| HOME PAGE | HOME PAGE-GER | ARCHIVIO RIVISTA MARIA AUS. ADMA-ON-LINE | ADMA ARCHIVINFO VALDOCCO 



 
 Via Maria Ausiliatrice 32 - 10152 Torino-Valdocco, Italia - E-Mail: pcameroni@salesiani.it -ADMA Valdocco: adma.torino@tiscali.it

       ADMA: DIE VEREINIGUNG MARIAS, DER HELFERIN DER CHRISTEN


 ADMA-ON-LINE

 MONATLICH NACHRICHT - 24. Januar 2010

 T VERSION

       Maria führt uns zu Jesus

Zu Beginn des Neuen Jahres wünsche ich allen, dass es eine Zeit der Freude, des Friedens und der Liebe werde. Wir alle wissen, dass dies weder eine Utopie und noch weniger eine Illusion ist, sondern die Offenbarung der Liebe Gottes, die sich uns im Antlitz Jesu, des Herrschers des Friedens, gezeigt hat. An Weihnachten wurde die Menschheit durch das Geheimnis der Inkarnation mit Gott versöhnt, das Geheimnis, das durch den König des Friedens in die Welt gekommen ist.

Indem er Mensch geworden ist, hat er uns den Frieden Gottes und seine Vergebung gebracht. Er hat uns mit Gott versöhnt, er hat uns das Ewige Leben geschenkt. Gott will uns als seine Kinder annehmen. "Jesus ist unser Friede", sagt der hl. Paulus, weil Jesus Gott und Mensch ist, hat er die Menschheit mit Gott versöhnt.

Gott hat die Initiative ergriffen, aber er wartet auf unsere Antwort. Darum klopft der König des Friedens an unser Herz. Dieser Friede wird unserem Herzen geschenkt, wenn wir es Jesus öffnen. Indem wir unser Herz Jesus öffnen, schenkt er uns die Vergebung Gottes und wir wissen uns im Frieden mit Ihm, mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen. Maria führt uns den Weg des Glaubens. Wenn wir ihr ganz vertrauen, können wir jede Furcht und Angst überwinden.

Es ist ihre mütterliche Sendung uns Jesus zu übergeben und uns seine Liebe erfahrbar zu machen. In diesen so schwierigen Zeiten führt sie uns zu Jesus, damit wir die Fülle seines Friedens und seines Segens erlangen. In Jesus hat uns der Vater mit allen geistlichen Gaben gesegnet. Die Liebe Gottes lebt in uns und unter uns, wenn wir alles loslassen, was dem Herzen Gottes und seiner Liebe entgegensteht.

Dies ist möglich durch die Kraft der Vergebung und die Macht seiner Barmherzigkeit. Die Liebe Gottes befreit uns aus dem Gefängnis unserer Armseligkeit und Erbärmlichkeit und erneuert unsere Beziehungen untereinander, besonders in der eigenen Familie, wenn diese durch Streit und Groll verletzt sind. Wenn wir diesen Weg mit Maria gehen, führt er uns zur Reue des Herzens, die jede Verhärtung löst und uns ein neues Herz schafft.

Dieser Weg lässt uns den Frieden mit anderen teilen. Wir können ihn mit unserem ganzen Sein verwirklichen: mit unseren Taten, mit unseren Worten, mit unserem Lächeln, mir unserer Leidenschaft, mit unserer Barmherzigkeit und unserer Vergebungsbereitschaft. In der Botschaft Jesu finden wir den Schlüssel seiner Gegenwart unter uns: "Liebet einander, wie ich euch geliebt habe" (vgl. Joh 13,34). Und dieser Schlüssel der Gegenwart Gottes unter uns bedeutet: "Wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns" (1 Joh 4,12), denn: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen" (Mt 18,20), sagt Jesus.

