                     Don Pier Luigi Cameroni, Geistlicher Leiter
                                                              

      Zeugnis


DON RUA VERBREITET DIE VEREINIGUNG VON MARIA,
DER HELFERIN DER CHRISTEN

Im Jahre 1889, dem Jahr nach dem Tod Don Boscos, ergriff sein erster Nachfolger Don Michael Rua die Initiative, um alle einzelnen Gruppen der Vereinigungen in der ganzen Welt der ADMA Primaria in Turin-Valdocco, der eine Vorrangstellung zukam, anzugliedern. Dieser Prozess wurde erst unter dem zweiten Nachfolger Don Boscos, Don Paul Albera, abgeschlossen.

" Am 25. Juni 1889 gewährte Leo XIII. das Recht, dass alle ähnlich errichteten Vereinigungen oder auch jene, die an einer Kirche oder einem Oratorium der Salesianischen Gesellschaft weltweit errichtet würden, der Erzbruderschaft in Turin angegliedert werden.
" Am 19. Januar 1894 ermächtigt der Papst auf Dauer den Generaloberen der Salesianer, Don Rua und seine Nachfolger, kraft ihres Amtes ähnliche Vereinigungen desselben Titels an jedem Ort zu errichten, wo sich Häuser oder Kirchen der Kongregation befinden, und sie der Gruppe Primaria in Valdocco anzugliedern.
" In Anwendung dieser päpstlichen Privilegien wurde am 25. Februar 1896 festgelegt, dass der Generalobere auf Dauer andere Vereinigungen desselben Namens und desselben Zweckes in jeder Kirche oder Diözese der Erzbruderschaft am Heiligtum der Helferin der Christen in Valdocco angliedern darf, insofern diese vom Ortsordinarius kanonisch errichtet sind. "Mit dieser Turiner Vereinigung entsteht im vollsten Sinn des Wortes ein neues weltweites Zentrum der Initiative und der Verbreitung des Kultes von Maria, der Helferin der Christen, in der ganzen Kirche und somit auch in der ganzen Welt" (A.M. Stickler, in "L'Ausiliatrice della Chiesa e del Papa", Turin 1953, S. 213).

EINIGE BRIEFE DES SELIGEN MICHAEL RUA FÜR DIE VERBREITUNG VON ADMA

In einem Rundbrief vom 29. Januar 1896 ist zu lesen:
"Salesianisches Leben zu leben bedeutet auch die Schriften und Zeitschriften, die von unserer Druckerei erstellt werden, zu kennen und zu verbreiten. Außerdem die Bündnisse des heiligen Aloisius, des heiligen Josef, des heiligsten Altarsakramentes, des Kleinen Klerus und vor allem der Vereinigung Marias, der Helferin der Christen, und der Salesianischen Mitarbeiter zu verbreiten, die von unserem hochverehrten Don Bosco gegründet wurden, zu dem Zweck, die Religion und die guten Sitten zu bestärken und außerdem unsere Werke zu unterstützen, die sich einzig den Werken der Liebe widmen. Wir bündeln all unsere Kräfte und unsere Absichten, um unserem Denken, Sprechen und Handeln eine wirkliche salesianische Form zu geben. Wir bitten Maria, die Helferin der Christen, und den heiligen Franz von Sales um die Gnade, dass jeder, der unsere Häuser besucht, sofort in ihnen die reine salesianische Atmosphäre atmet. Und dass wir, wo immer wir uns befinden, sofort als Söhne Don Boscos erkannt werden" (Rundbrief von Don Michael Rua, S. 163).