Dieses neue Gebot, auf diese Weise verwirklicht, verheißt die Gegenwart Jesu unter den Menschen. Wir vermögen nichts, wenn diese Gegenwart fehlt, diese übernatürliche Geschwisterlichkeit, die Jesus der Menschheit geschenkt hat. All das verheißt uns einen neuen und schönen, einen wahren und authentischen Anfang: ein Leben im Licht der Gegenwart Gottes und seiner Liebe durch das Herz Marias!

                                                   Don Pier Luigi Cameroni, Geistlicher Leiter
                                                              

 Zeugnisse


DER SELIGE MICHAEL RUA: eine Berufung durch Maria

Wenn es stimmt, dass der Mensch durch seine Erziehung geprägt wird, so trifft das ganz besonders auf Michael Rua zu, der 1852 endgültig als 15-jähriger ins Oratorium aufgenommen wurde, das eine Atmosphäre christlicher und jugendlicher Frömmigkeit und marianischer Verehrung auszeichnete. Derselbe Don Rua erklärte 1895 beim Informationsprozess Don Boscos: "Die Verehrung, die er der Jungfrau Maria entgegenbrachte, zeigte sich in allen Lebensbereichen.

Oft sah ich ihn mit großer innerer Ergriffenheit über die göttliche Mutter sprechen; er sprach sehr häufig von ihr, er spornte uns an sie zu lieben, sie zu verehren und ein kindliches Vertrauen in sie zu haben. In Zeiten von Epidemien forderte er uns auf, uns zu ihr zu flüchten, uns von jeder Sünde fernzuhalten und sie mit praktischen Übungen zu verehren, ihre Medaille zu tragen und tägliche Gebete zu ihren Ehren zu verrichten… In den Novenen und an den Marienfesten hielt er uns an jeden Tag ihr zu Ehren Opfer zu bringen, und in privaten Gesprächen berichtete er von zahlreichen Gnaden, die er auf ihre Fürsprache erhalten habe. Er hielt uns an, sie zu ehren, und in ihr das wirksamste Mittel zu sehen, um Versuchungen zu überwinden und in der Tugend voranzuschreiten."

Bestimmte Ereignisse, die Don Bosco am Herzen lagen und mit der Zukunft seiner Werke verbunden waren, verband er mit marianischen Daten. Während jedes Jahr Don Bosco mit den besten Jungen seines Oratoriums einen Ausflug nach Becchi machte, übergab er am 3. Oktober 1852, am Rosenkranzfest, Michael Rua das Geistliche Kleid. Michael war 15 Jahre alt. Als sie am Abend nach Turin zurückehrten, überwand Michael seine Ängstlichkeit und fragte Don Bosco: "Erinnern Sie sich an unsere erste Begegnung? Ich bat Sie um eine Medaille und Sie machten eine eigenartige Geste, als wollten Sie die Hand mit mir teilen und mir sagen: ‚Wir beide werden in allem halbe - halbe machen.' Was wollten Sie damit sagen?" Darauf er: "Mein lieber Michael, hast Du es noch immer nicht verstanden? Es ist doch ganz klar. Wenn Du älter bist, wirst Du sehr wohl verstehen, was ich sagen wollte: Wir zwei werden im Leben alles teilen. Schmerzen, Sorgen, Verantwortung, Freuden und den ganzen Rest werden wir gemeinsam haben." Michael schwieg vor Glück. Mit einfachen Worten hatte Don Bosco ihm sein ganzes Erbe anvertraut. Zeitlebens blieb Don Rua Don Bosco vertrauensvoll verbunden und stand treu an seiner Seite, um mit ihm die apostolische Sendung und das unverkennbar marianische Charisma zu teilen: so wurde er der Erstgeborene Don Boscos und der Kongregation.
Don Bosco hatte keine Angst, seine Jugendlichen zu mutigen, ja geradezu tollkühnen Einsätzen zu motivieren wie etwa beim Ausbruch der Cholera zu Beginn des Sommers 1854. Aus Angst "wurden die Geschäfte geschlossen, viele flohen aus der verseuchten Stadt. Mehr noch: Sobald an manchen Orten einer von der Seuche befallen war, machten sich Verwandte und Nachbarn davon ohne ihm Hilfe und Beistand zu leisten." Im Osten von Valdocco wurde ein provisorisches Lazarett errichtet. Doch wenige fanden den Mut die Kranken dort zu pflegen. Don Bosco wandte sich an die größeren seiner Jugendlichen, unter ihnen waren die Besten seiner zukünftigen Salesianern. Vier von diesen (unter ihnen Rua und Cagliero) hatten am 26. Januar jenen Jahres 1854 das erste Versprechen abgelegt, "mit Hilfe des Herrn und des hl. Franz von Sales eine Übung tätiger Nächstenliebe zu machen; und später, wenn es möglich und angebracht sei, dem Herrn ein Gelübde abzulegen. An jenem Abend wurde der Name Salesianer für jene festgelegt, die sich solcher Übung verpflichteten und verpflichten werden." Diesen sagte er, dass der Bürgermeister an die Besten der Stadt appellierte, um sich der von der Seuche Befallenen anzunehmen. Wer sich ihm, Don Bosco, bei diesem Liebesdienst anschließen wolle, dem danke er im Namen Gottes. Es meldeten sich vierzehn, "und bald weitere dreißig, die sich mit großem Eifer, mit Opfergeist und Mut dem Krankendienst widmeten und die von der Öffentlichkeit bewundert wurden." Am 5. August, dem Fest Maria Schnee, sagte Don Bosco zu den Jugendlichen: "Ich möchte, dass wir unsere Seele und unseren Leib in die Hände Marias legen (…)

Wenn ihr alle in der Gnade Gottes bleibt und jede Todsünde meidet, verspreche ich Euch, dass keiner von Euch von der Cholera befallen wird." Es waren Tage größter Hitze, Anstrengungen, Gefahren, ekelhaften Gestankes. Mit dem einsetzenden Herbstregen verschwand die Pest. Von den Jugendlichen, die Don Bosco freiwillig halfen, wurde kein einziger von der Cholera befallen.

Im Seligsprechungsprozess beschrieb Don Giulio Barberis das Innenleben Don Ruas folgendermaßen: "Es war immer sein Bestreben in die Gedankenwelt Don Boscos einzufühlen und dabei alle persönlichen Ansichten und Meinungen zurückzustellen, um sich ganz mit der Vision Don Boscos zu identifizieren. Noch bevor er wusste, dass Don Bosco sich mit dem Gedanken trug die Salesianische Kongregation zu gründen, legte er das Gelübde des Gehorsams ab."

Es war der 25. März 1855, Michael war damals 18 Jahre alt. "Von da an dachte ich an nichts anderes mehr, als meinen Willen ganz aufzugeben, um den Willen des Herrn zu erfüllen, wie er sich mir durch Don Bosco zeigte." Michael Rua wurde am Hochfest Maria Verkündigung der erste Salesianer. Er selber erinnert sich in einer Aussage zum Seligsprechungsprozess Don Boscos: "Im Jahre 1855, am Tag Maria Verkündigung, als ich mich im zweiten Jahr der Philosophie befand, legte ich als erster die Gelübde für ein Jahr ab." Er lebte 26 Jahre an der Seite Don Boscos, übernahm ganz seine Spiritualität, in der die Verehrung Marias, der Helferin der Christen, eine wichtige Komponente darstellt.

Der Zeuge Lorenzo Saluzzo bekräftigt: "Ich erinnere mich sehr gut vom Diener Gottes die Worte gehört zu haben: "Man kann kein guter Salesianer sein, wenn man nicht Maria, die Helferin der Christen, verehrt."