Im Rundbrief vom 2. Juli 1896 schreibt er folgendes:
"Es ist tröstlich zu sehen, wie an vielen Orten zu Ehren Marias, der Helferin der Christen, Kirchen eröffnet werden, wie das Fest unserer guten Mutter mit großer Festlichkeit begangen wird und wie die Erzbruderschaft Maria, Helferin der Christen, gegründet wird. Lasst nicht nach, o meine teueren Söhne, in dieser Begeisterung. Unser unvergessener Vater und Gründer Don Bosco versicherte immer wieder, dass die Verehrung der Muttergottes unsere größte Ehre im Leben und unser größter Trost im Tod sein wird. Es ist die Muttergottes selbst, so fügte er hinzu, die unter diesem Titel der Helferin der Christen verehrt werden möchte und sie hat jenen ihren besonderen Schutz versprochen, die sie unter diesen schönen Titel anrufen. Verbreitet also überall diese Verehrung und gründet besonders überall die Erzbruderschaft von Maria, der Helferin der Christen, die dazu bestimmt ist viel Gutes zu wirken. Wer Erläuterungen und Normen braucht, um sie zu errichten, wende sich an mich, und ich werde mich beeilen, sie schnell und exakt zukommen zu lassen" (Rundbrief von Don Michael Rua, S. 178).

Turin, 21. November 1895
Lieber Luis M. Sutera, Rialp
Aus Deinem Brief vom 10. des Monats ersehe ich mit Freude, dass die Dinge dieses Hauses gut vorangehen und dass fast alle Feindseligkeiten gegen Euch beendet sind. Der Herr wollte Euch eine Prüfung schicken, er wollte wissen, ob ihr all euer Vertrauen in Ihn und in den Schutz der Heiligsten Mutter setzt. Er hat Euch treu befunden und darum will er Euch mit Tröstungen überhäufen. So bin ich voll Freude, dass die internen Jugendlichen sehr zufrieden sind und sich gut einfügen und dass das Sonntagsoratorium, das vor kurzem erst eröffnet wurde, schon recht gut frequentiert wird. Ich freue mich sehr mit Euch, und kann nicht anders als Euch weiterhin ermutigen, mit Euerer Arbeit in dieser guten Absicht fortzufahren, um möglichst viele Seelen für die Liebe zu Jesus und Maria zu gewinnen.
Ich habe dem Direktor der Erzbruderschaft Maria, der Helferin der Christen, ein Verzeichnis der internen und externen Jugendlichen gegeben, um sie ins Generalregister einzutragen. Es war eine sehr glückliche Idee, und es ist mir eine lebendige Genugtuung zu wissen, dass Du am Fest Maria Immaculata beabsichtigst, das Bündnis des heiligen Aloisius Gonzaga ins Leben zu rufen. Ausgezeichnet!
Lebe wohl; grüße mir herzlich die Mitbrüder und die Jugendlichen. Ich gedenke ihrer gerne in meinen Gebeten und sie tun es ihrerseits für mich. Ich segne sie alle. Die Allerseligste Jungfrau sei immer ihre vielgeliebte Mutter! Du aber bist meine Ehre, weiser Sohn, die Ehre des Vaters.
Dein in Jesus und Maria innigster
Priester Michael Rua

Turin, 13. Mai 1896
Liebster Don Cartier
Ich habe das Empfehlungsschreiben des Bischofs von Nizza für die Errichtung der Vereinigung Marias, Helferin der Christen, am Oratorium Saint Pierre erhalten; und baldmöglichst wirst Du die entsprechende Urkunde erhalten. Damit sind alle notwendigen Formalitäten erfüllt. Die Vereinigung ist damit gegründet und der Erzbruderschaft in Turin zugeordnet. Anderes braucht es nicht mehr. Wenn seine Exzellenz bereit wäre, die Errichtung öffentlich anzukündigen, um die Aufmerksamkeit der Gläubigen auf sie zu lenken, wäre das von großer Bedeutung. Zu diesem Zweck könntest Du die oben genannte Urkunde des Generaloberen zeigen. Die Namen, Zunamen und Wohnorte der Eingeschriebenen brauchst Du nicht nach Turin schicken, sondern kannst sie in das Buch der Vereinigung eintragen, das ich Dir mit Don Pesce schicken werde. Sobald es voll ist, schick es nach Turin und Du wirst ein neues bekommen, so haben wir es beim letzten Generalkapitel in Valsalice entschieden. Grüße unsererseits Don Lazzero, und versichere dem schwerkranken Jugendlichen unsere Gebete, während ich ihm von Herzen den Segen Marias, der Helferin der Christen, schicke. Du aber vertraue mir immer in Jesus und Maria
Herzlichster Freund
Priester Michael Rua
P.S. Richte die herzlichsten Grüße aus an alle Salesianer und an die Schüler dieses Hauses.