Am 18. Dezember 1859 feierte man im Oratorium Don Boscos in Valdocco in großer Freude und Festlichkeit das Fest Maria Immaculata. Die 184 Jugendlichen, die als Interne bei Don Bosco waren, bildeten das Herz jener tausend Jugendlichen des Sonntagsoratoriums, die sich im Spielhof und auf den umliegenden Wiesen drängten. Sie sangen, beteten und empfingen die heilige Kommunion während der Messe Don Boscos. Nach einem ausgiebigen Frühstück vergnügten sie sich bei zahlreichen Spielen, um sich danach wieder in Gruppen zu sammeln für den Katechismusunterricht. Viele suchten mit Don Bosco das Gespräch über ihre Arbeit, ihre Familie, ihre Probleme und ihre Zukunft. Nachdem die abendlichen Abschiedsgesänge verklungen waren, dankte Don Bosco müde, aber glücklich bei der gewohnten ‚Guten Nacht' der Muttergottes für den wunderschönen Tag und alle stimmten in diesen Dank ein.

Danach wandte er sich an die internen Jugendlichen des Hauses und an ihre Assistenten (die bereits den Talar der Kleriker trugen) und richtete eine kurze Botschaft an etwas zwanzig von ihnen, die er besonders in sein Herz eingeschlossen hatte. "Don Bosco kündigte an, dass er am folgenden Tag, einem Freitag, in seinem Zimmer eine besondere Zusammenkunft abhalten wolle, nachdem sich die anderen Jugendlichen zur Ruhe begeben hätten. Die Einladung gelte jenen, die daran teilnehmen wollen. Für die Priester, die Kleriker und die Laien, die mit Don Bosco die Arbeit im Oratorium und seine Mühen und Sorgen teilten, würde diese Zusammenkunft sehr wichtig sein." Am Abend des 9. Dezember, nach einem anstrengenden Tag des Gebetes, des Studiums, der Arbeit und der Spiele drängten sich 19 Jugendliche in das Zimmer Don Boscos. Wie die Chronik von Don Lemoyne und das Protokoll vom Biografen A. Amadei berichten, rief Don Bosco zu Beginn den Heiligen Geist an und den Beistand der Allerseligsten Jungfrau Maria und fasste noch einmal zusammen, was er in früheren Konferenzen ausgeführt hatte. "Sichtlich bewegt verkündete er, dass nunmehr die Stunde gekommen sei, eine Gesellschaft zu gründen, die er seit langer Zeit beabsichtigte und der sein Hauptaugenmerk und seine ganze Sorge galt. Pius IX. hat ihn zu dieser Gründung ermutigt, die schon durch die Beobachtung der bisherigen Hausregeln grundgelegt war und der der größte Teil der Anwesenden innerlich schon zugestimmt hatten, einige unter ihnen sogar durch zeitliche Versprechen.

Es sei nun der Moment gekommen, da sie sich nun bereit erklären müssten, der Frommen Gesellschaft beizutreten, die den Namen des hl. Franz von Sales angenommen habe." In einer solchen Kongregation, die der wichtigste Rückhalt des Oratoriums sei, sollten nur jene eingeschrieben sein, die nach reiflicher Überlegung den Wunsch hätten, sich Gott zu weihen und später die Gelübde der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams abzulegen, um ihr Leben der armen und gefährdeten Jugend zu widmen. "Deshalb sollten zur nächsten Konferenz nur jene eingeladen werden, die daran teilnehmen wollten." Für Michael Rua (22 Jahre) gab es keine Zweifel. Don Bosco hatte eine Einladung ausgesprochen, für ihn war sie, wie immer, ein Befehl. Am Tag danach begab er sich zu Exerzitien in das Missionshaus, denn er erhielt die Niedrigen Weihen (11. Dezember) und die Subdiakonatsweihe (17. Dezember).

Spiritualitätstagung der Salesianischen Familie
Rom, 21-24 Januar 2010


Gute-Nacht-Ansprache am 23. Januar 2010
Ankündigung des VI. Internationalen Kongresses von Maria Ausiliatrice

Von Herzen danken wir für die Möglichkeit, dass wir uns als Mitglieder der Vereinigung Maria, der Helferin der Christen, an Euch, die Teilnehmer der Spiritualitätstagung der Salesianischen Familie, wenden dürfen.
Um seine Berufung und Sendung zum Heil der Jugend und des Volkes zu verwirklichen, hat Don Bosco unter der Führung des Heiligen Geistes, apostolische Kräfte um sich vereint, eine Bewegung in der Einheit einer Familie, "Wir müssen uns vereinigen - schrieb er im Jahre 1878 - unter uns und mit der ganzen Kongregation… Wir müssen uns vereinigen, um mit den gleichen Mitteln, dasselbe Ziel anzustreben… Wir müssen wie in einer Familie mit dem Band brüderlicher Liebe verbunden sein und uns zum Wohl der Mitmenschen anspornen, uns gegenseitig zu helfen und zu unterstützen."

Die Zugehörigkeit und die Teilnahme zur Salesianischen Familie finden ihren Ausdruck in der Pflege brüderlicher Verbundenheit und Zusammenarbeit der einzelnen Gruppen, im gegenseitigen sich kennenlernen, in der geistlichen Gemeinschaft und in der gemeinsamen apostolischen Sendung.

Die Vereinigung Marias, der Helferin der Christen (ADMA), vom hl. Johannes Bosco 1869 gegründet, gehört zur Salesianischen Familie. Sie pflegt "die salesianische Verehrung zur Helferin in einer Weise, wie sie von Don Bosco selbst eingesetzt wurde. Diese Zugehörigkeit verpflichtet, Maria, Helferin und Mutter der Kirche, zu ehren und hat teil an der Sendung Don Boscos zur Jugend und zum einfachen Volk, besonders unter dem Aspekt den christlichen Glauben unter dem Volk zu fördern und zu verteidigen." In der Salesianischen Familie unterstreicht und verbreitet die Vereinigung die volkstümliche Marienverehrung als Mittel der Evangelisierung und der Förderung der einfachen Volkschichten und der bedürftigen Jugend.

"Wenn heute der Glaube auf harte Proben gestellt wird und manche Söhne und Töchter des Gottesvolks wegen ihrer Treue zu Jesus, dem Herrn, Bedrängnissen ausgesetzt sind, wenn in der Menschheit … eine ernste Krise geistiger Werte sichtbar wird, dann empfindet die Kirche die Notwendigkeit des mütterlichen Eingreifens Marias: um ihr eigenes Festhalten an den einen Herrn und Heiland zu stärken, um mit der Frische und dem Mut des christlichen Anfangs die Evangelisierung der Welt voranzubringen, um dem Glauben der Gemeinschaften und der einzelnen Licht und Führung zu geben, vor allem, um die jungen Menschen, denen Don Bosco sich als Vater und Lehrer ganz hingegeben hat, zum christlichen Bewusstsein für ihr Leben zu erziehen" (Papst Johannes Paul II. Angelus am 31. Januar 1988).

Eine besondere Form, um die Verehrung Mariens, der Helferin, nach dem Geist Don Boscos zu leben und zu verbreiten, vor allem innerhalb der Salesianischen Familie, ist die Förderung der Internationalen Kongresse von Maria Ausiliatrice, die offen stehen für alle Gruppen der Salesianischen Familie, die in der Verehrung der Helferin einen der charismatischen Aspekte des Familiengeistes anerkennen.

Solche Kongresse machen für die Vereinigung den Wert ihrer Zugehörigkeit sichtbar, vertiefen ihn und sind eine gute Gelegenheit der Erneuerung. Seit 1988 haben fünf Internationale Kongresse von Maria Ausiliatrice stattgefunden: Turin-Valdocco im Jahre 1988 (aus Anlass des 100. Todestages Don Boscos); Cochabamba (Bolivien) 1995; Sevilla (Spanien) 1999; Turin-Valdocco 2003 (aus Anlass der Jahrhundertfeier der Krönung der Maria-Hilf-Statue); Mexiko-Stadt 2007. In Fortführung dieser Treffen ist es eine große Freude, dass wir ankündigen können die Festlichkeit des

VI. Internationalen Kongresses von Maria Ausiliatrice ankündigen können,
der in Tschenstochau (Polen) beim Heiligtum der Schwarzen Madonna
vom 3. bis 6. August 2011 stattfinden wird.