GEBETSANLIEGEN - APRIL 2010


Allgemeine Anliegen: Dass jede Form des Fundamentalismus und Extremismus durch Achtung, Toleranz und Dialog unter den Gläubigen überwunden werde.
Missionsanliegen: Dass die um des Evangeliums willen verfolgten Christen, durch die Kraft des Heiligen Geistes gestärkt, im treuen Zeugnis der Liebe Gottes und der ganzen Menschheit ausharren.

Familienchronik


GEMEINSCHAFT DER CHARISMEN

ROVIGO (Italiens)-


Am Donnerstag, den 11. Februar 2010, Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes, fand beim Marianischen Zentrum "Beata Vergine Addolorata" in Rovigo ein Treffen von Laiengruppen unterschiedlicher Charismen mit dem Zweck gegenseitigen Kennenlernens und Austausches statt. Anlass des Treffens war der 20. Jahrestag der Neugründung der Vereinigung "Beata Vergine Addolorata". Diese Vereinigung besteht aus Frauen und Männern, die in der Kirche und in der Welt ihr eigenes Taufcharisma, das von der Jungfrau Maria, Mutter und Dienerin des Herrn, geprägt ist, verwirklichen wollen.

Die Vereinigung fördert die Verehrung der Muttergottes nach der Tradition des Ordens der Diener Mariens und der Kongregation der Dienerinnen Marias. Sie unterstützt ihre Mitglieder in der Hingabe des eigenen Lebens an Gott und im Liebesdienst an den Brüdern und Schwestern, so dass sie nach dem Beispiel Marias Mitarbeiter Jesu Christi zum Heil der Welt sind. Sie wurde von lokalen Gruppen, die von denselben Idealen erfüllt waren, gegründet. Die Mitglieder der Gruppe sind untereinander in Liebe und Freundschaft verbunden und haben Anteil an der Gemeinschaft der Familie der Serviten. Sie treffen sich zu Gebet, Fortbildung und mitbrüderlichem Austausch. Auf Einladung von Sr. Maria Grazia Camparini, Generalassistentin der Vereinigung haben wir unsere Vereinigung vorgestellt, zusammen mit der Laien-Vereinigung der Brüder und Schwestern, die sich dem canossianischem Charisma von Verona verbunden wissen. Vorgestellt wurde sie von der Präsidentin Frau Lorenza Bellorio. Außer dem geistlichen Leiter Don Pierluigi Cameroni, haben für ADMA das Ehepaar Alessandro und Laura Conti von der Gruppe in Nave (BS) ihre Erfahrung und ihr Zeugnis mitgeteilt.

Das Treffen bot die Möglichkeit, Laiengruppen kennenzulernen, die durch unterschiedliche Charismen ihrer Gründer ins Leben gerufen wurden und die in der Kirche originelle und bedeutsame Formen eines Lebens nach dem Evangelium im Erziehungsbereich, in Werken der Nächstenliebe und auf dem Gebiet der Wiederversöhnung verwirklichen. Zur Freude aller Teilnehmer wurde das Treffen zu einer wichtigen Erfahrung charismatischer Gemeinschaft und des Austausches, der alle bereicherte. In dieser Begegnung erstrahlte jedes Charisma in einem neuen Licht.

Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Vereinigungen wurden deutlich: die spirituelle und apostolische Identität der Laien, der Auftrag der Laien in der christlichen Gemeinde, Salz und Sauerteig zu sein gemäß dem der Vereinigung eigenen Charisma, der Wert einer Regel und Ausbildungsstrukturen für das Leben in der Vereinigung, die Erneuerung der Vereinigungen durch die Einbindung der Familien und der jungen Eheleute.
In allen Teilnehmern wuchs die Dankbarkeit gegenüber dem Herrn und der Jungfrau Maria für den Reichtum der Gaben, die der Heilige Geist in der Gemeinschaft der Glaubenden erweckt; Dankbarkeit auch für den Reichtum, der im Austausch geistlicher Erfahrungen über das Leben und Arbeiten in derselben Sendung der Kirche erwächst. Diese Dankbarkeit fand ihren Ausdruck im gemeinschaftlichen Gebet im Heiligtum "Beata Vergine Addolorata", in dem das wundertätige Bild der Jungfrau Maria aufbewahrt wird, deren Augen sich am 1. Mai 1895 bewegten.