Die Tatsache, dass dieser Kongress an einem heiligen Ort stattfindet, der so reich ist an Glaube, Geschichte und Spiritualität und vom Zeugnis der Heiligkeit so vieler Männer und Frauen geprägt ist, ist ein großer Ansporn, unseren Auftrag in der Schule Marias, wahre Schüler und leidenschaftliche Apostel in der Verkündigung des Evangeliums an die Jugendlichen, zu erneuern.

Das Thema des Kongresses "Totus tuus", erinnert uns an die Heiligkeit und die große Marienverehrung des Dieners Gottes Johannes Paul II., der ein Sohn polnischer Erde war. Dieses Thema will unser kindliches Vertrauen zu Maria, der Helferin ausdrücken, damit wir mit ihr den Weg des Glaubens gehen und die großen Werte menschlichen Lebens, der Familie und der Erziehung, vertreten können.

Zusammen mit den Salesianern, den Don-Bosco-Schwestern und den Salesianischen Mitarbeitern von Polen, die sich bereit erklärt haben, den Kongress zu koordinieren und zu gestalten, ist es unser Wunsch, dass er eine Begegnung der Salesianischen Familie werde, damit sie durch Maria, der Helferin, in der geschwisterlichen Gemeinschaft und in der apostolischen Zusammenarbeit wachse.

Maria, die als erste die Botschaft des Heils vernommen und gebracht hat, möge uns lehren und leiten in der Verwirklichung unserer gemeinsamen Berufung von Personen und Gruppen, die Christus, den Gekreuzigten und Erhöhten, begegnet sind und ihn nun mit Freude und Treue verkünden. Von ihr lernen wir, dass die Tiefgründigkeit der Gotteserfahrung die Wurzel der Sendung ist und dass die Bezeugung des Glaubens das wichtigste Element der Evangelisierung ist. Ein solches Zeugnis wird umso glaubwürdiger, wenn wir den Menschen unserer Tage, besonders den Jugendlichen, als Brüder und Freunde nahe sind und sie mit Freude und Hoffnung begleiten. Auf diese Weise verkündigen wir den, an den wir glauben und bezeugen mit unserem Leben den, den wir verkünden.

Der Generalobere Don Pascual Chávez hat uns bei diesen Kongressen, die eine besondere Gelegenheit bieten, immer ermutigt die Verehrung Marias, der Helferin der Christen, noch mehr zu verbreiten und er erinnert uns an die Verehrung der Gottesmutter, wie sie von Don Bosco selber gefördert wurde. "Meine lieben Brüder und Schwestern", sagt Don Chávez beim V. Kongress in Mexiko-Stadt 2007, "die gewaltigen sozialen und kulturellen Veränderungen wollen heute, wie zu Zeiten Don Boscos, die Familie als soziales Band vernichten.

Die Kirche und die Salesianische Familie sind aufgerufen, Jesus und sein Evangelium als Vorbild hinzustellen, wie es Maria gemacht hat. Wir Mitglieder der Salesianischen Familie wollen, wie Don Bosco, die Jugendlichen zu Christus führen, der einzige, der die tiefsten Erwartungen nicht enttäuscht und der ihren Hunger und Durst nach Leben stillen kann. Bei dieser Sendung sind wir nicht allein, Maria, die Mutter Jesu, ist uns als mächtige Helferin im Kampf gegen den Bösen für das Heil der Jugendlichen zur Seite gestellt; sie ist die Helferin, die sich mit mütterlicher Liebe um jene sorgt, die sich in der großen Dunkelheit dieser Welt zu Füßen des großen Altarbildes in der Basilika von Turin stellen."

Für die Vorbereitung des Kongresses geben wir zwei Hilfen für den Ausbildungsweg an:

" Der dritte Band der Reihe "Quaderni di Maria Ausiliatrice" (Hefte von ‚Maria Ausiliatrice') der Vereinigung Maria, Helferin der Christen (ADMA) gewidmet und bestimmt für die Ausbildung ihrer Mitglieder, besonders jener, die der Vereinigung beitreten wollen und für jene, die Geschichte und den Geist von ADMA kennen lernen wollen.
" Ein geistlicher Wegbegleiter von Don Roberto Carelli, Dozent unserer theologischen Fakultät in Turin-Crocetta, der im September 2010 verteilt wird als Vorbereitungsweg zum Kongress.

Wir warten auf weitere Anregungen und Vorschläge, die diese geistlichen Grundlagen ergänzen und bereichern. Unsere Aufgabe ist es, dass alle Gruppen der Salesianischen Familie an diesem Kongress mit bedeutsamen Vertretern teilnehmen können und dass dieser Kongress mit Hilfe von Maria, der Helferin der Christen, ein außerordentliches Gnadengeschenk für die ganze Salesianische Familie werde.
Gute Nacht und frohes Fest!

                                                        Sig. Lucca Tullio, Präsident von ADMA
                                                                Don Pierluigi Cameroni, Geistlicher Leiter

Familienchronik


Turin-Valdocco: Neuer Rat ADMA Primaria (2010-2014)



       Nach der Wahl im Dezember hat sich der Neue Rat von ADMA Primaria konstituiert:

Präsident LUCCA Tullio
Vizepräsident und Koordinator von ADMA Jugendbewegung FANTINO Enrico;
Kassenführerin SAVIGNANO, verw. Faiella Tina;
Sekretariat MARCHISIO Rosanna;
Rätin und Vertretung in der Salesianische Familie CHIOSSO Giuseppina;
Rat PRIANTE Claudio; Geistlicher Leiter CAMERONI Don Pier Luigi.

Es ist ein Rat, der einerseits die Kontinuität mit der Tradition garantiert, andererseits aber offen ist für neue Generationen, die sich unserer Vereinigung in Turin anschließen wollen. Wir danken allen Mitgliedern des früheren Rates CHIOSSO Giuseppina, PRIANTE Claudio, DOGLIO Ettore, SAVIAGNO, verw. Faiella Tina, RICCARDI Francesco, BELTRAMO Lucia, BELVISOTTI VIGNA Teresa für ihren großzügigen Einsatz und ihre Verfügbarkeit in der Leitung und Animation der Vereinigung. Wir erinnern an die Wichtigkeit und die Aufgaben von ADMA Primaria im Hinblick auf die Animation der ganzen Vereinigung und vertrauen den neuen Rat Maria, der Helferin der Christen, und Don Bosco an, damit er seinen Auftrag im Geist der Vereinigung ausführen kann.

ADMA Primaria, Torino-Valdocco:
ADMA / Santuario di Maria Ausiliatrice
Via Maria Ausiliatrice 32 / 10152 TORINO-VALDOCCO / ITALIA
Tel.: 0039-011-5224216 / Fax.: 0039-011-52224213
E-mail: adma.torino@tiscali.it 
                                                      Der Praesident der ADMA:
                                                       Signor TULLIO LUCCA (Beauftragte bis 2014)
                                            
E-mail: lucca.tullio@alice.it
Geistlicher Leiter der ADMA:
Don Pier Luigi CAMERONI / Istituto Salesiano
Via S. G. Bosco 1 - 25075 NAVE - BS
TEL. 030-2530262 - FAX 030-2533190 / CELL. 3401452349
E-mail: pcameroni@salesiani.it
                           Website ADMA-ON-LINE :  www.donbosco-torino.it/ger/adma

   | HOME PAGE | HOME PAGE-GER | ARCHIVIO RIVISTA MARIA AUS.  | ADMA-ON-LINE | ADMA ARCHIVINFO VALDOCCO

  Visit Nr.