LONDON -


Am 23. Januar 2010 nahm die Vereinigung Maria, Helferin der Christen, in London an einer Tagung der gesamten Salesianischen Familie teil, die in der Schule der Salesianer in Chertsey in Surrey stattfand. Viele Salesianer aus London und aus dem Südosten nahmen daran teil. Bei der Tagung wurden die Person und die Spiritualität des seligen Michael Rua thematisiert. Durch den Vormittag (an dem wir ein Video über das Leben Don Ruas sahen), führte Pater John Dickson SDB, dem Rektor der Gemeinschaft von Battersea. Der Nachmittag wurde von einer Spiritualitätsgruppe gestaltet, die eine kurze Konferenz über die Leitlinien hielt. Wir waren alle betroffen, mit welchem Engagement sie Menschen, vor allem Jugendlichen, bei der Vertiefung des Glaubens helfen. Der Tag wurde in der Pfarrkirche St. Anna mit der Feier der Eucharistie, der Pater Michael Winstanley SDB vorstand, beendet. Wir schätzen die Gastfreundschaft, die uns von Seiten der Salesianer von Chertsey gewährt wurde. Alle Mitglieder der Vereinigung waren dankbar für die geistlichen Impulse, die diese Tagung schenkte (Madre Eugenia Pantellaresco).

MODICA (RAGUSA - Italien) - GEDENKEN AN NINO BAGLIERI -


Am Samstag, den 27. und Sonntag, den 28. Februar 2010 wurde in der Stadt Modica (Ragusa) der dritte Todestag von Nino Baglieri begangen. Als Vereinigung Marias, der Helferin der Christen, wurden wir eingeladen, einen Vergleich zwischen dem Zeugnis der seligen Alexandrina Maria da Costa (1904-1955), der großen Mystikerin der Salesianischen Familie, und dem Schicksal von Nino zu präsentieren. Aber wer war Nino? Er wurde 1951 in Modica geboren. Nach Beendigung der Grundschule erlernte er das Maurerhandwerk.

Mit siebzehn Jahren, am 6. Mai 1868, stürzte er von einem Baugerüst 17 Meter in die Tiefe. In der Notaufnahme wurde Nino mit Bitterkeit bewusst, dass er gänzlich gelähmt war. Die herbeigerufenen Spezialisten und Ärzte drängten zur Euthanasie, doch die Mutter widersetzte sich mutig, und erklärte sich im Vertrauen auf Gott bereit, ihn für sein ganzes Leben zu pflegen. So begann sein Leidensweg von einer Klinik zur anderen, doch konnte ihm nicht geholfen werden. 1970 kehrte er in seine Heimat zurück und nun begannen für ihn 10 lange, beschwerliche Jahre ohne das Haus verlassen zu können, in Einsamkeit, Leiden und großer Hoffnungslosigkeit. Am 24. März 1978, dem Karfreitag, versammelte sich um vier Uhr nachmittags eine Gruppe der Charismatischen Erneuerung zum Gebet um ihn.

Nino spürte in sich eine Verwandlung. Von diesem Augenblick an nimmt er sein Kreuz an und sagt sein "Ja" zum Herrn. Er beginnt im Evangelium zu lesen: er entdeckt die Wunder des Glaubens. Mit Hilfe von Jugendlichen aus der Umgebung lernt er, mit dem Mund zu schreiben. Auf diese Weise verfasst er seine Erinnerungen, schreibt Briefe an Menschen unterschiedlichen Standes in alle Teile der Welt, zeichnet Erinnerungsbildchen, die er seinen Besuchern als Andenken schenkt. Mit Hilfe eines Stäbchens bedient er das Telefon und nimmt Kontakt mit vielen Kranken auf, die er mit seinen ruhigen und überzeugenden Worten bestärkt. Auf diese Weise überwindet er nicht nur seine Isolierung, sondern bezeugt das Evangelium der Freude und der Hoffnung. Ab dem 6. Mai 1982, dem Jahrestag seines Kreuzes, wird er in die Salesianische Familie als Mitarbeiter aufgenommen. Am 31. August 2004 legt er die ewigen Gelübde bei den Volontari con Don Bosco (CDB) ab.

Am 2. März 2007 gibt Nino Baglieri um 8 Uhr morgens nach langem Leiden sein Leben Gott zurück. Es war sein Wunsch, dass er nach seinem Tod mit seinem Arbeitsanzug und den Schuhen aufgebahrt würde. So geschah es denn auch. Tausende Menschen verabschiedeten sich schweigend von ihm. Am 8. April 2007 wurde das Buch "Im Schatten des Kreuzes" veröffentlich und am 2. März 2008, dem Jahrestag seines Todes, erschien ein neues Buch mit dem Titel: "Auf den Flügeln des Kreuzes".

KURZNACHRICHTEN


JAPAN - Auf Initiative von Provinzial Don Aldo Cipriani und dem Vikar und Verantwortlichen der Salesianischen Familie Don Mario Yamanouchi werden seit Februar die Berichte von ADMA auch auf Japanisch übersetzt.

ADMAONLINE AUF DEUTSCH - Seit Januar gibt es ADMAonline auch in deutscher Sprache. Wir danken von Herzen für die Übersetzungsarbeit dem Salesianer Don Weber Josef von der Gemeinschaft in Benediktbeuern (Deutschland) und unserer Aspirantin Martina Kronthaler.

COMO (ITALIEN) - Am Montag, den 8. Februar 2010 hat der geistliche Leiter Don Pierluigi Cameroni das neue Heft von ADMA einigen Pfarrern und Vikaren der Provinz Lombardo-Emiliana im Spiritualitätszentrum in Como vorgestellt. Am Nachmittag konnte er mit der Ortsgruppe ADMA von Como zusammentreffen, die vom Salesianer Don Simioni Antonio begleitet wird und sich jede Woche zu Gebet und Fortbildung trifft.

SIZILIEN - Vom 27. Februar bis 5. März 2010 nahm Don Pierluigi in Sizilien an der Gedenkfeier von Nino Baglieri (vgl. Chronik) teil. Bei dieser Gelegenheit traf er mit Vertretern der Gruppen ADMA von Modica (Ragusa) und Calatabiano (Catania) zusammen. Außerdem konnte er bei einem Exerzitienkurs, den er den Mitbrüdern der Provinz Sicula in Messina hielt, und 40 jungen Mitbrüdern des theologischen Studentates ADMA vorstellen. Am Abend des 2. März traf er mit der Jugendgruppe von ADMA, der Diözesanpfarrei der hl. Petrus und Paulus in Messina, und mit dem Pfarrer Pater Franco Arena und dem Koordinator Herrn Nicola Burrascano zusammen.

DRITTES HEFT VON MARIA AUSILIATRICE -


Das dritte Heft von Maria Ausiliatrice, das sich mit der Geschichte, dem Regelbuch und dem Leben der Vereinigung befasst, wurde schon verschiedenen Gruppen von ADMA in der ganzen Welt zugesandt, Wer daran interessiert ist und ein Exemplar haben möchte, wende sich direkt an den geistlichen Leiter Pierluigi Cameroni pcameroni@salesiani.it. Eine Übersetzung in Portugiesisch und Spanisch ist in Vorbereitung.

ADMA Primaria, Torino-Valdocco:
ADMA / Santuario di Maria Ausiliatrice
Via Maria Ausiliatrice 32 / 10152 TORINO-VALDOCCO / ITALIA
Tel.: 0039-011-5224216 / Fax.: 0039-011-52224213
E-mail: adma.torino@tiscali.it 
                                                      Der Praesident der ADMA:
                                                       Signor TULLIO LUCCA (Beauftragte bis 2014)
                                            
E-mail: lucca.tullio@alice.it
Geistlicher Leiter der ADMA:
Don Pier Luigi CAMERONI / Istituto Salesiano
Via S. G. Bosco 1 - 25075 NAVE - BS
TEL. 030-2530262 - FAX 030-2533190 / CELL. 3401452349
E-mail: pcameroni@salesiani.it
                     Website ADMA-ON-LINE :  www.donbosco-torino.it/ger/adma

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